Sie haben kein Javascript aktiviert. Bitte beachten Sie, dass einige Elemente dieser Seite ohne Javascript nicht einwandfrei funktionieren.

DZI-Spendensiegel
28.09.2012 13:49

Ban Ki-moon setzt sich für die Bildung von Kindern ein

Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon stellt diese Woche seine neue UN-Initiative "Education First" vor. Angelehnt an die Millenniumsziele und die Education-For-All-Ziele (EFA-Ziele) stützt sich die Initiative auf drei Säulen: 1. Jedes Kind soll zur Schule gehen können. 2. Die Qualität der Bildung soll verbessert werden. 3. Globale Bürgerrechte sollen gezielt unterstützt werden.

Zum Endspurt bis 2015 muss jetzt angesetzt werden

Die Millenniumsziele legen fest, dass bis 2015 alle Kinder im Grundschulalter eine gute Grundschulausbildung erhalten. Tatsächlich gab es in den letzten zehn Jahren in vielen Ländern erhebliche Fortschritte. Die Zahl der Kinder ohne Schulbildung konnte innerhalb von acht Jahren halbiert werden. Doch seit kurzem verlangsamen sich die Fortschritte wieder. In Afrika südlich der Sahara stieg die Zahl der Kinder ohne Grundschulbildung sogar wieder an. 61 Millionen Kinder weltweit besuchen derzeit keine Grundschule. Fast die Hälfte davon lebt in Staaten, die von Konflikten betroffen sind. Dabei spielt Bildung eine bedeutende Rolle im Bereich Kindersterblichkeit, Friedensbildung, Armutsreduzierung und Gleichstellung von Frauen und Mädchen.

Bildung - ein lebenswichtiges Gut

  • 250 Millionen Kinder können selbst nach vier Jahren Schulbesuch nicht Lesen, Schreiben oder Rechnen
  • 1,8 Millionen Kinderleben hätten allein in Afrika südlich der Sahara gerettet werden können, wenn ihre Mütter die Sekundarschule besuchen hätten können.
  • 170 Millionen Menschen könnten der Armut entkommen, wenn sie Lesen könnten.
  • 1 Dollar, der in Bildung und Weiterbildung investiert ist, zahlt sich zehnfach im Wirtschaftwachstum zurück


Gemeinsam für die Zukunft der Kinder
Alle müssen an einem Strang ziehen, damit bis 2015 alle Kinder zur Schule gehen können. Weltweit müssen insbesondere die Regierungen dem Thema Bildung mehr Aufmerksamkeit widmen und für bessere und langfristige Bildungsvorhaben sorgen. Die Initiative des Generalsekretärs ist daher mehr als ein wichtiges Signal. Nun liegt es in den Händen aller Akteure, den Kindern eine gute, kostenlose und qualitativ hochwertige Grundschulbildung zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, werden jährlich 24 Mrd. US Dollar benötigt.

Gleiche Bildungschancen für alle Kinder
Save the Children setzt sich seit langem für die Bildung von Kindern in Krisen und Konflikten ein. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, egal in welchem Kontext es groß wird. Mit lediglich 2% der humanitären Gelder, die in den Bildungsbereich fließen, ist dieser Sektor im Vergleich zu anderen extrem unterfinanziert, obwohl fast die Hälfte der Kinder ohne Schulzugang in Krisen und Konfliktstaaten groß werden.  Save the Children schließt sich daher dem Generalsekretär in seiner Forderung an und fordert eine substantielle Erhöhung der bereitgestellten Finanzen.

Weiter Informationen finden Sie hier:

1. Zur Initiative „Education First“:

2. Pressemitteilung der Globalen Bildungskampagne:

 3. Dokumente zum Sideevent „Education cannot wait“ in New York von Save the Children:

Newsletter

Erfahren Sie alles Wichtige über Save the Children in unserem Newsletter.