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05.02.2016 09:30

Dürre in Äthiopien: Wir müssen jetzt handeln!

Äthiopien kämpft derzeit mit der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren. Nur wenn die Weltgemeinschaft jetzt Notmaßnahmen ergreift, kann das Schlimmste noch verhindert werden. Save the Children ist seit Sommer 2015 aufgrund der sich abzeichnenden Krise im Einsatz.

Unser Länderdirektor John Graham lebt und arbeitet seit 19 Jahren in Äthiopien. Doch eine Dürre dieses Ausmaßes hat er noch nicht erlebt. Gleichzeitig beklagt er, dass die Hilfen der UN und der Weltgemeinschaft zu gering ausfallen. Die äthiopische Regierung rechnet momentan damit, dass die Nahrungsmittelknappheit bei rund 400.000 Kindern zu akuter Mangelernährung führen wird.

"Immer mehr schwangere und stillende Frauen leiden unter Mangelernährung", berichtet John Graham. "Ihre Kinder kommen schwach und untergewichtig auf die Welt und es gibt nicht genug zu essen, um sie ausreichend zu ernähren. Neugeborene und ihre Mütter benötigen dringend Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung und müssen mit nahrhaften Lebensmitteln und Spezialnahrung versorgt werden." In den nächsten sechs Monaten wird diese Gefahr auf etwa 350.000 Babys und deren Mütter zukommen.

Graham warnt zudem davor, dass die positiven Entwicklungsschritte, die Äthiopien gemacht hat, auf dem Spiel stehen. So konnte die Kindersterblichkeit in dem ostafrikanischen Land in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel verringert und der Prozentsatz der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, sogar halbiert werden. Nun haben schätzungsweise 10,2 Millionen Menschen nicht genug zu essen und Investitionen, die in den Bereichen Bildung und Gesundheit dringend gebraucht werden, müssen für Nahrungsmittel-Hilfen ausgegeben werden. Es bedarf dringend mehr Hilfe der Weltgemeinschaft.

Save the Children arbeitet in mehr als 60 Regionen Äthiopiens, die am stärksten von der Dürre betroffen sind. Bereits im Sommer 2015 haben wir mit unseren Nothilfe-Maßnahmen begonnen. Unsere Teams vor Ort versorgen Kinder und Familien mit Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten. Zudem erhalten mangelernährte Kinder Spezialnahrung, wir unterstützen Familien beim Erhalt ihrer Lebensgrundlage und sorgen dafür, dass die Kinder weiter zu Schule gehen können.

Doch wir müssen dringend mehr tun! Die Lage in Äthiopien wird sich in den nächsten sechs Monaten weiter verschlechtern. Wir müssen jetzt handeln, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Bitter unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

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