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30.09.2009 14:07

Nach dem Wirbelsturm Ketsana: Neuer Taifun bedroht Familien auf den Philippinen

Residents evacuate a child from a submerged house during flooding in Bocaue outskirts beside a highway north of Manila September 26, 2009 (REUTERS/Erik de Castro)Nur wenige Tage nachdem der verheerende Wirbelsturm Ketsana weite Teile der Region Luzon auf den Philippinen verwüstet und zahlreiche Kinder und ihre Familien obdachlos gemacht hat, rechnen Wetterexperten mit neuen Stürmen über der Inselgruppe. Ketsana ist bereits über Vietnam und Kambodscha weiter in Richtung Laos gezogen und hat auch dort eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Schon jetzt leben rund um die Hauptstadt Manila 350.000 Menschen in Notunterkünften. Auch in anderen Landesteilen sind Tausende Menschen vor den starken Überschwemmungen geflohen und haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Wirbelsturm Ketsana hatte am 26. September die stärksten Regenfälle seit über 40 Jahren auf den Philippinen verursacht.

Save the Children hat sofort begonnen, Bedürftige mit dem Nötigsten zu versorgen. Wir verteilen Decken, Kinderkleidung und Hygieneartikel an Familien. Außerdem starten wir schon jetzt Programme zum Wiederaufbau der Lebensgrundlage für die Betroffenen.

A survivor of Typhoon Ketsana (Ondoy) sorts his family's soiled clothes in Silangan village in suburban Quezon city, north of Manila September 28, 2009 (REUTERS/Erik de Castro)„Die Gefahren für Kinder sind besonders in der Anfangsphase einer Katastrophe wie dieser sehr groß", berichtet Mike Singh, Save the Children Programmdirektor in Manila. „Viele Kinder sind obdachlos", so Mike Singh. „Ihre vertraute Umgebung ist zerstört. Sie schlafen in Notunterkünften oder wo immer sie können. Wir müssen schnell handeln und sie vor den Folgen der Katastrophe und einem möglichen neuen Taifun schützen."

Das lokale Wetterbüro hat davor gewarnt, dass sich über dem Pazifik neue Wirbelstürme zusammenbrauen und die Philippinen am Donnerstag oder Freitag treffen könnten. „Die Situation wird sich in den nächsten Wochen durch drohende Regenfälle weiter verschärfen."  Die Regierung der Philippinen hat bereits um internationale Unterstützung gebeten.

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