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Save the Children Deutschland

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Aktuelle Projekte in Deutschland

Folgende Projekte werden von Save the Children Deutschland unterstützt:

Einrichtung von Schutz- und Spielräumen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland

Jedes Kind hat das Recht auf Schutz. Besonders in akuten Krisen sind Mädchen und Jungen zahlreichen Kinderschutzrisiken ausgesetzt. Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation ist Save the Children jetzt auch in Deutschland mit den international anerkannten Konzepten der „Schutz- und Spielräume“ sowie der „Psychologischen Ersten Hilfe“ in Not- und Erstaufnahmeeinrichtungen aktiv. Damit setzt Save the Children als eine der ersten Organisationen diese weltweit in humanitären Krisen bewährten Standards in Deutschland in die Praxis um. Sie leistet hiermit einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der Rechte von Kinderflüchtlingen.


In den „Schutz- und Spielräumen“ weltweit bietet Save the Children Kindern in Notsituationen eine sichere und geschützte Umgebung zum Spielen und Lernen. Qualifiziertes Personal sorgt für einen strukturierten Tagesablauf. Aktivitäten zur psychosozialen Entlastung helfen den Mädchen und Jungen dabei, ein Gefühl von Sicherheit und Normalität zurück zu gewinnen. Die Betreuung und unsere strikten Kinderschutz-Standards schützen die Kinder darüber hinaus vor internen und externen Risiken in den Unterkünften.


Der erste „Schutz-und Spielraum“ von Save the Children befindet sich im ehemaligen Flughafengebäude in Berlin-Tempelhof. Derzeit leben in dieser Erstaufnahmeeinrichtung ca. 2.000 Menschen, davon ca. 650 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. In einem über 350 m² großen Raum finden altersgerechte betreute Aktivitäten für Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 13 Jahren statt. Auch Mütter und Väter mit Babys und Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren finden in der Eltern-Babyzone Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten. Der Schutz- und Spielraum ersetzt dabei keine Kindergärten und Schulen, sondern stellt vielmehr ein vorbereitendes und ergänzendes Angebot in einer Übergangssituation dar.
Der Schutz- und Spielraum wird von der IKEA Stiftung und IKEA Deutschland gefördert, durch die Strategieberatung The Boston Consulting Group unentgeltlich in der Pilotphase unterstützt und gemeinsam mit der Tamaja GmbH umgesetzt. Die Eröffnung weiterer Schutz- und Spielräume ist für 2016 geplant.

„3x1 macht stark - Das Kinder-Eltern-Schulprogramm“

Projekt: Förderung von Bildungschancen an Grundschulen durch die Einbindung von Eltern und PädagogInnen
Geldgeber: Deutsche Postbank AG, Stiftung RTL, private Spender

Projekt: „Wir für Kinder“- Aktionstage sowie eigenfinanzierte Projekte
Geldgeber: Deutsche Postbank AG

Wer über eine gute Bildung verfügt, hat bessere Chancen im Leben. Die Bildungschancen von Kindern in Deutschland sind jedoch nach wie vor sehr ungleich verteilt. Noch immer sind Herkunft und das soziale Milieu, in dem Kinder aufwachsen, entscheidend für ihre Zukunft, für ihren Bildungs- und Berufsweg.

Familien sind für Kinder ein wichtiger Ort für Bildung und größter Einflussfaktor für Bildungs- und Berufsorientierung von Heranwachsenden. Insbesondere die Übergänge von einer in die nächste Bildungseinrichtung sind für Kinder oft mit Hürden verbunden. Funktionierende Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Familie und Kita oder Schule sind ein Schlüssel zum Bildungserfolg der Kinder. Wenn Pädagogen und Eltern gut kooperieren, kann Kita und Schule ein Ort werden, der auf die Bedürfnisse aller Kinder eingehen kann.

Das Kinder-Eltern-Schul-Programm 3x1 macht stark! fördert das Zusammenwirken von Kindern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, die die Bildungschancen der Kinder und die Familienfreundlichkeit an ihrem Bildungsort verbessern wollen. 3x1 macht stark! setzt auf Methoden der familienorientierten Bildungsarbeit, stärkt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und fördert Bildungspartnerschaften zwischen Familien und pädagogischen Teams an Schulen und Kitas. 

Stimmen aus dem Projekt:

  • „Lernen ist vor allem Beziehungsarbeit und nicht nur Unterricht. Ich nehme an 3x1 macht stark! teil, weil es für mich ein gutes Angebot ist, die Beziehung zwischen den Kindern, den Eltern und der Schule zu verbessern“, sagt eine teilnehmende Lehrerin.
  • „Ich sehe 3x1 macht stark! als große Chance, die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und außerschulischen Unterstützungsangeboten zu stärken, bzw. erst möglich zu machen“, so das Feedback einer teilnehmenden Schulsozialarbeiterin.
  • „Ich hätte nie gedacht, dass mir das Ganze so einen Spaß machen wird. Wir haben einen richtigen Zugang zu den Eltern gefunden. Und die Eltern insgesamt auf eine andere Art kennen gelernt.“  sagt eine Lehrerin im Rahmen der Qualifizierung im Programm 3x1 macht stark!

Mehr erfahren über die Arbeit von Save the Children im Bereich "Schule und Bildung"

KINDERrechte für KINDERflüchtlinge

Projekt zur Stärkung von Rechten für Flüchtlingskinder in Deutschland

Laufzeit:  Februar 2015 bis September 2016

Im Jahr 2014 beantragten 173.000 Menschen in Deutschland Asyl; jeder dritte Asylantrag wurde von einem Minderjährigen gestellt. Die Flüchtlingszahlen in Deutschland steigen seit einiger Zeit massiv – fast auf das Niveau der 90er Jahre. Doch Kommunen, Länder und Bund sowie Verantwortliche in Kitas, Jugendhilfe, Schulen, Gesundheitswesen und Verwaltung sind darauf nicht gut vorbereitet.

Geflüchtete Kinder sind gegenüber Gleichaltrigen in Deutschland vielfach benachteiligt, unter anderem durch:

  • Sammelunterkünfte ohne einheitliche Standards und häufig ohne sichere Rückzugsmöglichkeiten
  • mangelhafte gesundheitliche und psychosoziale Versorgung
  • Schwierigkeiten beim Einstieg ins deutsche Bildungssystem mit vielen Hürden
  • zu wenige Kontakte und Freundschaften mit anderen Kindern

Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland geflüchtet sind, haben Kinderrechte wie jedes andere Kind in Deutschland auch. Durch Ereignisse in ihren Herkunftsländern, die sie nicht verantwortet haben, sind diese Kinder Flüchtlinge und haben eine unsichere Zukunft. Sie brauchen dringend Unterstützung, um ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Save the Children engagiert sich dafür, dass die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland verbessert wird und sie in ihren Potenzialen und Talenten, aber auch in ihren Rechten gestärkt werden und sie eine Stimme bekommen.

KINDERrechte für KINDERflüchtlinge ist ein Projektwettbewerb, in dem Save the Children mit bis zu 8000€ engagierte Organisationen oder Initiativen fördert, die in Deutschland mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Unterstützt werden Initiativen und Organisationen in ganz Deutschland, die seit mindestens sechs Monaten geflüchtete Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 25 Jahren in ihren Kinderrechten stärken und ihnen Zukunftsperspektiven eröffnen. Save the Children setzt sich mit dem Projektwettbewerb dafür ein, dass Kindern und Jugendlichen eine Stimme gegeben wird und gute Arbeit mit geflüchteten Kindern in Deutschland besser bekannt gemacht wird.

Die folgenden neun Organisationen wurden für eine Förderung ausgewählt:

  • Jugendliche ohne Grenzen
  • Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.
  • XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. /AKINDA
  • KommMit für Migranten und Flüchtlinge e.V.
  • Internationales Jugend Kunst- und Kulturhaus Schlesische 27
  • AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen
  • Kölner Netzwerk kein mensch ist illegal
  • InterPÄD
  • DRK Berlin Südwest gGmbH (Berlin) 

Zukunft! Von Ankunft an.

Geldgeber: Der Europäische Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)
Laufzeit: Juni 2015 - Juni 2018

Schwere politische Konflikte, Gewalt und Elend zwingen immer mehr Kinder und ihre Familien aus Krisenregionen dazu, Zuflucht in Europa – und auch in Deutschland – zu suchen. Für ein gelingendes Ankommen brauchen sie eine besondere Unterstützung. Mit diesem Projekt möchte Save the Children Bedingungen für Bildung, Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe für nach Deutschland geflüchtete Kinder und ihre Familien verbessern.

Auf Basis der Kinderrechtssituationsanalyse gestalten wir kinder- und familiengerechte Beratungs- und Bildungsstrukturen bundesweit in Unterkünften für Flüchtlinge und ihrem regionalen Umfeld. Dabei arbeiten wir eng mit Gemeinden, Kitas, Schulen und verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen und fördern die Umsetzung eines gemeinsamen Projektes. Wir schulen kooperierende Sozialeinrichtungen und Ehrenamtliche im Bereich der Familienbildung,Psycho-Sozialer Erstversorgung, und anderen relevanten Themen je nach Bedarf. Unser Ziel ist es auch, Familien in ihrer Eigenverantwortung und Erziehungskompetenz durch Elternarbeit zu stärken. Qualitätsverbesserung und Wissenstransfer finden im Rahmen von länderübergreifenden Fachkonferenzen und Netzwerktreffen statt. Unter der wissenschaftlichen Leitung entwickeln Bewohner und Mitarbeiter der teilnehmenden Unterkünften sowie Akteure aus der Zivilgesellschaft und Politik einen Qualitätsrahmen für eine ressourcenbewusste Flüchtlingssozialarbeit, die später auf andere Bundesländer übertragen werden können.

 


Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Mehr zur Arbeit von Save the Children International im Land erfahren Sie hier.

Save the Children International

Erfahren Sie hier, in welchen Ländern Save the Children international aktiv ist. 

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3x1 macht stark

Mehr Informationen zu unserem Kinder-Eltern-Schulprogramm finden Sie hier. 

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Jetzt mitmachen!

Wir suchen Eltern, Kinder und PädagogInnen für unser Programm "3x1 macht stark".

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Jahresbericht 2014

Mehr über Projekte und Finanzen des Jahres 2014 finden Sie in unserem Jahresbericht.

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