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Wo wir arbeiten

Save the Children Deutschland gehört mit 29 anderen nationalen Organisationen zu Save the Children International. Wir arbeiten in über 120 Ländern, um für die Rechte der Kinder zu kämpfen und sie vor Krankheit, Hunger und Ausbeutung zu schützen.

  • Save the Children Deutschland
  • Save the Children International

Bhutan

BILDUNG UND KATASTROPHENVORSORGE

Bhutan, das Himalaya-Königreich zwischen Indien und China, gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. Von der Außenwelt weitgehend abgeschlossen, lebt die Mehrheit der Bevölkerung in kleinen Dörfern oder weit verstreut über die steilen Berghänge. In Bhutan gibt es 2.674 Gletscherseen, von denen 24 als potenziell gefährlich eingestuft werden. Aufgrund der globalen Erwärmung ist Bhutan betroffen von Gletscherwasserausbrüchen. Flutartige Überschwemmung-
en gefährden das Leben und die Existenz von vielen Menschen, die in den Tälern leben. Die Hälfte der Einwohner Bhutans kann nicht lesen und schreiben. Schulen sind weit entfernt und für viele Kinder nur durch Tagesmärsche erreichbar.   

Die zentralen Herausforderungen für Save the Children

•    Bhutan hat eine sehr junge Bevölkerung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.  
•    Jugendarbeitslosigkeit, Jugendgewalt und Alkoholmissbrauch sind Probleme, die Bhutaner bislang nicht kannten. Junge Menschen als auch Erwachsene brauchen gezielte Bildungsprogramme um diese bewältigen zu können.
•    Gleichzeitig mangelt es an qualifizierten Lehrkräften und entsprechenden Schulmaterialien.
•    Klimatische Veränderungen verursachen vermehrt Überschwemmungen und Erdrutsche, auf die die Bevölkerung nicht vorbereitet ist.

Die Antwort von Save the Children

Save the Children arbeitet seit 1982 in Bhutan.
Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in den  Bereichen Bildung und frühkindliche Entwicklung, Jugendförderung sowie Katastrophenvorsorge. In Zusammenarbeit mit dem Bildungs-
ministerium konnten wir Kindern in allen 20 Regionen Bhutans Zugang zur Grundschulbildung ermöglichen. Unser Ziel ist es, die Bildungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Mädchen und Jungen zu verbessern.

 

 

UNSERE PROGRAMME IN BHUTAN

„Bildungs- und Aufklärungsprogramme an Schulen“

Der wirtschaftliche Transformationsprozess in Bhutan stellt Kinder und Jugendliche vor neue Herausforderungen. Um der  Erwachsenengeneration den Umgang mit Jugendproblematiken zu erleichtern, hat Save the Children spezielle Schulungen in jugendspezifischen und erzieherischen Fragen entwickelt. Wir errichteten Beratungsstellen an Schulen und in Jugendzentren, wo wir bislang über 10 000 Kinder und Jugendliche erreicht haben. In unseren Jugendzentren erhalten Kinder  Freizeit- und Weiterbildungsangebote. 

„Extended classrooms“

Viele Dörfer, beispielweise die Berggemeinde Dali,
liegen sehr abgelegen. Die Kinder mussten einen ganzen Tag laufen, um zur nächsten Schule zu gelangen. Wir entwickelten das Projekt „Extended Classrooms“.  Klassenzimmer binden wir an Gemeinde- und Gesundheitszentren an, die jeweils 20 - 50 Kinder erreichen. So muss kein Kind länger als eine Stunde zur Schule laufen. In den Bau dieser „Extended Classrooms“ werden die Gemeindemitglieder aktiv eingebunden. Die Lehr-
kräfte bilden wir gemeinsam mit dem Bildungsministerium aus. So sichern wir einerseits die Qualität des Unterrichts, andererseits eine dauerhafte Betreuung der Schüler durch einen staatlich angestellten Lehrer.

„Kinderzentrierte Katastrophenvorsorge“

Um wirkungsvolle Katastrophenvorsorge-Programme zu entwickeln, ist es besonders wichtig, Kinder in die Planung mit einzubeziehen. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes setzt Save the Children deshalb seit April 2011 an Schulen in allen Distrikten des Landes ein Katastrophenvorsorge-Programm um, das speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten ist. Mädchen und Jungen lernen dabei spielerisch, wie sie sich im Ernstfall besser schützen, sich gegenseitig helfen und einfache Rettungsmaßnahmen durchführen können. So üben sie beispielsweise Verbände anzulegen, Knochenbrüche zu schienen, Gefahrenzonen abzusperren und Fluchtwege zu zeichnen. Das Programm wird bis Februar 2013 laufen und soll als Modellprojekt für das staatliche Katastrophenmanagement dienen.

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