Für die Rechte von Kindern: Gesundheit, Bildung, Katastrophen und Schutz vor Gewalt.
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Transparenz schafft VertrauenDetails
Als Unterstützer und Kooperationspartner von Save the Children schenken uns Spender und Unternehmen ihr Vertrauen – eine Art der Wertschätzung, die Glaubwürdigkeit und Transparenz voraussetzt. Bei Save the Children begegnen wir diesem Thema daher schon seit vielen Jahren mit Eigeninitiative sowie freiwilligen Verpflichtungen und wollen auch die aktuell geführte Transparenzdebatte aktiv fördern und anregen.
Transparenz – Dieses Stichwort ist derzeit immer wieder in den Medien zu lesen und wird in der Gesellschaft viel diskutiert. Besonders für den Dritten Sektor spielt Transparenz eine relevante Rolle und stellt das Fundament allen sozialen Engagements. So wird das Gesamtspendenvolumen in Deutschland auf drei bis fünf Milliarden Euro geschätzt - ein Betrag, der nur auf Grund des Vertrauens der Spender erzielt werden kann.
In den letzten Jahren führten Negativschlagzeilen über veruntreute Spendengelder zu einer wachsenden Verunsicherung der Spender. Nachdem sich die Organisationen der Zivilgesellschaft dieser Herausforderung lange Zeit versperrt haben, begegnen sie ihr nun endlich mit Eigeninitiative und konkreten Forderungen. So gründete sich beispielsweise in diesem Jahr, einberufen unter Federführung von Transparency International, die „Initiative transparente Zivilgesellschaft“. Der Zusammenschluss von Privatpersonen engagiert sich für eine einheitliche Veröffentlichungspflicht für gemeinnützige Organisationen und benennt Transparenz als Grundstein der Vertrauensbildung. Neben diesen gegenwärtigen und privatinitiierten Aktivitäten dürfen aber staatlich finanzierte Prüforgane, wie etwa das 1893 eröffnete DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen), nicht unerwähnt bleiben.
Ebenso gibt es auf Unternehmensseite zahlreiche Anstrengungen, um die Einhaltung bestimmter CSR-Kriterien transparent zu halten und offen zu legen. Diese Initiativen reichen von der freiwilligen Veröffentlichung jährlicher Nachhaltigkeitsberichte über die Selbstverpflichtung zur Einhaltung bestimmter Kriterien (z.B. im UN Global Compact) bis hin zur Überprüfung der angestrebten CSR-Ziele durch externe Organe (bspw. Ranking der Nachhaltigkeitsberichterstattung durch IÖW/ future e.V.).
Selbstverständlich besetzt das Thema Transparenz auch bei Save the Children eine übergeordnet wichtige Position. So unterziehen wir uns freiwillig einer jährlichen Wirtschaftsprüfung, verpflichten uns zur Einhaltung des VENRO-Verhaltenskodex „Transparenz – Organisationsführung – Kontrolle“, gehören zu den Gründungsunterzeichnern der INGO Accountability Charter und besitzen den vom Finanzamt anerkannten Status der Gemeinnützigkeit.
Speziell für unsere Unternehmenspartner bieten wir bei Kooperationen zusätzlich ein regelmäßiges Reporting der Fortschritte und satzungsgemäßen Verwendung der Gelder im Projekt vor Ort, führen Evaluationen durch und ermöglichen mit Field-Trips den direkten Einblick „mit den eigenen Augen“. Diese Transparenzkriterien gelten gleichberechtigt auch für potentielle Partner, welche wir vor Vereinbarung einer Kooperation durch ein unabhängiges Institut auf die Einhaltung unserer Leitlinien und Kodizes überprüfen lassen. Für uns ist dies alles ein fester Bestandteil nachhaltiger Zusammenarbeit und ein Dankeschön an unsere Partner – ohne deren Vertrauen und Unterstützung wir unsere Arbeit nicht so erfolgreich fortsetzen könnten!
Informationen zum Weiterlesen:
- http://www.ingoaccountabilitycharter.org/
- http://www.transparency.de/Initiative-Transparente-Zivilg.1612.0.html
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Partnerschaften mit StiftungenDetails
Vom 5.-7. Mai fand der Deutsche StiftungsTag 2010 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen statt. Save the Children war zum zweiten Mal bei dem größten europäischen Stiftungstreffen vertreten, obwohl wir keine Stiftung, sondern ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit sind.
Mit den Stiftungen vereint uns unser philanthropischer Gedanke. Trotz ganz unterschiedlich ausgeprägter Satzungen verfolgen wir letztendlich ein gemeinsames Ziel – die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Das unterscheidet Stiftungen auch von Unternehmen, die verständlicherweise zunächst ihr Unternehmensinteresse – also gegebenenfalls auch das ihrer Teilhaber – verfolgen müssen.
Von der thematischen und methodischen Entwicklungsarbeit, die Stiftungen leisten, profitiert letztendlich die ganze Gesellschaft. Welche Themen identifizieren Stiftungen als besonders förderungswürdig? Wenngleich der Trend in Deutschland in Richtung Wissenschaftsförderung geht, setzt sich Save the Children dafür ein, internationale Projekte und Entwicklungszusammenarbeit stärker in den Fokus zu rücken. Globale Krisen können nicht nur lokal gelöst werden.
Nicht zu kurz kommen darf auch der Austausch über das „Tagesgeschäft“. Wie werden Projekte letztendlich umgesetzt, wo entwickeln sich Partnerschaften? Save the Children arbeitet bereits mit mehreren Stiftungen, insbesondere Unternehmensstiftungen, zusammen, zum Beispiel mit der Siemens Stiftung und der Else Kröner Fresenius Stiftung. Wichtig ist für uns eine Partnerschaft „auf Augenhöhe“. Nur so kann es eine gleichberechtigte Projektzusammenarbeit geben, in der beide Partner ihre Expertise einbringen.
Letztendlich ist der StiftungsTag auch ein großes Netzwerktreffen. Er bietet die Gelegenheit, viele mögliche Partner gezielt aber auch zufällig kennen zu lernen – zum Beispiel im neu gegründeten Forum für Unternehmensstiftungen. Wir brauchen die tatkräftige Unterstützung deutscher Stiftungen, um unsere Ziele zu erreichen und Kindern zu helfen. Herzlichen Dank an den Bundesverband Deutscher Stiftungen, der uns die Möglichkeit gibt, diesem Ziel näher zu kommen.
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Partnerschaften von NGOs und UnternehmenDetails
Wie können NGOs und Unternehmen gut zusammenarbeiten, um nachhaltig und langfristig zu helfen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neues Buch, das Save the Children initiiert hat. Der Sammelband „Partnerschaften von NGOs und Unternehmen – Chancen und Herausforderungen“, ist eine der ersten Veröffentlichungen zu diesem Thema in Deutschland. Autoren aus NGOs, Unternehmen, Wissenschaft und Beratung beschreiben, vor welchen Herausforderungen die Partner dabei stehen, aber auch, welche Potenziale sich durch die Zusammenarbeit eröffnen.
Die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dazu gehören auch Kooperationen mit lokalen und internationalen Nichtregierungs-organisationen. Die Umsetzung stellt für beide Partner oft eine Herausforderung dar, denn die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren aus dem Sektor Wirtschaft (Unternehmen) und dem Dritten Sektor (Nichtregierungsorganisationen) befindet sich in Deutschland noch in den Anfängen. Es bedarf daher einer Vielzahl an Faktoren und Rahmenbedingungen, die vor und während einer Zusammenarbeit beachtet werden müssen, um die unterschiedlichen Erwartungen und Ziele zu erfüllen.
Bei der Vorstellung des Buches auf dem 6. Deutschen CSR-Forum EnviComm in Stuttgart zeigte sich, dass das Thema Unternehmen wie NGOs gleichermaßen umtreibt. Sind die Unternehmen nur marketing-getrieben und auf gute PR aus? Gefährden Partnerschaften die Identität der gemeinnützigen Organisa-tionen? Sind NGOs nicht professionell genug, um den Unternehmen gleichwertige Partner zu sein? Solche Fragen wurden offen diskutiert und es zeigte sich, dass es trotz großer Unterschiede in den Zielsetzungen ein Bedürfnis nach Annäherung und Zusammenarbeit gibt. Große Probleme können nur in Allianzen gelöst werden. Darum liegt in den Bündnissen von Organisationen und Unternehmen die Chance, gemeinsam nachhaltig zu helfen.
Weitere Einzelheiten zum Buch finden Sie hier: http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17099-2/Partnerschaften-von-NGOs-und-Unternehmen.html