In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen vervierfacht. Die meisten Opfer bei Katastrophen sind Kinder!
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Stiftung und UnternehmenDetails
Die Kombination Stiftung und Unternehmen sorgt häufig für Verwirrung. Kein Wunder, wer kennt schon den Unterschied zwischen einer Unternehmensstiftung und einer unternehmensnahen Stiftung? Und was ist überhaupt ein Unternehmer, der stiftet?
Nicht jeder Stifter ist Philanthrop. Als Karl Albrecht 1973 eine Stiftung gründete und Aldi Süd als Vermögen einbrachte, hatte er nicht das Gemeinwohl im Sinn, wohl aber das Wohl seiner Familie und vermutlich auch den Schutz des Unternehmens für die Nachkommen. Als privatnützige Stiftung ist eine Zerschlagung des Unternehmens quasi unmöglich, hinzu kommen weitere mögliche Vorteile bei der Offenlegung von Daten und der Entrichtung von Steuern.
Die Kombination aus Stiftung und Unternehmen ergibt in manchen Fällen aber auch einen gemeinnützigen Mehrwert. Die klassisch als Unternehmensstiftung bezeichnete Form dieser „Vermählung“ bedeutet, dass ein Unternehmen einen bestimmten Teil seines Vermögens in eine Stiftung einbringt. Rechtlich unabhängig, stellt die Stiftungsgründung häufig das bestehende Engagement auf eigene Füße, so geschehen jüngst bei der Gründung der Siemens-Stiftung.
Gemeinnützig kann auch eine unternehmensnahe Stiftung sein, die entweder ein ganzes Unternehmen (Unternehmensträgerstiftung) oder einen Teil eines Unternehmens (Unternehmensbeteiligungsstiftung) besitzt – so zum Beispiel die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die Hauptaktionär der Fresenius SE ist und sich der Förderung von medizinischer Forschung und humanitären Projekten verschrieben hat.
Nicht zuletzt gibt es auch Unternehmer, die ohne jeden Unternehmensbezug stiften. Erwirtschaftete Gewinne, die in das Privatvermögen eines Stifters geflossen sind, werden zur Gründung einer Stiftung oder zur Zustiftung in eine bestehende Stiftung verwendet. So kann eine gemeinnützige Verwendung des Vermögens auch über den Tod hinaus sichergestellt werden.
Seit der Reform des Stiftungsrechts im Jahr 2000 hat auch die Gründung von Unternehmensstiftungen deutlich zugenommen. Große Unternehmen lagern ihre sozialen Aktivitäten zunehmend in eigens gegründete Stiftungen aus, um die Vergabe der Gelder effektiver und transparenter zu gestalten. Der Bundesverband deutscher Stiftungen trug dieser Entwicklung mit der Gründung des Forums Unternehmensstiftungen Rechnung.
Mehr zum Thema erfahren Sie beim Bundesverband Deutscher Stiftungen unter www.stiftungen.org
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Unternehmen helfen Kindern in HaitiDetails
Die Resonanz auf unseren Haiti-Spendenaufruf war überwältigend. Viele Firmen haben sich spontan entschlossen, unsere Arbeit im Erdbebengebiet zu unterstützen. Dabei ging es nicht allein um Spendenzusagen, denn auch darüber hinaus bieten wir unseren Partnern viele unkomplizierte Möglichkeiten an, sich zu engagieren. So hat das Business-Netzwerk XING Banner für Save the Children geschaltet und unseren Spendenaufruf über die Plattform weitergeleitet. Nachfolgend stellen wir Ihnen weitere beispielhafte Kooperationen vor.
Das Unternehmen HUGO BOSS schaltete mehrere Wochen auf allen Online-Kanälen einen Spendenbanner, der direkt auf unser Online-Spendenformular verlinkt wurde. Damit wurden Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde des Hauses angesprochen. Hinzu kamen die Erlöse eines Stoffresteverkaufes und einer Tombola. Das Unternehmen rundete den Betrag großzügig mit einer Unternehmensspende auf.
Im Rahmen der Spendenaktion “KPMG hilft Haiti” haben die Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens gemeinsam mit den KPMG-Gesellschaften weltweit zugunsten der Opfer des Erdbebens gespendet. Durch nachhaltige interne Kommunikation wurde das vorab gesetzte Ziel von den Mitarbeitern weit übertroffen.
Die Firma E.ON engagierte sich ebenfalls weltweit für Haiti und rief seine Mitarbeiter über alle internen Kanäle zu Spenden für Save the Children auf. Zusätzlich wurde eine großzügige Unternehmensspende geleistet.
Engagement zeigte auch die dänische Firma Bestseller, zu der die Marken Jack and Jones und Only gehören: Für die Erdbebenhilfe wurde eigens ein T-Shirt produziert, das in 24 Ländern erhältlich war. Der Erlös unterstützt unsere Wiederaufbauarbeit in Haiti. In Deutschland waren die T-Shirts innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei diesen und allen anderen Unterstützern für die schnelle und unkomplizierte Hilfe!
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Corporate Volunteering - wirksame Hilfe und MitarbeiterbindungDetails
Innerhalb der sozialen Aktivitäten von Unternehmen hat sich in jüngerer Zeit das Corporate Volunteering zu einem populären Instrument entwickelt, da es die Einbindung von Mitarbeitern ermöglicht. Dies reicht von der Unterstützung gemeinnütziger Aktivitäten einzelner Mitarbeiter über jährliche Freiwilligentage bis hin zu dauerhaften Patenschaften für lokale Organisationen.
Die Ansätze und Schwerpunkte jeder NGO sind unterschiedlich. Save the Children bietet verschiedene Möglichkeiten des Mitarbeiter-Engagements an. Diese sollten idealerweise in eine langfristige Corporate-Volunteering-Strategie des Unternehmens eingebettet sein und in enger Abstimmung beider Partner entwickelt werden.
Reckitt Benckiser hat zum Beispiel mit seinem „Global Challenge for Charity“ ein erfolgreiches Instrument für seine Mitarbeiter entwickelt. Jedes Jahr gibt es einen weltweiten Wettbewerb, bei dem die Mitarbeiter mit verschiedenen Aktivitäten Gelder für ein bestimmtes Hilfsprojekt sammeln. Diejenigen, die am erfolgreichsten waren, unternehmen eine attraktive Reise.
Innerhalb anderer Kooperationen, insbesondere im Bereich der Textilindustrie, werden Unternehmensmitarbeiter eingebunden, indem ihre fachliche Expertise gefragt ist. Sie beteiligen sich zum Beispiel mit ihren Kenntnisse und Fähigkeiten an der Entwicklung von Berufsausbildungsprogrammen für ehemalige Kinderarbeiter.
Ein stärker partnerschaftlich orientierter Ansatz im Corporate Volunteering ermöglicht die Ressourcen auf beiden Seiten optimal zu nutzen und die Effekte messbar zu erhöhen. Für die Unternehmen wäre der Gewinn größer als bisher, weil ihre Mitarbeiter mit ihren sozialen und beruflichen Kompetenzen gefragt wären und ihr Einsatz damit viel stärker in das Unternehmensengagement integriert würde. Nicht zuletzt würde der wirkliche gesellschaftliche Bedarf erfolgreicher und nachhaltiger adressiert werden.
Sie können uns auf vielfältige Weise unterstützen. Dies können z.B. Projekte in der Gesundheitsversorgung, Bildungsangebote für Kinder oder Kampf gegen Kinderarbeit sein. Ob kurzfristige, punktuelle Hilfe für ein Projekt oder eine langfristige Kooperation – die Entscheidung überlassen wir Ihnen! Denn in jedem Fall tragen Sie aktiv dazu bei, die Lebensumstände von benachteiligten Kindern zu verbessern.