In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen vervierfacht. Die meisten Opfer bei Katastrophen sind Kinder!
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Partnerschaften mit StiftungenDetails
Prinzipiell gilt „Viel hilft viel“. Und je größer das geförderte Projekt ist, desto stärker sinken die Grenzkosten für die Mittelverwaltung. Dennoch können auch Stiftungen mit geringeren Erträgen große Wirkung erzielen. Hat man nicht genug Geld, um ein eigenes Projekt sinnvoll zu finanzieren, hilft es, sich Partner mit Expertise auf dem Gebiet zu suchen.
Save the Children arbeitet mit vielen unterschiedlichen Stiftungen zusammen. Oft erhalten wir kleine Zuwendungen bis 5000€ von Stiftungen, die zum Beispiel unsere Katastrophenhilfe unterstützen möchten. Für 5000€ können wir kein eigenes Projekt inklusive der Begleitung und Berichterstattung entwickeln. Dennoch kommt die Zuwendung an ihrem Bestimmungsort an und erfüllt einen kleinen, aber sehr wichtigen Teil eines Budgets, z.B. den Druck von Lehr- und Informationsmaterial. Auf diese Weise wird gemeinsam mit vielen anderen Spendern wie Stiftungen, Privatpersonen oder Unternehmen ein Projekt gemeinschaftlich umgesetzt.
Je höher die Zuwendung, desto weniger Partner werden für ein Projekt normalerweise benötigt. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung finanziert zum Beispiel ein Drittel eines Gesundheitsprojekts in Myanmar. So muss einerseits die Stiftung das Projekt nicht allein tragen, andererseits wird ein gewisses Maß an ownership gewahrt. Die Kooperation mit anderen Stiftungen und Spendern, die ebenfalls von dem Projektziel und -erfolg überzeugt sind, verstärkt zudem die Wirkung des Projekts in die Gesellschaft hinein. Dann gibt es noch die Riesen unter den Stiftungen, die ganze Programme allein finanzieren und eigene Experten für die Programmentwicklung haben. Die Bill & Melinda Gates Foundation ist hier eines der bekanntesten Beispiele. Mit „Saving Newborn Lives“ hat die Stiftung ein Programm von Save the Children unterstützt, das die Kindersterblichkeit senken soll und in 18 Ländern umgesetzt wird.
Letztendlich ist das Ziel jeder Zuwendung das Erreichen des Stiftungszweckes unter der Bedingung des bestmöglichen Mitteleinsatzes – mit den richtigen Partnern können Stiftungen viel im Sinne ihrer Vision bewegen.
Mehr über unsere Partnerschaften mit kleinen und großen Stiftungen lesen Sie hier:
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Cause Related MarketingDetails
Neben Spenden oder Sponsoring sind Cause Related Marketing-Kampagnen ein weiteres Instrument für Unternehmen, um NGOs oder einzelne soziale Projekte zu unterstützen. Doch was steht hinter dem Begriff „Cause Related Marketing“ (CRM)? Kurz erläutert ist CRM ein Instrument, bei dem ein Teil des Verkaufserlöses eines bestimmten Produkts einer NGO oder einem Projekt zugute kommt.
Erstmalig hat American Express 1983 in den USA eine CRM-Kampagne umgesetzt, bei der innerhalb eines bestimmten Zeitraums für jede Nutzung einer AmEx-Kreditkarte vom Unternehmen ein Cent für die Restaurierung der Freiheitsstatue gespendet wurde.
Seit einigen Jahren haben auch Unternehmen und NGOs in Deutschland das CRM für sich entdeckt. Eine CRM-Kampagne bietet den Unternehmen dabei die Möglichkeit, ihre ökonomischen Ziele zu verfolgen und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. NGOs können mittels einer CRM-Partner- schaft nicht nur die Spendeneinnahmen steigern, sondern sich zusätzlich einer breiten und/oder neuen Zielgruppe bekannt machen.
Damit die Partnerschaft zwischen Unternehmen und NGO für beide Seiten erfolgreich und vor allem glaubwürdig ist, muss eine CRM-Kampagne aber gewisse Faktoren erfüllen. So nennen die Konsu- menten bzw. Spender in Umfragen „Transparenz“ als wichtigsten Faktor, damit sie sich an den Kampagnen beteiligen und die „Charity-Produkte“ kaufen. Die Konsumenten wollen dabei vor allem über die Höhe des Spendenbetrags, das Spendenziel und die Dauer der Aktion informiert werden. Ebenso wichtig ist aber auch, dass der Zusammenhang zwischen Unternehmen und der NGO erkennbar ist, die Partner also zueinander passen. Auf diese Weise wird der Konsument zum mündigen Spender und kann sich beim alltäglichen Einkaufen ohne Aufwand für einen guten Zweck stark machen.
Auch Save the Children setzt gemeinsam mit Unternehmenspartnern erfolgreich CRM-Kampagnen um:
Save the Children und American Express: www.savethechildren.de/index.php
Save the Children und Bulgari: www.savethechildren.de/index.php
Save the Children und Frogster: www.savethechildren.de/index.php
Save the Children und Hugo Boss: www.savethechildren.de/index.php
Save the Children und Ikea: www.savethechildren.de/index.php
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Spenden schenkenDetails
Unternehmerische Verantwortung zeigen, soziales Engagement verschenken und Kinderwünsche erfüllen – mit den neuen Aktions-Codes für den Save the Children Wunschzettel bieten wir unseren Partnern seit kurzem ein innovatives Kommunikationsinstrument.
Ob für ein Firmenjubiläum, zur Weihnachtszeit oder während einer Fachmesse – für Unternehmen gibt es immer wieder zahlreiche Anlässe, Kunden und Geschäftspartner anzuschreiben. Diese Korrespondenz können Unternehmenspartner zukünftig nutzen, um ihre sozialen Aktivitäten zu kommunizieren und zum gemeinsamen Engagement einzuladen. Denn ein Aktions-Code für den Save the Children Wunschzettel, eingedruckt in Briefe, Weihnachtskarten oder Einladungen, lässt den Empfänger der Schreiben zum Erfüller von Kinderwünschen werden. Die Aktions-Codes funktionieren im Save the Children Wunschzettel wie ein Zahlungsmittel und können dort direkt und online eingelöst werden.
Auf dem Wunschzettel http://www.savethechildren.de/wunschzettel stehen zahlreiche außergewöhnliche Geschenke, die sich Kinder weltweit wünschen und dringend benötigen, wie etwa Schulbücher, Moskitonetze oder Nahrung für eine Woche. Sobald der Aktions-Code online auf http://www.savethechildren.de/wunschzettel eingelöst wurde, versendet Save the Children das Geschenk an ein bedürftiges Kind in einem der ärmsten Länder der Welt. Der Einlösende des Aktions-Codes erhält einen Beleg über sein Engagement.
Unsere Unternehmenspartner nennen uns einfach Anzahl und Wert der Aktions-Codes, die sie an Kunden oder Geschäftspartner verschenken möchten, und anschließend erhalten sie von Save the Children die gewünschten Aktions-Codes in einer Excel-Tabelle zugesendet. Die Codes können nun in die Mailings eingedruckt werden. Der Empfänger der Schreiben besucht http://www.savethechildren.de/wunschzettel und wählt online ein Geschenk – zum Beispiel eine Woche Nahrung für ein Kind. Mit dem Einlösen des Aktions-Codes erfüllt er den Kinderwunsch. Zudem kann er den Betrag des Aktions-Codes erhöhen, um sich dem Engagement des Unternehmens anzuschließen und noch mehr Kinderwünsche zu erfüllen.
Auf diese Weise kommunizieren Unternehmenspartner ihren Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern gesellschaftliche Verantwortung, gestalten die Korrespondenz in ihrem Corporate Design und geben einen positiven Anreiz für gemeinsames Engagement. Und vor allem helfen sie Kindern in den ärmsten Ländern der Welt! -
Stiftung und UnternehmenDetails
Die Kombination Stiftung und Unternehmen sorgt häufig für Verwirrung. Kein Wunder, wer kennt schon den Unterschied zwischen einer Unternehmensstiftung und einer unternehmensnahen Stiftung? Und was ist überhaupt ein Unternehmer, der stiftet?
Nicht jeder Stifter ist Philanthrop. Als Karl Albrecht 1973 eine Stiftung gründete und Aldi Süd als Vermögen einbrachte, hatte er nicht das Gemeinwohl im Sinn, wohl aber das Wohl seiner Familie und vermutlich auch den Schutz des Unternehmens für die Nachkommen. Als privatnützige Stiftung ist eine Zerschlagung des Unternehmens quasi unmöglich, hinzu kommen weitere mögliche Vorteile bei der Offenlegung von Daten und der Entrichtung von Steuern.
Die Kombination aus Stiftung und Unternehmen ergibt in manchen Fällen aber auch einen gemeinnützigen Mehrwert. Die klassisch als Unternehmensstiftung bezeichnete Form dieser „Vermählung“ bedeutet, dass ein Unternehmen einen bestimmten Teil seines Vermögens in eine Stiftung einbringt. Rechtlich unabhängig, stellt die Stiftungsgründung häufig das bestehende Engagement auf eigene Füße, so geschehen jüngst bei der Gründung der Siemens-Stiftung.
Gemeinnützig kann auch eine unternehmensnahe Stiftung sein, die entweder ein ganzes Unternehmen (Unternehmensträgerstiftung) oder einen Teil eines Unternehmens (Unternehmensbeteiligungsstiftung) besitzt – so zum Beispiel die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die Hauptaktionär der Fresenius SE ist und sich der Förderung von medizinischer Forschung und humanitären Projekten verschrieben hat.
Nicht zuletzt gibt es auch Unternehmer, die ohne jeden Unternehmensbezug stiften. Erwirtschaftete Gewinne, die in das Privatvermögen eines Stifters geflossen sind, werden zur Gründung einer Stiftung oder zur Zustiftung in eine bestehende Stiftung verwendet. So kann eine gemeinnützige Verwendung des Vermögens auch über den Tod hinaus sichergestellt werden.
Seit der Reform des Stiftungsrechts im Jahr 2000 hat auch die Gründung von Unternehmensstiftungen deutlich zugenommen. Große Unternehmen lagern ihre sozialen Aktivitäten zunehmend in eigens gegründete Stiftungen aus, um die Vergabe der Gelder effektiver und transparenter zu gestalten. Der Bundesverband deutscher Stiftungen trug dieser Entwicklung mit der Gründung des Forums Unternehmensstiftungen Rechnung.
Mehr zum Thema erfahren Sie beim Bundesverband Deutscher Stiftungen unter www.stiftungen.org
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Unternehmen helfen Kindern in HaitiDetails
Die Resonanz auf unseren Haiti-Spendenaufruf war überwältigend. Viele Firmen haben sich spontan entschlossen, unsere Arbeit im Erdbebengebiet zu unterstützen. Dabei ging es nicht allein um Spendenzusagen, denn auch darüber hinaus bieten wir unseren Partnern viele unkomplizierte Möglichkeiten an, sich zu engagieren. So hat das Business-Netzwerk XING Banner für Save the Children geschaltet und unseren Spendenaufruf über die Plattform weitergeleitet. Nachfolgend stellen wir Ihnen weitere beispielhafte Kooperationen vor.
Das Unternehmen HUGO BOSS schaltete mehrere Wochen auf allen Online-Kanälen einen Spendenbanner, der direkt auf unser Online-Spendenformular verlinkt wurde. Damit wurden Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde des Hauses angesprochen. Hinzu kamen die Erlöse eines Stoffresteverkaufes und einer Tombola. Das Unternehmen rundete den Betrag großzügig mit einer Unternehmensspende auf.
Im Rahmen der Spendenaktion “KPMG hilft Haiti” haben die Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens gemeinsam mit den KPMG-Gesellschaften weltweit zugunsten der Opfer des Erdbebens gespendet. Durch nachhaltige interne Kommunikation wurde das vorab gesetzte Ziel von den Mitarbeitern weit übertroffen.
Die Firma E.ON engagierte sich ebenfalls weltweit für Haiti und rief seine Mitarbeiter über alle internen Kanäle zu Spenden für Save the Children auf. Zusätzlich wurde eine großzügige Unternehmensspende geleistet.
Engagement zeigte auch die dänische Firma Bestseller, zu der die Marken Jack and Jones und Only gehören: Für die Erdbebenhilfe wurde eigens ein T-Shirt produziert, das in 24 Ländern erhältlich war. Der Erlös unterstützt unsere Wiederaufbauarbeit in Haiti. In Deutschland waren die T-Shirts innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei diesen und allen anderen Unterstützern für die schnelle und unkomplizierte Hilfe! -
Corporate Volunteering - wirksame Hilfe und MitarbeiterbindungDetails
Innerhalb der sozialen Aktivitäten von Unternehmen hat sich in jüngerer Zeit das Corporate Volunteering zu einem populären Instrument entwickelt, da es die Einbindung von Mitarbeitern ermöglicht. Dies reicht von der Unterstützung gemeinnütziger Aktivitäten einzelner Mitarbeiter über jährliche Freiwilligentage bis hin zu dauerhaften Patenschaften für lokale Organisationen.
Die Ansätze und Schwerpunkte jeder NGO sind unterschiedlich. Save the Children bietet verschiedene Möglichkeiten des Mitarbeiter-Engagements an. Diese sollten idealerweise in eine langfristige Corporate-Volunteering-Strategie des Unternehmens eingebettet sein und in enger Abstimmung beider Partner entwickelt werden.
Reckitt Benckiser hat zum Beispiel mit seinem „Global Challenge for Charity“ ein erfolgreiches Instrument für seine Mitarbeiter entwickelt. Jedes Jahr gibt es einen weltweiten Wettbewerb, bei dem die Mitarbeiter mit verschiedenen Aktivitäten Gelder für ein bestimmtes Hilfsprojekt sammeln. Diejenigen, die am erfolgreichsten waren, unternehmen eine attraktive Reise.
Innerhalb anderer Kooperationen, insbesondere im Bereich der Textilindustrie, werden Unternehmensmitarbeiter eingebunden, indem ihre fachliche Expertise gefragt ist. Sie beteiligen sich zum Beispiel mit ihren Kenntnisse und Fähigkeiten an der Entwicklung von Berufsausbildungsprogrammen für ehemalige Kinderarbeiter.
Ein stärker partnerschaftlich orientierter Ansatz im Corporate Volunteering ermöglicht die Ressourcen auf beiden Seiten optimal zu nutzen und die Effekte messbar zu erhöhen. Für die Unternehmen wäre der Gewinn größer als bisher, weil ihre Mitarbeiter mit ihren sozialen und beruflichen Kompetenzen gefragt wären und ihr Einsatz damit viel stärker in das Unternehmensengagement integriert würde. Nicht zuletzt würde der wirkliche gesellschaftliche Bedarf erfolgreicher und nachhaltiger adressiert werden.
Sie können uns auf vielfältige Weise unterstützen. Dies können z.B. Projekte in der Gesundheitsversorgung, Bildungsangebote für Kinder oder Kampf gegen Kinderarbeit sein. Ob kurzfristige, punktuelle Hilfe für ein Projekt oder eine langfristige Kooperation – die Entscheidung überlassen wir Ihnen! Denn in jedem Fall tragen Sie aktiv dazu bei, die Lebensumstände von benachteiligten Kindern zu verbessern.
