Spendenaktion zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni
Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni unterstützt IKEA Deutschland Save the Children bereits im dritten Jahr. Nachdem im letzen Jahr für jedes deutschlandweit verkaufte Softeis 50 Cent an Save the Children gespendet wurden, geht in diesem Jahr eine komplette Läufermannschaft am 9. Juni an den Start der J.P.Morgan Challenge.
2009 floss das Geld in ein Projekt gegen Kinderarbeit in Bangladesch. Die Zahl der Mädchen und Jungen in Bangladesch, die arbeiten müssen, wird auf 8 Millionen geschätzt. Besonders in der Textilindustrie werden Kinder eingesetzt: Sie müssen körperlich schwere Arbeit verrichten. Sie schuften teilweise mehr als zehn Stunden täglich.
Auch mit der Spende 2010 unterstützt IKEA unsere Arbeit. Save the Children setzt sich bei Regierungen und Arbeitgebern für bessere Arbeitsbedingungen ein. Wir kämpfen gegen ausbeuterische Formen von Kinderarbeit. Gleichzeitig ermöglichen wir Kindern, die arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen, trotzdem zur Schule zu gehen. Sechs Euro kosten die Schulmaterialien für ein Kind für ein Jahr und mit 72 Euro kann eine Berufsausbildung für ein Kind über sechs Monate finanziert werden. Um Armut langfristig zu überwinden, müssen alle Kinder eine Schul- und Berufsbildung erhalten.
Mit einem Euro Kindern helfen
Für jedes Kuscheltier, das in der Vorweihnachtszeit bei IKEA verkauft wird, spendete das schwedische Unternehmen auch in diesem Jahr 1 Euro an Save the Children und Unicef. Verbinden auch Sie Ihren Weihnachtseinkauf mit einer guten Tat.
Insgesamt sind so in den vergangenen sechs Jahren mehr als 16,5 Millionen Euro zusammengekommen. Geld, mit dem wir Kinder in Albanien und Bangladesch vor Kinderhandel und Zwangsarbeit schützen. Geld, das Mädchen und Jungen in Pakistan und Russland den Besuch einer Schule ermöglicht. Geld, das diskriminierten und behinderten Kindern in Vietnam und China Zukunftschancen eröffnet.
Im letzten Jahr unterstützte IKEA vor allem unsere Arbeit in Côte d'Ivoire. Mehr als 40 Prozent aller Kinder in dem westafrikanischen Land haben noch nie eine Schule besucht. Côte d'Ivoire ist vom Bürgerkrieg zerrissen und in zwei Teile gespalten. Der Norden wird von Regierungstruppen kontrolliert. Im Süden herrschen die Rebellen. Das Bildungssystem liegt am Boden, Schulen bleiben geschlossen, Lehrer sind vor den Kämpfen geflohen. Save the Children sorgt dafür, dass Mädchen und Jungen endlich lesen und schreiben lernen, wir bauen Schulen auf und bilden Lehrer aus – damit die Kinder dort eine Zukunft haben.