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DZI-Spendensiegel

Die Arbeit von Save the Children im Bereich Schule und Bildung

Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der in der Schule, in der Familie und im sozialen Umfeld stattfindet. Bildung bedeutet, Kindern die Kenntnisse, Fertigkeiten und Ideen zu vermitteln, die sie ihr Leben lang nutzen können. Bildung fördert das Potenzial von Kindern und leistet einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Entwicklung einer Gesellschaft. 

Save the Children setzt dafür ein, dass alle Kinder eine qualitativ gute Bildung erhalten. Deshalb unterstützen wir z.B. Kommunen bei der Organisation und Finanzierung von Schulen und bilden Lehrerinnen und Lehrer aus. Zusammen mit Partnern hilft Save the Children bei der Gestaltung von Bildungspolitik und Lehrplänen, fördert flexible Lernprogramme, entwickelt Vorschulprogramme und sorgt dafür, dass Kinder zur Schule gehen können.

  • Bildung ermöglichenDetails

    Das Vorschul-Projekt von Save the Children in Myanmar (Birma) wurde auf 51 Dörfer in vier Bezirken ausgedehnt. (Copyright: Penny Tweedie, Save the Children UK)Armut und Krisen sind die Hauptursache dafür, dass viele Kinder nicht zur Schule gehen. Heutzutage sind es 69 Millionen Mädchen und Jungen, die nicht lesen und schreiben lernen können. Die Familien sind oft nicht imstande, die Schulgebühren und die Kosten für Uniformen und Lehrmaterialen wie Bücher und Stifte aufzubringen. Viele Kinder müssen außerdem arbeiten, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern, und haben deshalb keine Zeit für die Schule. Und einige Länder können es sich einfach nicht leisten, ein funktionierendes Bildungssystem zu unterhalten.

    Manche Schulsysteme benachteiligen bestimmte Kinder oder schließen sie völlig aus. Dies gilt vor allem für Mädchen, behinderte und arbeitende Kinder, sowie Kinder aus ethnischen Minderheiten und Kinder, die in entlegenen Gebieten leben. Zusammen mit Partnern unterstützt Save the Children Programme, die den Zugang zu Bildung erleichtern und auch benachteiligten Kindern einen Schulbesuch ermöglichen.

  • QualitätssicherungDetails

    Es ist wichtig, dass Kinder die Art von Bildung erhalten, die ihnen im Leben weiterhilft. Viel zu oft legen die Schulen besonderen Wert auf das Auswendiglernen und Memorieren von Fakten, anstatt die Mädchen und Jungen zum selbstständigen Lernen zu erziehen. Die überaus strenge Disziplin an einigen Schulen führt dazu, dass Kinder die Schule abbrechen oder sie erst gar nicht besuchen.

    Save the Children unterstützt pädagogische Seminare, in denen Lehrerinnen und Lehrer mehr darüber erfahren, wie Kinder lernen und sich entwickeln. Darüber hinaus fördert Save the Children Formen des aktiven Lernens, die aktive Teilnahme am Unterricht und kreative Unterrichtsmethoden. Außerdem beziehen wir Kinder und Eltern in die Schulführung und die Konzeption der Lehrpläne ein, um den Bedürfnissen der Mädchen und Jungen besser gerecht zu werden.

  • VorschulbildungDetails

    Die ersten Lebensjahre sind eine entscheidende Phase in der Entwicklung eines Kindes. Wie ein Kind diese Zeit erlebt, kann sein ganzes Leben bestimmen. Was es in frühen Jahren aufnimmt, bildet das Fundament für späteres Lernen. 

    Ziel unserer Arbeit im Bereich frühkindliche Entwicklung ist es, das Lernen der Kinder – zuhause, in ihrem Umfeld und in Vorschulklassen – stärker zu vernetzen. Außerdem setzt sich Save the Children dafür ein, dass alle Kinder, insbesondere Kinder aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen, die Möglichkeit auf eine qualitativ gute und fundierte Vorschulbildung erhalten.

  • Die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs)Details

    Es gibt acht Millennium-Entwicklungsziele, die bis 2015 erreicht werden sollen. Diese basieren auf der berühmten Millenniumserklärung des Gipfels im Millenniumsjahr 2000. Es war mit 189 Regierungen der bislang größte Gipfel in der Geschichte der Vereinten Nationen. Das ambitionierte Ziel: Die teilnehmenden Akteure wollten sich auf Lösungen für die extreme Armut in den armen Ländern einigen, um endlich die dringendsten Probleme unseres Zeitalters anzugehen. Aus dem Abschlussdokument entstanden daraus ein Jahr später die acht Millennium-Entwicklungsziele (MDG, im englischen „Millennium Development Goals“). Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich verpflichtet, diese Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

    Weil Bildung ein Schlüssel im Kampf gegen Armut ist, spielen Bildungsziele auch bei den MDGs eine entscheidende Rolle. Daher lautet das Millenniumsziel 2 „universelle Grundschulbildung für alle“ und das Millenniumsziel 3 fordert „Geschlechtergerechtigkeit in der Bildung“. Diese beiden Ziele wurden aus den sechs EFA-Zielen (Edcuation for All) übernommen, die auf den Weltkonferenzen von Jomtien (1990) und Dakar (2000) verabschiedet wurden.

    Heute gehen ca. 40 Millionen Kinder mehr zur Schule als noch im Jahr 2000. Leider entwickelt sich dieser positive Anstieg viel zu langsam. Zum Teil stagnieren die Einschulungsraten sogar oder sind rückläufig. Rund 61 Millionen Kinder können noch immer nicht zur Schule gehen. Es bleibt eine schwierige Herausforderung das Ziel „Bildung für alle“ bis 2015 zu erreichen und bedarf die gemeinsamen Anstrengungen aller Akteure.

    Stand der Umsetzung im Bildungsbereich:

    MDG 2: Alle Jungen und Mädchen dieser Welt sollen bis 2015 eine vollständige Grundschulausbildung erhalten.

    Umsetzung:
    Weltweit können noch immer rund 61 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule gehen. Fast die Hälfte davon lebt in Krisen- und Konfliktländern.

    MDG 3: Bis 2005 sollen gleich viele Mädchen wie Jungen eine  Primar- und Sekundarschulbildung bekommen. Bis 2015 sollen beide Geschlechter auf allen Bildungsebenen gleichermaßen vertreten sein.

    Umsetzung: Auf 100 eingeschulte Jungen kommen in armen Ländern im Durchschnitt nur 95 eingeschulte Mädchen.

    Externe Links

Wir sind Mitglied

Das NGO-Bündnis kämpft dafür, das Menschenrecht auf BILDUNG FÜR ALLE zu verwirklichen.

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Studie (PDF)

Wie hoch ist der deutsche Beitrag zur Bildungsförderung in der  Entwicklungszusammenarbeit?