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DZI-Spendensiegel
Save the Children Deutschland

Für das Überleben

Noch immer sterben jährlich Millionen Kinder unter fünf Jahren an Krankheiten, die durch einfache Maßnahmen vermieden oder problemlos geheilt werden könnten.

Save the Children setzt sich gegen Kindersterblichkeit und für eine bessere Gesundheitsversorgung von Kindern weltweit ein.

Die Arbeit von Save the Children im Bereich Überleben und Gesundheit

Jedes Jahr sterben Millionen Kinder unter fünf Jahren an Ursachen, die durch einfache Maßnahmen vermieden werden könnten. Allein im Jahr 2011 starben 6,9 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag.

Save the Children packt das Übel an der Wurzel und fordert die nationale und internationale Politik dazu auf, mehr Geld in das Gesundheitswesen zu investieren. Gemeinsam mit Gesundheitseinrichtungen, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Verantwortlichen in Städten und Dörfern sowie den Kindern arbeiten wir daran, eine bezahlbare und gute medizinische Versorgung für alle verfügbar zu machen.

Um die Qualität der Gesundheitsdienste zu steigern, unterstützen wir außerdem die Gesundheitsbehörden, indem wir Krankenschwestern und medizinisches Personal schulen, Ausrüstung und Transportmittel bereitstellen und Krankenstationen einrichten. In Krisenfällen hilft Save the Children lokalen Organisationen, ein medizinisches Versorgungsnetz aufzubauen.

  • Kampf gegen KindersterblichkeitDetails

    Kinder- und Säuglingsterblichkeit

    Alle 4,5 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Kind. Das sind 19.000 Mädchen und Jungen jeden Tag! Sie sterben an vermeidbaren Ursachen, wie Durchfallerkrankungen, Lungenentzündung, Malaria, zu frühe Geburt oder Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt.

    In Deutschland, wo es eine nahezu lückenlose medizinische Versorgung gibt und beinahe jede Geburt von Ärzten. Krankenschwestern und Hebammen begleitet wird, liegt die Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In vielen der ärmsten Länder der Welt hingegen, haben Kinder weder sauberes Wasser noch ausreichend zu Essen – es gibt keine funktionierenden Gesundheitssysteme. 

    Besonders betroffen sind Kinder in Indien, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo, Pakistan und China. In diesen fünf Ländern treten die Hälfte aller Fälle von Kindersterblichkeit auf. In Ländern der Subsahara stirbt eines von neun Kindern vor Erreichen des 5. Lebensjahres – eine erschreckend hohe Zahl.

    Oft sind es nur ein paar Cent, die über Leben und Tod eines Kindes entscheiden. Save the Children hat deshalb die internationale Kampagne EVERY ONE gegen Kinder- und Säuglingsterblichkeit gestartet. Unser Ziel: Kein Kind irgendwo auf der Welt darf mehr an vermeidbaren Krankheiten sterben! Jedes einzelne Kind zählt, jeder einzelne Euro zählt und jeder einzelne von uns ist verantwortlich, den Kindern zu helfen.

    Externe Links

  • HIV/AIDSDetails

    Mit Prävention und Behandlung gegen Kindersterblichkeit

    HIV & AIDS. Paseka Mzamao ist HIV-positiv. Dank der Mitarbeiter des St.-Nicolas-Kinderhospiz in Bloemfontein/Südafrika wird er nun zuhause versorgt. (Copyright: Save the Children UK)Viele Millionen Kinder sind direkt oder indirekt von HIV/AIDS betroffen, d.h. sie sind selbst krank oder haben ein oder beide Elternteile durch die Krankheit verloren. Jeden Tag sterben 1.400 Kinder an AIDS und weitere 2.000 Säuglinge werden durch eine Mutter-Kind-Übertragung mit dem Virus infiziert. Über 40% aller HIV-Neudiagnosen betreffen Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren.

    Ziel unserer Arbeit ist es, Mädchen und Jungen vor einer Infektion mit dem HI-Virus zu bewahren und von HIV/AIDS betroffenen Kindern zu helfen.Wir beziehen Kinder und Jugendliche in Hilfs-und Aufklärungsprogramme ein, fördern Programme zur Betreuung von Waisen in ihrer vertrauten Umgebung sowie Maßnahmen, die sie vor Gewalt und Ausbetung schützen.

    Prävention

    Kinder haben ein Recht auf Information, Aufklärung und Versorgung, um eine Ansteckung mit HIV/AIDS zu vermeiden.

    Weil sich immer jüngere Menschen mit dem HI-Virus infizieren, ist es wichtig, Kinder und Jugendliche früh über die Gefahren aufzuklären. Außerdem sollten sie in die Planung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen eingebunden werden, damit diese auf die Bedingungen und Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind und so effektiv wirksam werden.

    Save the Children unterstützt die HIV/AIDS-Prävention an Schulen und in kommunalen Einrichtungen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schulung von Kindern und Jugendlichen als „Multiplikatoren“, die ihr Wissen an andere weitergeben.

    Versorgung und Behandlung

    HIV & AIDS. Im St.-Nicholas-Kinderhospiz in Bloemfontein/Südafrika erhalten junge AIDS-Waisen Medikamente. (Copyright: Save the Children UK)Von HIV/AIDS betroffene Kinder und Familien werden häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sucht Save the Children Kontakt zu den Verantwortlichen in den Städten und Dörfern.

    Zusammen mit lokalen Organisationen und kommunalen Behörden kämpft Save the Children gegen Vorurteile und Diskriminierung, führt Beratungen durch und fördert die soziale Integration der Betroffenen. Wir helfen Kindern ihre Zukunft zu planen und erleichtern Erkrankten die ambulante und stationäre ärztliche Behandlung.

    Save the Children unterstützt Bestrebungen, den Import und die Produktion von preiswerten Medikamenten zur Behandlung von HIV/AIDS in ärmeren Ländern zu steigern. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, die nationalen Gesundheitssysteme mit mehr Personal und Mitteln auszustatten, damit die vorhandenen Medikamente fachkundig ausgegeben und verabreicht werden.

    Waisen und gefährdete Kinder

    Über 15 Millionen Mädchen und Jungen unter 18 Jahre haben einen oder beide Elternteile durch HIV/AIDS verloren, allein 12 Millionen davon in Subsahara-Afrika. Kinder, die mit HIV/AIDS leben oder ihre Eltern durch die Krankheit verloren haben, brauchen besonderen Schutz und Beistand. Daher unterstützt Save the Children Beratungsprogramme für die betroffenen Mädchen und Jungen.

    Save the Children sorgt z.B. dafür, dass die Kinder eine elementare Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit und Bildung bekommen und über HIV/AIDS aufgeklärt werden. Darüber hinaus stärken wir die Rechte der Mädchen und Jungen, z.B. wenn Kindern nach dem Tod ihrer Eltern ihr rechtmäßiges Eigentum oder Erbe vorenthalten wird.

    Externe Links

  • Medizinische VersorgungDetails

    Bessere medizinische Versorgung für Kinder

    Gesundheit. Eine ländliche Gesundheitsklinik in Indien, die von Save the Children unterstützt wird. (Copyright: Dario Mitidieri, )Die Gesundheitssysteme der meisten der armen Länder dieser Welt befinden sich in der Krise. Viele Familien nutzen die staatlichen medizinischen Einrichtungen nicht, weil sie zu teuer sind und häufig zu weit entfernt liegen. Zudem ist die Versorgung in diesen Einrichtungen vielfach mangelhaft, weil es an Ärzten, Pflegepersonal und an den wichtigsten Medikamenten fehlt. Insbesondere Kinder leiden unter dieser Situation: Über 270 Millionen Mädchen und Jungen in Entwicklungsländern werden medizinisch nicht ausreichend versorgt. Das führt unter anderem auch zu einer hohen Kindersterblichkeit in diesen Ländern.

    Wir engagieren uns auf nationaler und internationaler Ebene für die Umsetzung politischer und finanzieller Maßnahmen für die Verbesserung der Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern. Deshalb arbeitet Save the Children mit Regierungen und Partnern zusammen, um Strategien zur Armutsbekämpfung zu entwickeln und grundlegende medizinische Leistungen wie die Mutter-Kind-Versorgung, Impfprogramme und die reproduktive Gesundheitsfürsorge zu verbessern. In Katastrophenfällen, wenn der Bedarf an medizinischer Hilfe besonders groß ist, setzen wir unterbrochene Versorgungsnetze wieder in Stand und schaffen Übergangslösungen. Um die Qualität des Gesundheitswesens möglichst breitflächig zu sichern, bietet Save the Children zusammen mit lokalen Partnern Schulungen an, verbessert die Betreuung und bezieht Kinder und Kommunen in die Planung und Überwachung der Gesundheitsfürsorge mit ein.

  • NahrungsmittelsicherheitDetails

    Einsatz gegen Unterernährung und Hungersnöte

    Die Aufzucht von Schweinen verschafft zusätzliches Einkommen und verbessert den Speiseplan der armen Internatsschüler in Yunnan im südwestlichen China. (Copyright: Kalpesh Lathigra, Save the Children UK)Save the Children setzt sich verstärkt für eine Verbesserung der Ernährungssituation von Kindern ein, um Leben zu retten und Mädchen und Jungen eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen.

    In Katastrophenfällen konzentrieren wir uns darauf, einer akuten Unterernährung von Kindern vorzubeugen. Mit Hilfe einer von uns entwickelten Methodik zur Kontrolle von Hungersnöten (Household Economy Approach) können wir den Nahrungsmittelbedarf während einer Katastrophe kalkulieren und die Auswirkungen z.B. von Dürreperioden auf die Eigenversorgung der Familien einschätzen. Bei der Organisation und Überwachung von Nahrungsmittelhilfe sowie der Ausgabe von Zusatznahrung können wir auf unsere langjährige Erfahrung zurückgreifen.

    Unsere umfangreiche Praxis auf diesem Gebiet ermöglicht es uns, geeignete, nachhaltige Lösungen für das Problem der Unterernährung voranzutreiben. Save the Children schafft besserer Verdienstmöglichkeiten für arme Familien, unterstützt Gesundheitssysteme bei der Behandlung unterernährter Kinder, stellt sauberes Wasser bereit, verbessert die hygienischen Bedingungen und klärt junge Mütter über die Vorteile des Stillens auf.

  • Wasser und sanitäre EinrichtungenDetails

    Kinder an einer Wasserpumpe im Südsudan: Save the Children ermöglicht hier 42 Grundschulen und 16.000 Schülern die Versorgung sowie Reparaturarbeiten und die Lehrerausbildung. (Copyright: Anna Kari, Save the Children UK)In Zusammenarbeit mit den Kommunen baut Save the Children geeignete nachhaltige Wassersysteme und sanitäre Anlagen. Kinder lernen Hygiene und Gesundheitspflege.

    Dabei ist es erforderlich, eine Bestandsaufnahme in den jeweiligen Dörfern vorzunehmen, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von Verbesserungen zu schaffen, kostengünstige Lösungen zu finden und den Schutz von Quellen und Brunnen oder den Bau von Latrinen zu fördern. Außerdem hilft Save the Children den Dorfbewohnern, die Wassersysteme und sanitären Anlagen zu warten und sauber zu halten.

    Die Bereitstellung derartiger Systeme geht Hand in Hand mit einer entsprechenden Gesundheitsaufklärung. Nur so ist gewährleistet, dass die Anlagen auch zu einer besseren Gesundheit der Bewohner beitragen. Kinder werden bei dieser Aufklärungsarbeit besonders berücksichtigt.

  • Sexuelle und reproduktive GesundheitDetails

    Aufklärung. Jugendliche werden über Verhütungsmittel an einer Schule in Brasilien informiert. (Copyright: Michael Amendolia/Network Photographers, Save the Children UK)Gemeinsam mit nationalen Gesundheitsbehörden und lokalen Organisationen setzt sich Save the Children für das Recht von Jugendlichen auf Information und Versorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit ein.

    Save the Children finanziert Studien dazu, was Jugendliche über reproduktive Gesundheit wissen und welche medizinischen Leistungen sie benötigen. Auf der Grundlage solcher Studien arbeiten wir dann mit Jugendlichen, Gesundheitseinrichtungen und -verantwortlichen an der Bereitstellung der entsprechenden Versorgung. Dabei können bereits existierende Einrichtungen für Jugendliche attraktiver gestaltet oder neue, diskrete Einrichtungen geschaffen werden, wie spezielle Sprechstunden oder fachklinische Dienste.

    Ein weiterer unserer Programmschwerpunkte ist die Schulung von medizinischem Personal zum Thema reproduktive Gesundheit. Außerdem wollen wir mit Aufklärung der Diskriminierung von Mädchen und Jungen effektiv entgegenwirken.

Schutz gegen Gewalt

Täglich werden Millionen Kinder geschlagen, missbraucht und ausgebeutet

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Not- und Katastrophenhilfe

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen vervierfacht

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