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DZI-Spendensiegel
19.08.2017 08:00

Welttag der humanitären Hilfe: #NotATarget

Heute ist der Welttag der humanitären Hilfe. Eigentlich ein Grund zum Feiern, doch humanitäre Helfer sind immer öfter Gewalt ausgesetzt – insbesondere in Ländern, in denen Hungerkrisen herrschen. Das zeigt eine Erhebung zum Welttag der humanitären Hilfe.

Unter den acht Ländern, in denen die Arbeit für Entwicklungshelfer als besonders unsicher eingestuft wurde, sind vier Länder gelistet, in denen Hungerkrisen herrschen: der Südsudan, Somalia, der Jemen und Nigeria. Insgesamt 288 humanitäre Helfer wurden 2016 weltweit getötet, verwundet oder verschleppt, die Hälfte von ihnen in den vier von Hungersnot bedrohten Ländern. Diese Entwicklung ist besorgniserregend. Denn die unsichere Lage schränkt die Arbeit der Helfer massiv ein – und sorgt dafür, dass weniger Kindern geholfen werden kann. 

Auch in diesem Jahr hat sich die Situation für Helfer kaum verbessert. Laut der „Aid Worker Security Database“ wurden seit Mai 63 humanitäre Helfer in den vier genannten Ländern verletzt, getötet oder verschleppt. Hinzu kommt, dass in vielen Krisenregionen der Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen eingeschränkt wird. So können in bestimmten Regionen Somalias, Kinder und ihre Familien nicht mit lebensrettender Hilfe erreicht werden.

Anhaltende und unvorhersehbare Konflikte machen es für Nichtregierungsorganisationen wie Save the Children zunehmend schwieriger, die Menschen zu erreichen, die am dringendsten Hilfe benötigen.

Wir fordern deshalb:
Alle Konfliktparteien müssen internationales humanitäres Recht achten, die Zivilbevölkerung schützen und Hilfsorganisationen den Zugang hilfsbedürftigen Personen gewähren! 

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