Jetzt spendenDZI Siegel

Crossroads
Eine Fotoausstellung

Die Ausstellung CROSSROADS blickt auf Orte, die für gefüchtete und ansässige Menschen eine zentrale Rolle spielen: Bahngleise und Bahnhöfe. Die Fotografien erlauben uns einen Einblick in Geschichten von geflüchteten Familien und zeigen, was es bedeutet, die Heimat verlassen zu müssen.

Die Wanderausstellung ist vom 30. August bis 9. September im Berliner Hauptbahnhof  zu sehen: Erdgeschoss – zentrale Mittelfäche, Europaplatz 1, 10557 Berlin. Weitere Termine und Ausstellungsorte im Winter werden hier in Kürze bekannt gegeben.

Vor allem Kinder und ihre Familien leiden unter dem Bürgerkrieg in Syrien. Ihr ständiger Begleiter ist die Angst vor Angriffen - wie Ost-Ghouta sind viele Städte zerstört. Mehr als fünf Millionen Menschen mussten fliehen, darunter viele Kinder.
alt
Viele geflüchtete Menschen kommen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – geflohen vor Bomben und Beschuss. Die meisten nutzen die Schienen als Orientierung für ihren langen Fußmarsch.
alt
Als Ungarn 2015 seine Grenze zu Serbien schließt, wird das kroatische Dorf Tovarnik für tausende Gefüchtete zum Nadelöhr nach Europa, der kleine Bahnhof zur Zwischenstation.
alt
Der kleine Abdul* ist unterwegs mit seinen Eltern und seiner Schwester. Sie sind Kurden und haben ihre Heimat Syrien im August 2015 verlassen.
alt
Bei -10 °C schlafen Gefüchtete in verlassenen Gebäuden in der Nähe vom Hauptbahnhof in Belgrad – ohne Fenster, Betten, Heizungen, Wasser oder Toiletten.
alt
Seit 2014 wollen Gefüchtete über das kleine Dorf in Nordgriechenland nach Mazedonien. Ab Anfang 2016 werden deutlich weniger Menschen durchgelassen, viele stranden im griechischen Idomeni.
alt
Auch viele unbegleitete Kinder und Jugendliche schlagen ihr Zeltlager an dem kleinen Bahnhof in Idomeni auf. Zwischen 2015 und 2016 fliehen mehr als 300.000 Jungen und Mädchen ohne Eltern oder Angehörige.
alt
Amir* (7 Jahre) aus Syrien ist im Krieg aufgewachsen. Seine Eltern sind mit ihm und seinen Geschwistern aus Syrien geflohen, sie hoffen auf ein sicheres Leben in Europa. Das Haus der Familie und die Schule der Kinder wurden zerstört.
alt
Ein Mann kniet zum Gebet. Er ist einer von tausenden Menschen, die in Idomeni ausharren und auf das Öffnen der griechisch-mazedonischen Grenze warten.
alt
Portrait eines geflüchteten Mädchens aus Afghanistan. Nach Syrien und dem Irak war ihre Heimat das Land, aus dem 2017 die meisten Menschen Asyl in Deutschland suchten.
alt
Der Start in Deutschland ist für Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien oft schwer. In vielen Städten ist der Wohnungsmarkt angespannt, die Bearbeitung von Anträgen zieht sich. Die Familien müssen lange in Aufnahmezentren leben.
alt
Save the Children kümmert sich auch in den überfüllten Flüchtlingsunterkünften in Deutschland um den Schutz von Kindern, richtet etwa Schutz- und Spielräume ein, in denen Mädchen und Jungen ein Stück Normalität erleben.
alt
Enis* (5 Jahre) und Adil* (4 Jahre) lesen im Schutz- und Spielraum einer Erstaufnahmeeinrichtung in Deutschland. Die Brüder sind aus Syrien und zusammen mit ihrem Vater angekommen. Die Mutter ist noch in der Türkei.
alt

Die Fotoausstellung im Video

68 Millionen Menschen auf der Flucht

Viele Menschen müssen sich auf den Weg machen, weil in ihrem Land Krieg ist, weil sie verfolgt werden oder ihre Existenz verloren haben. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es noch nie so viel Gewalt, Krieg und Umbruch wie heute. Jedes sechste Kind auf der Welt lebt in Kriegs- und Konfiktregionen, das sind 357 Millionen Jungen und Mädchen. Weltweit sind mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie noch nie. 70 Prozent der Gefüchteten, die es über eine Grenze in ein anderes Land schaffen, kommen aus Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar oder Somalia. Mehr als die Hälfte der Gefüchteten weltweit ist noch keine 18 Jahre alt.

Save the Children hilft

Save the Children setzt sich ein für Kinder und ihre Familien - in den Herkunftsländern, während der Flucht und nach Ankunft in der neuen Heimat. Wir stellen sicher, dass Kinder sicher und gesund leben können - egal, wo sie sich befinden. Zudem betreiben wir Schutz- und Spielräume entlang der Hauptfluchtrouten. In akuten Krisensituationen, wie bei extremen Wetterbedingungen oder wenn plötzlich sehr viele Menschen fliehen, ist Save the Children zur Stelle. Auch in Deutschland ist Save the Children für geflüchtete Kinder aktiv und setzt sich für ihre Rechte, Integration, Bildung und ihren Schutz ein.

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE WELTWEITE ARBEIT FÜR KINDER IN NOT!

Hygienematerial

36 € kostet es, eine Mutter mit Hygienematerial (z.B. Windeln und Seife) für sich und ihre Kinder auszustatten.

Jetzt spenden

Notunterkünfte

Mit 95 € versorgen Sie eine geflüchtete Familie mit einem stabilen Zelt, Decken, Taschenlampe und Batterien.

Jetzt spenden

Psychosoziale Betreuung

180 € unterstützen die psychosoziale Betreuung eines Kindes, das Schreckliches erlebt hat.

Jetzt spenden

WIE VIEL VON MEINER SPENDE KOMMT AN?

Als eine vertrauenswürdige und transparente Organisation sind wir mit dem DZI-Siegel ausgezeichnet. Wir legen offen, wofür wir Ihre Spende verwenden - damit Sie sicher sein können, dass sie ankommt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier und in unserem Jahresbericht. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

Kontakt

Gabriele Breuer & Team

Photocredits:

Jonathan Hyams, Guilhem Alandry, Tatjana Ristic, Simon Edmunds, Pedro Armestre, Gabriele Francois Casini, Bastian Strauch, Charlie Forgham-Bailey, Christina Feldt

Artikel teilen