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Unsere Projekte
in Indonesien

Im Einsatz für Kinder in Indonesien

Erfahren Sie hier mehr über Projekte in Indonesien, die Save the Children aus Deutschland unterstützt. Über die Aktivitäten anderer Länderorganisationen von Save the Children in Indonesien können Sie sich auf der Seite von Save the Children International informieren.

Zentrale Herausforderungen

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt und gehört mit seinen 246 Millionen Einwohnern zu den vier am dichtesten besiedelten Regionen weltweit. Davon sind über 75 Millionen Kinder, was die viertgrößte Kinderpopulation der Welt ausmacht. Armut, politische Instabilität und kulturelle Spannungen hindern das Land jedoch an einer nachhaltigen Entwicklung. Zudem wird die Inselkette durch ihre geographische Lage zwischen drei tektonisch aktiven Erdplatten immer wieder von verheerenden Erdbeben heimgesucht.

Die zentralen Herausforderungen für Save the Children

  • Vom wirtschaftlichen Wachstum in den letzten Jahren profitiert nur ein Bruchteil der Bevölkerung:  Die Hälfte muss mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen. Das hohe Bevölkerungswachstum von jährlich etwa drei Millionen Menschen trägt zu einer Verschlimmerung der Armut bei.
  • Über zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt.
  • Viele Kinder sterben vor Vollendung ihres fünften Lebensjahrs.
  • Fast die Hälfte der Kinder aus armen Familien hat lediglich eine Grundschulbildung.
  • Indonesien ist besonders durch Naturkatastrophen gefährdet und wird regelmäßig von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis heimgesucht, die die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstören.

Die Antwort von  Save the Children

Save the Children arbeitet seit 1976 in Indonesien. Über die Jahre hinweg konnten wir immer mehr Inselgruppen erreichen und arbeiten heute in 14 Regionen des Landes. Unsere nachhaltigen Programme konzentrieren sich auf die Bereiche Kinderschutz, Gesundheit, Bildung sowie Not- und Katastrophenhilfe. Wir arbeiten zusammen mit Kindern, ihren Gemeinden, lokalen Organisationen und der Regierung, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation für die Kinder in Indonesien möglich zu machen.

Projekt: Überlebenschancen von Neugeborenen

Projekt: Verbesserung der Überlebenschancen von Neugeborenen 
Geldgeber: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Laufzeit: Juni 2012 – Mai 2017

In Indonesien leben über 75 Millionen Kinder. Obwohl die Kindersterblichkeitsrate in den letzten Jahren gesenkt werden konnte, liegt sie immer noch bei  über 5%. Die meisten Kinder sterben in den ersten 28 Tagen nach der Geburt, oftmals aufgrund von Krankheiten, die schon durch einfache Maßnahmen vorgebeugt werden könnten.

Save the Children setzt gemeinsam mit Reckitt Benicker ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Überlebenschancen von Neugeborenen in 46 Dörfern im Distrikt Bandung um.

Wir führen Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene und Gesundheit von Müttern und Neugeborenen durch. Wir schulen Hebammen, Gesundheitsmitarbeiter und Gemeindemitglieder und klären sie über die Bedeutung von regelmäßigem Händewaschen und der Einhaltung von Hygiene auf. Zudem arbeiten wir eng mit lokalen Behörden und medizinischen Einrichtungen zusammen, um so langfristig zur Senkung der Kindersterblichkeitsrate in der Region beizutragen. 

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Schutzmaßnahmen für Kinder mit Beeinträchtigungen
Geldgeber: IKEA Foundation
Laufzeit: Juli 2012 – Juni 2015 

Save the Children hat dieses Projekt entwickelt, das 1.000 Kinder mit Beeinträchtigungen und ihre Familien erreicht und ihnen Unterstützung durch ein Sozialarbeiterteam anbietet. In mehreren Stadtteilen der Großstadt Bandung auf Westjava stellen wir durch diese Unterstützung sicher, dass Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause leben und versorgt werden können und somit nicht allein gelassen werden und im Schutz der Familie aufwachsen.

Denn Kinder mit Beeinträchtigungen werden in Indonesien häufig ignoriert oder sogar diskriminiert – es gibt kaum Angebote oder Anlaufstellen für sie. Da die Familien oft mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung nicht umzugehen wissen, schicken sie ihre Kinder in Heime. So erhalten diese Mädchen und Jungen oft nicht die Versorgung, die ihren speziellen Bedürfnissen entspricht.