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Unsere Projekte
in Deutschland

Im Einsatz für Kinder in Deutschland

Erfahren Sie hier mehr über Projekte in Deutschland, die Save the Children aus Deutschland unterstützt. Über die Aktivitäten anderer Länderorganisationen von Save the Children in Deutschland können Sie sich auf der Seite von Save the Children International informieren.

Unsere Arbeit in Deutschland

Save the Children Deutschland ist Mitglied der National Coalition zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland sowie Teil der Globalen Bildungskampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat, allen Kindern weltweit Bildung zu ermöglichen.

Save the Children Deutschland ist außerdem auf folgenden Ebenen aktiv:

Engagement in politischen Gremien

Save the Children ist bei verschiedenen thematischen Foren der deutschen Bundesregierung vertreten. Dazu gehören u.a. der Runde Tisch Gesundheit und der Runde Tisch Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Zusammenarbeit mit anderen NROs

Zusammen mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NRO) engagieren wir uns in verschiedenen Arbeitsgruppen (Afghanistan, Humanitäre Hilfe, Kinderrechte) des Verbandes Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO). 

Unterstützung der sozialen Verantwortung von Unternehmen

Mit unseren Spenden unterstützen wir Projekte in Entwicklungs- und (Post-)Konfliktländern. Aufgrund der Ressourcenknappheit, die in diesen Ländern zumeist herrscht, versucht Save the Children eine selbstständige Förderung von Kindern zu unterstützen. Staatliche Sozialsysteme zur Sicherung der Lebensgrundlagen für Familien wie in Deutschland finden wir in unseren Partnerländern meistens nicht vor.

Mädchen. Machen. Mut.

In unserem Programm Mädchen. Machen. Mut. arbeiten wir mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung in Erstaufnahmeeinrichtungen in zwei Bundesländern.

Zum Projekt

Kinderleicht – Kinderstark

In „Kinderleicht – Kinderstark“ unterstützen wir pädagogische Fachkräfte dabei, Kindern im Kita- und Grundschulalter psychosoziale Unterstützung für ein sicheres und gesundes Aufwachsen zu bieten.

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Projekt: Zukunft! Von Ankunft an.

Projekt: Zukunft! Von Ankunft an.
Geldgeber: Der Europäische Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF); Land Sachsen-Anhalt; private Spender
Laufzeit: Juni 2015 - Juni 2018
Folgeprojekt: Juli 2018 - Juni 2020

Schwere politische Konflikte, Gewalt und Elend zwingen immer mehr Kinder und ihre Familien aus Krisenregionen dazu, Zuflucht in Europa – und auch in Deutschland – zu suchen. Für ein gelingendes Ankommen brauchen sie eine besondere Unterstützung. Mit diesem Projekt möchte Save the Children Bedingungen für Bildung, Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe für nach Deutschland geflüchtete Kinder und ihre Familien verbessern.

Auf Basis einer Iststandsanalyse (Kinderrechtssituationsanalyse) verbessern wir die Unterbringungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen bundesweit in Unterkünften für Flüchtlinge. Dabei arbeiten wir eng mit Gemeinden, Kitas, Schulen und verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen, um Bildungs- und Beratungsstrukturen für geflüchtete Kinder und ihre Familien vor Ort aufzubauen. Wir schulen kooperierende Sozialeinrichtungen und Ehrenamtliche im Bereich Kinderschutz, Psycho-Soziale Erstversorgung, und in anderen relevanten Themen je nach Bedarf. Unser Ziel ist es auch, Familien in ihrer Eigenverantwortung und Erziehungskompetenz durch Elternarbeit zu stärken. Qualitätsverbesserung und Wissenstransfer finden im Rahmen von länderübergreifenden Fachkonferenzen und Netzwerktreffen statt. Unter wissenschaftlicher Leitung entwickeln Bewohner und Mitarbeiter der teilnehmenden Unterkünfte sowie Akteure aus der Zivilgesellschaft und Politik einen Qualitätsrahmen für eine kind- und familiengerechte Unterbringung, der später auf andere Bundesländer übertragen werden kann.

Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Schutz- und Spielräume
Einrichtung von Schutz- und Spielräumen in Flüchtlingsunterkünften

Jedes Kind hat das Recht auf Schutz. Besonders in akuten Krisen sind Mädchen und Jungen zahlreichen Kinderschutzrisiken ausgesetzt. Angesichts der Flüchtlingssituation hat Save the Children in Deutschland mit den international anerkannten Konzepten der „Schutz- und Spielräume“ sowie der „Psychologischen Ersten Hilfe“ in Not- und Erstaufnahmeeinrichtungen von Januar 2016 bis September 2017 insgesamt 13 Schutz- und Spielräume mit aufgebaut oder entlang des Konzepts beraten. Damit hat Save the Children als eine der ersten Organisationen diese weltweit in humanitären Krisen bewährten Standards in Deutschland in die Praxis umgesetzt. Sie leistet hiermit einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der Rechte von Kinderflüchtlingen.

In den „Schutz- und Spielräumen“ weltweit bietet Save the Children Kindern in Notsituationen eine sichere und geschützte Umgebung zum Spielen und Lernen. Qualifiziertes Personal sorgt für einen strukturierten Tagesablauf. Aktivitäten zur psychosozialen Entlastung helfen den Mädchen und Jungen dabei, ein Gefühl von Sicherheit und Normalität zurück zu gewinnen. Die Betreuung und unsere strikten Kinderschutz-Standards schützen die Kinder darüber hinaus vor internen und externen Risiken in den Unterkünften.

Das Konzept wurde bisher u.a. in Flüchtlingsunterkünften in Berlin-Tempelhof, Eisenhüttenstadt und Halberstadt umgesetzt. Der Schutz- und Spielraum in Berlin-Tempelhof wurde dabei von der IKEA Stiftung und IKEA Deutschland gefördert, durch die Strategieberatung der Boston Consulting Group unentgeltlich in der Pilotphase unterstützt und gemeinsam mit der Tamaja GmbH umgesetzt.


Projekt: Gruppenstarke Kinder – Psychosoziale Unterstützung für pädagogische Fachkräfte an Kita und Grundschule
Geldgeber: TJX Companies, Clifford Chance
Laufzeit: Juli 2016 - Dezember 2017

Im Rahmen des Programms gruppenstarke Kinder werden gemeinsam mit Psycholog*innen und pädagogischen Fachkräften Fortbildungsbausteine für die psychosoziale Unterstützung für Praktiker*innen aus Kita und Schule entwickelt und erprobt.
In einer ersten Pilotphase arbeiten wir mit 8 Einrichtungen in Berlin und Brandenburg zusammen, die in der frühen Bildung und Erziehung beheimatet sind. Ziel des Programms ist es, die pädagogischen Fachkräfte dabei zu unterstützen, auf die Bedürfnissen von Kindern einzugehen, die besonderen Belastungen (z.B. Flucht) ausgesetzt sind. Sowohl in Situationen im Einzelkontakt als auch in Gruppensituationen.


Projekt: Miteinander stark! Ein Programm zur Stärkung der Schulgemeinschaft
Geldgeber: Deutsche Postbank AG
Laufzeit: Januar 2017 bis August 2018

In Deutschland beeinflusst die soziale Herkunft eines Kindes maßgeblich seine Bildungschancen. In „Miteinander stark!“ stärken wir Grundschulen in Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen dabei, Kinder bestmöglich zu fördern.

www.miteinander-stark.de


Kinderrechte für Kinderflüchtlinge: Projekt zur Stärkung von Rechten für Flüchtlingskinder in Deutschland

Geflüchtete Kinder sind gegenüber Gleichaltrigen in Deutschland vielfach benachteiligt, unter anderem durch

    • Sammelunterkünfte ohne einheitliche Standards und häufig ohne sichere Rückzugsmöglichkeiten,
    • mangelhafte gesundheitliche und psychosoziale Versorgung,
    • Schwierigkeiten beim Einstieg ins deutsche Bildungssystem mit vielen Hürden,
    • zu wenige Kontakte und Freundschaften mit anderen Kindern.

    Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland geflüchtet sind, haben Kinderrechte wie jedes andere Kind in Deutschland auch. Durch Ereignisse in ihren Herkunftsländern, die sie nicht verantwortet haben, sind diese Kinder Flüchtlinge und haben eine unsichere Zukunft. Sie brauchen dringend Unterstützung, um ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Save the Children engagiert sich dafür, dass die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland verbessert wird und sie in ihren Potenzialen und Talenten, aber auch in ihren Rechten gestärkt werden und sie eine Stimme bekommen.

    KINDERrechte für KINDERflüchtlinge ist ein Projektwettbewerb, in dem Save the Children mit bis zu 8000€ engagierte Organisationen oder Initiativen fördert, die in Deutschland mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Unterstützt werden bundesweit verschiedene Initiativen und Organisationen, die geflüchtete Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 25 Jahren in ihren Rechten stärken und ihnen Zukunftsperspektiven eröffnen. Save the Children setzt sich mit diesem Förderprogramm dafür ein, dass sehr gute Arbeitsansätze in den Bereichen psychosoziale Unterstützung, Zugang zum Bildungssystem, künstlerisch-kulturelle Bildung und Empowerment mit geflüchteten Kindern in Deutschland fortgesetzt, sichtbar und transferierbar gemacht werden. Außerdem setzt sich Save the Children bewusst für die bessere Vernetzung, den fachlichen Austausch und ein gezieltes Capacity Building der Akteure ein.

    Die folgenden Organisationen wurden für eine Förderung ausgewählt:

    • Akinda/Xenion Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V., Berlin
    • AWO Arbeit & Qualifizierung, Solingen
    • Cucula, Berlin
    • djo, Magdeburg
    • DRK Berlin Südwest, Berlin
    • Evangelische Hochschule Dresden, Dresden
    • Hajusom, Hamburg
    • Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig
    • Innere Mission, Bremen
    • InterPÄD, Neustadt an der Orla
    • Jugendliche ohne Grenzen, Hameln
    • Kindersprachbrücke, Jena
    • KommMit für Migranten und Flüchtlinge e.V., Luckenwalde
    • Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V., Berlin
    • Pflegekinder in Bremen, Bremen
    • Refugio Thüringen, Jena
    • SchlaU-Schule, München
    • Schulplätze für Alle, Köln

    Hier erfahren Sie mehr zu unserem Projekt KINDERrechte für KINDERflüchtlinge.
     


    Programm: 3X1 macht stark! Das Kinder-Eltern-Schulprogramm

    Im Rahmen dieses Programms haben zwischen 2013 und 2017 deutschlandweit 67 Schulen, Kitas und Familienzentren neue Ideen entwickelt und erprobt und Altbekanntes auf den Prüfstand gestellt.

    Projekt: Förderung von Bildungschancen an Grundschulen durch die Einbindung von Eltern und PädagogInnen
    Geldgeber: Deutsche Postbank AG, Stiftung RTL, private Spender

    Projekt: „Wir für Kinder“- Aktionstage sowie eigenfinanzierte Projekte
    Geldgeber: Deutsche Postbank AG

    Wer über eine gute Bildung verfügt, hat bessere Chancen im Leben. Die Bildungschancen von Kindern in Deutschland sind jedoch nach wie vor sehr ungleich verteilt. Noch immer sind Herkunft und das soziale Milieu, in dem Kinder aufwachsen, entscheidend für ihre Zukunft, für ihren Bildungs- und Berufsweg.

    Familien sind für Kinder ein wichtiger Ort für Bildung und größter Einflussfaktor für Bildungs- und Berufsorientierung von Heranwachsenden. Insbesondere die Übergänge von einer in die nächste Bildungseinrichtung sind für Kinder oft mit Hürden verbunden. Funktionierende Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Familie und Kita oder Schule sind ein Schlüssel zum Bildungserfolg der Kinder. Wenn Pädagogen und Eltern gut kooperieren, kann Kita und Schule ein Ort werden, der auf die Bedürfnisse aller Kinder eingehen kann.

    Das Kinder-Eltern-Schul-Programm 3x1 macht stark! fördert das Zusammenwirken von Kindern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, die die Bildungschancen der Kinder und die Familienfreundlichkeit an ihrem Bildungsort verbessern wollen. 3x1 macht stark! setzt auf Methoden der familienorientierten Bildungsarbeit, stärkt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und fördert Bildungspartnerschaften zwischen Familien und pädagogischen Teams an Schulen und Kitas. 

    Stimmen aus dem Projekt:

    • „Lernen ist vor allem Beziehungsarbeit und nicht nur Unterricht. Ich nehme an 3x1 macht stark! teil, weil es für mich ein gutes Angebot ist, die Beziehung zwischen den Kindern, den Eltern und der Schule zu verbessern“, sagt eine teilnehmende Lehrerin.
    • „Ich sehe 3x1 macht stark! als große Chance, die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und außerschulischen Unterstützungsangeboten zu stärken, bzw. erst möglich zu machen“, so das Feedback einer teilnehmenden Schulsozialarbeiterin.
    • „Ich hätte nie gedacht, dass mir das Ganze so einen Spaß machen wird. Wir haben einen richtigen Zugang zu den Eltern gefunden. Und die Eltern insgesamt auf eine andere Art kennen gelernt.“  sagt eine Lehrerin im Rahmen der Qualifizierung im Programm 3x1 macht stark!

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