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Soziale Sicherung
in Mogadischu

Projekt: Resilienz durch Arbeitsmarktintegration, soziale Sicherung und Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung für Binnenvertriebene und andere vulnerable Gruppen in Mogadischu

Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: 1. August 2017 - 31. März 2021

Projekthintergrund

Somalia ist von einer seit Jahrzehnten anhaltenden humanitären Krise infolge von anhaltenden militärischen Konflikten, Vertreibungen, Armut und wiederaufkehrenden Dürren betroffen. 1,1 Millionen Menschen in Somalia gelten derzeit als Binnenvertriebene. Davon leben circa 370.000 in Mogadischu – eine Zahl, die sich aufgrund der andauernden Krise und des zunehmenden Drucks auf das Flüchtlingslagers Dadaab weiter erhöhen wird. Die Familien der Binnenvertriebenen sind in vielen Fällen besonders vulnerabel und ihre Lebensbedingungen sind prekär. Sie müssen in überfüllten Siedlungen leben und haben nur sehr beschränkten Zugang zu Dienstleistungen, Hygiene- und Sanitärinfrastruktur und einkommensschaffenden Möglichkeiten.


Projektumsetzung

Save the Children reagiert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit dem BMZ auf die humanitären Bedürfnisse der Menschen in den Binnenvertriebenensiedlungen in Mogadischu, indem die Widerstandfähigkeit der Menschen gegenüber Schocks und Krisen durch gezielte Maßnahmen langfristig gestärkt wird. Dazu sollen vulnerable Gruppen, insbesondere frauengeführte Haushalte, dabei unterstützt werden, selbstständig wirtschaftlichen Tätigkeiten nachzugehen und ihre Einkommensmöglichkeiten zu verbessern. Benachteiligten Jugendlichen aus Binnenvertriebenenfamilien wird der Zugang zu marktgerechten und praxisnahen Berufsschulkursen ermöglicht. Zudem plant Save the Children, die sozialen Sicherungssysteme für bedürftige Familien mit Kindern zu stärken, damit diese auch in Krisenzeiten dafür sorgen können, dass die Kinder ihre Grundrechte auf Ernährung und Bildung wahrnehmen können. Hierfür werden beispielsweise kinderzentrierte Cash-Transfers bereitgestellt. Um die äußerst angespannte Trinkwasser- und Sanitärversorgungslage in den Binnenvertriebenensiedlungen zu entlasten, werden Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Wasserversorgung und Sanitärinfrastruktur ergriffen. Dies beinhaltet unter anderem den Aufbau von Latrinen und Aufklärungskampagnen zu Hygiene und Gesundheit. Insgesamt wird dieses Projekt circa 49.000 Menschen erreichen.


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