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Wasser für Vertriebene
im Shan-Staat

Projekt: Verbesserter Zugang zu Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene für vertriebene Bevölkerungsgruppen in Kachin und im nördlichen Landesteil Shan-Staat, Myanmar

Geldgeber: Auswärtiges Amt
Laufzeit: 1. Dezember 2017 – 30. September 2019

Projekthintergrund

In den Regionen Kachin und dem nördlichen Shan spielt sich eine seit 2011 andauernde humanitäre Krise ab. Die Situation in dem ohnehin schon von chronischer Armut und extremer sozialer Ungleichheit geprägten Landsteil, wurde durch die Eskalation des Konflikts zwischen burmesischer Armee und Rebellengruppen weiter verschärft. Die Hauptlast des Konflikts wird derweil von der Zivilbevölkerung getragen, die zu 80% aus Frauen, Kindern und älteren Menschen besteht. Die Menschen sind den direkten Auswirkungen des Konflikts ausgesetzt und haben keinen ausreichenden Zugang zu humanitären Dienstleistungen. Seit 2011 kam es vermehrt zu Massenvertreibungen, durch die in Kachin rund 90.000 Menschen und im nördlichen Shan rund 11.000 Menschen vertrieben worden sind. Die meisten von ihnen leben nun in überfüllten Flüchtlingslagern. Hier fehlt es vor allem an Zugang zu sauberen Trinkwasser, Sanitäranlagen und Hygieneartikeln. Diese Situation begünstigt die Verbreitung von Krankheiten wie Atemwegerkrankugen, Durchfall und Hautkrankheiten, die für die ohnehin schon geschwächten Kinder und Frauen tödlich verlaufen können.


Projektumsetzung

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt trägt Save the Children in diesem Projekt dazu bei, dass die Wasserversorgung, die sanitäre Situation und die allgemeine Hygiene innerhalb der Flüchtlingslager verbessert wird, damit die damit zusammenhängenden Risiken von Krankheitsausbrüchen reduziert und die humanitäre Lage verbessert wird. In diesem Zuge werden Toiletten und Waschbecken gebaut, Wasserleitungen gelegt und Hygieneaufklärungsveranstaltungen organisiert. Um sicherzustellen, dass die Maßnahmen nachhaltig wirksam sind, werden die lokalen Gemeinden in den Flüchtlingslagern in die Maßnahmen eng eingebunden und darin geschult, die sanitären Anlagen selbst zu verwalten, instandzuhalten und zu reparieren. Für den Fall, dass es zu weiteren Vertreibungen kommt, werden im Laufe des Projekts Notfallvorbereitungen getroffen, durch die die Aufnahmekapazitäten der Lager erweitert werden kann. Von den geplanten Maßnahmen werden insgesamt rund 14.000 Menschen profitieren.


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