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Abgeschlossene Projekte
in Nahost und Nordafrika

Erfolgreich beendete Projekte in Nahost und Nordafrika

Hier erhalten Sie nähere Informationen über erfolgreich abgeschlossene Projekte in Nahost und Nordafrika, die wir aus Deutschland unterstützt haben. 

Ägypten

Abgeschlossene Projekte in Ägypten

Projekt: Sichere Städte für Jugendliche  Bekämpfung von sexualisierter Gewalt in Kairo
Geldgeber:  Institut für Auslandsbeziehungen/Auswärtiges Amt          
Laufzeit: Februar 2018 – Dezember 2018

Mädchen und junge Frauen in Ägypten finden sich häufig in marginalisierten Positionen wieder. Im Kontext von Armut, zunehmender Urbanisierung und tiefverwurzelte Geschlechterungleichheiten sind Mädchen verschiedenen Diskriminierungsformen ausgesetzt. Diese reichen von Nachteilen bei Bildungs- und Berufsmöglichkeiten über mangelnde Partizipation und soziale Isolation bis hin zu geschlechtsbezogener Gewalt und sexueller Belästigung. Sexuelle Belästigung im Alltag, auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt ein großes Problem dar. Zwar gibt es seit 2014 ein Gesetz, das sexuelle Belästigung strafbar macht, doch fehlt es an Sensibilisierung, Bewusstsein und institutionellen Kapazitäten und Mitteln zur Durchsetzung des Gesetzes.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen wird Save the Children sich dafür einsetzen, dass sich die Lage für Mädchen und junge Frauen verbessert und sie sich sicher in der Stadt bewegen können. Dafür wird Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in den Gemeinden und mit Eltern, Betreuern und Gemeindevertretern geleistet, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und auf das Risiko sexueller Belästigung aufmerksam zu machen. In wichtigen lokalen Institutionen wie Schulen, Krankenhäusern, Jugendclubs oder öffentlichen Transportdienstleistern werden Anti-Belästigungskampagnen durchgeführt. Jugendliche Mädchen und Jungen werden darin geschult, über sexuelle Belästigung aufzuklären und positive Verhaltensveränderungen beispielsweise durch Kunst- und Sportaktivitäten einzuleiten. Zudem wird im Zuge dieses Projekts ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt, welches Aktionspläne gegen sexuelle Belästigung entwickelt. Die Kapazitäten dieser Organisationen sollen durch gemeinsame Aktivitäten und Kampagnenarbeit erweitert werden.

Projekt: Kinderschutz und Bildung für syrische Flüchtlinge sowie gefährdete Kinder der Gastgemeinschaften in Kairo
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Irak

Abgeschlossene Projekte im Irak

Projekt: Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Bewältigungskapazitäten von Kindern im Gouvernement Erbil (Irak), die durch bewaffnete Konflikte betroffen sind
Laufzeit: März 2015 - September 2015
Geldgeber: Knorr Bremse Global Care e.V.

Die Zahl von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen im Irak ist infolge der andauernden militärischen Konflikte in der Region dramatisch gestiegen. Mehr als 3 Millionen Binnenvertriebene und über 230.000 syrische Flüchtlinge leben derzeit im Land. Mindestens die Hälfte von ihnen sind Kinder. Extreme Kinderrechtsverletzungen erschweren die Situation: Kinder werden als Soldaten oder Selbstmordattentäter eingesetzt, durch Bombenangriffe verletzt, vergewaltigt und getötet.

Save the Children unterstützt Kinder und Jugendliche in Flüchtlingscamps und Aufnahmegemeinden, z.B. durch den Ausbau von kinderzentrierten Freizeitzentren. Diese Zentren bieten traumatisierten Kindern eine geschützte und stabile Umgebung an. Hier können sie lernen, spielen, an verschiedenen praxisorientierten Trainings teilnehmen; sie erhalten zudem psychosoziale Unterstützung durch geschultes Personal. Freizeitaktivitäten wie Computer- und Tanzkurse, Theater und Singen, Fußball und Malen wurden zusammen mit interessierten Jugendlichen entwickelt. Im Rahmen von neu gegründeten Kinder- und Jugendclubs übernehmen junge Menschen eine aktive Rolle bei der Lösung von lokalen Problemen und setzen sich für eigene Rechte ein. Durchführung von Aufklärungskampagnen zu den Themen wie Frühverheiratung, Kinderschutz und sexuelle Gewalt stellt einen anderen Schwerpunkt des Projekts dar.

Projekt: Bereitstellung von Hilfsgütern und Bildungsangeboten für Flüchtlings- und Binnenflüchtlingskinder und deren Familien in städtischen Aufnahmegemeinden in Kurdistan-Irak und Ninewah-Provinz
Laufzeit: April 2014 - Februar 2015
Geldgeber: Auswärtiges Amt

Durch das Projekt werden durch den Flüchtlingszustrom überlastete Schulen im Gouvernorat Dohuk in der kurdischen Region mit zusätzlichen Klassenzimmern, einem Lehrerzimmer und einer Schul- und Gemeindebibliothek unterstützt. Darüber hinaus werden zusätzliche Lehrer ausgebildet und im Umgang mit traumatisierten Kindern geschult. Irakische und syrische Familien erhalten außerdem dringend benötigte Hilfsgüter wie Winterkleidung, Decken, Hygieneartikel, Heizkörper, Brennstoff und Materialien zur Ausbesserung der Notunterkünfte.

Projekt: Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern für Binnenflüchtlingsfamilien; Kinderschutz und psychosoziale Betreuung besonders betroffener Kinder im Nordirak
Laufzeit: Juli 2014 - Dezember 2014
Geldgeber: Private Spender

Projekt: Unterstützung syrischer Flüchtlinge u. a. mit Hilfsgütern für den Winter, Gesundheits- und Hygiene-Schulungen, Einrichtung kinder- und jugendfreundlicher Räume, „Life-Skills Training“ für Jugendliche sowie gemeindebasierte Kinderschutz-Aktivitäten
Laufzeit: 2013
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Jemen

Abgeschlossene Projekte im Jemen

Projekt: Lebensrettende Ernährungshilfe für vulnerable Kinder und werdende und stillende Mütter in Hodeidah, Jemen
Geldgeber:  Auswärtiges Amt
Laufzeit: 01.04.2017-31.03.2019

Die humanitäre Lage in Jemen war bereits vor Ausbruch des militärischen Konflikts 2015 von Armut, mangelhafter Regierungsführung und politischer Instabilität geprägt. Nach aktuellen Schätzungen bedürfen circa 22,2 Millionen Menschen, circa 76 Prozent der Gesamtbevölkerung, humanitärer Hilfe. Ungefähr 4,5 Millionen Menschen, insbesondere Kinder und Frauen, leiden unter akuter, teilweise schwerer Mangelernährung. Infolge der weiteren Eskalation des Konfliktes, der Verringerung der Nahrungsmittelimporte und der im Zuge der wirtschaftlichen Krise schwindenden Existenzmöglichkeiten können sind bis zu 17 Millionen Menschen von Nahrungsunsicherheit betroffen. Zu den gefährdetsten Gruppen gehören Binnenvertriebene, Haushalte mit Kleinkindern, chronisch Kranken oder körperlich beeinträchtigten Familienmitgliedern oder Haushalte in marginalisierten Gemeinden.

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt leistet Save the Children unter anderem in Hodeida, einer der am schlimmsten betroffenen Regionen im Land, lebensrettende Sofortmaßnahmen und hochwertige Ernährungs- und Gesundheitsdienste mit einem Schwerpunkt auf Kinder und stillende und schwangere Frauen. Dazu gehört das gemeindebasierte Management von akuter Mangelernährung, die Stärkung der Kapazitäten und Fähigkeiten des Gesundheitspersonals  in lokalen Gesundheitsstationen, welche zudem mit notwendigen Materialien wie therapeutischer Nahrung, Medikamenten und Hygieneartikeln ausgestattet werden. Zusätzlich werden Sensibilisierungsmaßnahmen und Aufklärungsveranstaltungen zu verbesserten Ernährungspraktiken in den Gemeinden stattfinden. Insgesamt wird der Zugang der am stärksten betroffenen Gruppen zu Ernährungsdiensten und Gesundheitsdiensten erleichtert werden, wodurch die Mortalität und Morbidität der Betroffenen verringert werden soll.

Projekt: Verschiedene Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Schutz, Kinderrechte, Katastrophenvorsorge und Existenzsicherung
Laufzeit: 2014
Geldgeber: Private Spender

Jordanien

Abgeschlossene Projekte in Jordanien

Projekt: „Mustaqbali – Meine Zukunft“ – Stärkung der Resilienz von jordanischen und syrischen Jugendlichen durch Bereitstellung außerschulischer Bildungsmöglichkeiten
Geldgeber: Schüler Helfen Leben - SHL
Laufzeit: 01.05.2017 - 31.10.2017

Im Zuge der andauernden humanitären Notlage in Syrien flüchteten circa 650.000 SyrerInnen nach Jordanien. Die grundlegende wirtschaftliche Situation, die Konkurrenz auf einem ohnehin schon angespannten Arbeitsmarkt sowie unzureichende Bildungsmöglichkeiten und Schulplätze führen dazu, dass viele syrische Familien von Armut und Ernährungsunsicherheit betroffen sind und auf negative Bewältigungsstrategien wie Kinderehen oder Kinderarbeit zurückgreifen müssen. Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche können daher nicht in Jordanien zur Schule gehen oder mussten diese abbrechen.

In Zusammenarbeit mit SHL ermöglicht Save the Children, vulnerablen Jugendlichen im Alter von 15-18 Jahren die Teilnahme an Lernunterstützungs- und Bildungsangeboten. Im „Mustaqbali“-Bildungszentrum in Ramtha, der Grenzregion zu Syrien in Nord-Jordanien, erhalten Jugendliche entsprechend eines anerkannten alternativen Lehrplans Unterricht in Mathematik, Arabisch, Naturwissenschaften und Englisch. „Mustaqbali“ bedeutet „Meine Zukunft“. Damit sie ihre Zukunft selbst besser in die Hand nehmen können, werden die Jugendlichen auch in allgemeinen Lebenskompetenzen geschult, zum Beispiel in Kommunikationsfähigkeit oder was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus erhalten sie Zugang zu psychosozialen Unterstützungsmaßnahmen. Diese neu erworbenen Fähigkeiten werden anschließend in jugendgeführten Initiativen umgesetzt, in denen Bedürfnisse in den Gemeinden wie Kinderschutz und Bildungsaspekte angesprochen werden, aber auch Freizeitveranstaltungen gestaltet werden. Von diesen Maßnahmen werden 50 Jugendliche direkt und circa 150 Menschen indirekt profitieren.

Projekt: Bildung statt Kinderarbeit: Stärkung der Widerstandsfähigkeit syrischer und jordanischer Jugendlicher
Laufzeit: Oktober 2015 - Februar 2017
Geldgeber: Schüler Helfen Leben – SHL

Das Projekt zielte darauf ab, jordanische und syrische Jugendliche in den benachteiligten nördlichen Gebieten Jordaniens vor den Risiken schädlicher Kinderarbeit und früher Verheiratung zu schützen. In einem Schulzentrum wurden Aufholklassen eingerichtet, um den Jugendlichen den Eintritt in die Regelschule zu erleichtern. Darüber hinaus gab es Angebote zur Freizeitgestaltung, wie z.B. Fußballtraining oder Theatergruppen, sowie sogenannte "Life Skill" Kurse, in denen die Jugendlichen über ihre Rechte aufgeklärt wurden. Teil des Projekts war es auch, das Umfeld der Jugendlichen für die Risiken und Gefahren von schädlicher Kinderarbeit und früher Verheiratung zu sensibilisieren.

Projekt: Empowerment von Jugendlichen für den sozialen Zusammenhalt in Aufnahmegemeinden
Laufzeit: November 2014 - Dezember 2016
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und private Spender

Das Projekt richtete sich an jordanische und syrische Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren sowie an ihre jeweiligen Aufnahmegemeinden in Nordjordanien. Projektziel war es, syrische und jordanische Jugendliche in Aufnahmegemeinden zu befähigen, Stressfaktoren und Konflikte in ihrem Umfeld gemeinsam zu bewältigen. Außerdem wurden syrischen und jordanischen Jugendlichen arbeitsmarktrelevante Kompetenzen vermittelt, um sie dabei zu unterstützen, ihr soziales und wirtschaftliches Potenzial voll zu entfalten.

Projekt: Aufbau und Ausstattung eines Kindergartens im Flüchtlingslager Azraq
Geldgeber: Bild hilft e. V. - Ein Herz für Kinder

Projekt: Unterstützung von frühkindlicher Bildung und psychosozialer Betreuung in drei Kindergärten im Flüchtlingscamp Za‘atari
Laufzeit: Oktober 2014 – Juni 2015
Geldgeber: Stiftung Schüler Helfen Leben e. V.

Das Projekt unterstützte den Betrieb von Kindergärten, die von ca. 1.600 Kindern besucht werden.  Aktivitäten wie spielerische Lese- und Rechenübungen, Malen und Basteln sowie Musik und Tanz unterstützen die kognitive, soziale, emotionale und körperliche Entwicklung der Kinder. Auch Materialien wie Spielzeug, Malbücher und Bastelmaterialien und gesunde Pausensnacks für die Kinder wurden zur Verfügung gestellt.

Projekt: Psychosoziale Angebote für syrische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Flüchtlingslagern
Beitrag aus Deutschland: 155.118,00 €
Geldgeber: C&A Stiftung / The Boston Consulting Group GmbH und private Spender

Projekt: Ausbildungsangebote für syrische und jordanische Jugendliche, Unterstützung von Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene im Flüchtlingslager Za´atari
Beitrag aus Deutschland: 191.004,00 €
Geldgeber: Stiftung Schüler Helfen Leben e. V.

Projekt: Aufbau eines Kindergartens, Weiterbildung von Erziehern und Sensibilisierung von Müttern zum Thema Kinderschutz im Flüchtlingslager Za´atari
Beitrag aus Deutschland: 35.936,06 €
Geldgeber: Evonik Industries AG und private Spender

Projekt: Verbesserung von Gesundheit und Hygiene für Kinder und ihre Familien in Za´atari, u. a. durch Gesundheitsaufklärung und Verteilung von Hygieneartikeln
Beitrag aus Deutschland: 48.411,00 €
Geldgeber: Knorr-Bremse Global Care e.V

Projekt: Hilfe für syrische Familien in Za´atari, u.a. durch Verteilung von Hilfsgütern, Säuglings- und Kleinkind-Ernährungsprogramme, Aufbau von zwei Kindergärten, Verteilung von Mutter-Kind-Lernkits
Beitrag aus Deutschland: 216.979,07 €
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Libanon

Abgeschlossene Projekte im Libanon

Projekt: Förderunterricht für syrische Flüchtlingskinder an öffentlichen Schulen im Libanon
Laufzeit: Oktober 2016 – August 2017
Geldgeber: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Im Libanon leben mehrere hunderttausende aus den syrischen Kriegsgebieten geflüchtete Kinder. Ungefähr 290.000 dieser syrische Kinder können aufgrund mangelnder Kapazitäten keine Schule besuchen, wodurch ihnen das in der Kinderrechtskonvention zugestandene Recht auf Bildung verwehrt bleibt und eine kindergerechte Entwicklung verhindert wird. Auch leiden viele Kinder unter den emotionalen und mentalen Belastungen durch die Erfahrungen von Flucht, Gewalt und Verlust. Zwar ist die libanesische Regierung bemüht, allen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, doch befindet sich die Region Bekaa, die den größten Teil der syrischen Flüchtlinge aufnimmt und in der dieses Projekt stattfindet, selbst in einer wirtschaftlich prekären Situation, was den Schulzugang zusätzlich erschwert.

Unterstützt durch die GIZ Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und in Zusammenarbeit mit dem libanesischen Bildungsministerium setzt sich Save the Children dafür ein, dass syrischen Kindern der Zugang zu Schulbildung wieder gewährt wird. 300 Kinder, die Gefahr laufen die Schule abzubrechen, und denjenigen, die bereits nicht mehr zu Schule gehen können, erhalten Förderunterricht, um ihnen die Weiterführung bzw. die Wiederaufnahme des Schulbesuchs zu ermöglichen. In einem ganzheitlichen Ansatz wird das Projekt sowohl neue Lehrer mit den entsprechenden methodischen Kompetenzen ausbilden als auch die Eltern der betroffenen Kinder mit einbeziehen. Auch erhalten die Kinder psychosoziale Unterstützung, um ihr soziales und psychisches Wohlbefinden zu fördern. An dieser Stelle wird der HEART-Ansatz (engl. für Heilung und Bildung durch Kunst) genutzt, bei dem gesundheits- und bildungsfördernde Prozesse durch kunsttherapeutische Methoden in Gang gesetzt werden. Über die gesamte Projektdauer wird Save the Children mit lokalen Vertretern des Bildungswesens und ansässigen Organisationen, die Teil der Back-to-School-Kampagne sind, zusammenarbeiten, um das Bildungsumfeld zu verbessern und somit geflüchteten Kindern das Recht auf Bildung zukommen zu lassen.

Projekt: Winterhilfe für syrische Flüchtlinge (u.a. Heizöl, Decken, Kleidung, Material zur Verbesserung von Unterkünften), Förderung frühkindlicher Entwicklung, Arbeitsmöglichkeiten (Cash-for-Work)
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Palästinensischen Autonomiegebiete

Abgeschlossene Projekte in den Palästinensischen Autonomiegebieten

Projekt: Stärkung der Resilienz durch psychosoziale Unterstützung von schutzbedürftigen Kindern im Gaza-Streifen und Westjordanland
Projektlaufzeit:  Mai 2017 – März 2019
Geldgeber: Auswärtiges Amt

Die derzeitige Lage in den palästinensischen Gebieten ist von Armut und Gewalt sowie dem anhaltenden Konflikt zwischen Israel und Palästina, der damit einhergehenden Besetzung und der Gaza-Blockade geprägt. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Aussicht. Der konstante Krisenzustand hat das soziale Gefüge zerstört und hat gravierende Auswirkungen auf das seelische und körperliche Wohlbefinden der Kinder.  Die Bewältigungsstrategien der Kinder und ihrer Familien und die Resilienz der Gemeinden sind deutlich geschwächt und viele Kinder leben mit einem Gefühl der andauernden Unsicherheit.  Hinzu kommen permanente Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit und beim Schulzugang für Kinder. Ein dringendes Problem stellt die fehlende Reaktionsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Notfallsituation, Krisen und Konflikten dar, die unter anderem mit der fehlenden institutionellen Kapazität zusammenhängt. Ungefähr zwei Drittel der palästinensischen Bevölkerung, das sind circa 1,8 Millionen Menschen, benötigen Schutzmaßnahmen oder psychosoziale Unterstützung – dies betrifft insbesondere Kinder, die unter Stress, Gewalt und Schutzlosigkeit leiden.


Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts wird Save the Children daran arbeiten, die Schutzrisiken für Kinder zu verringern, die psychologische Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und eine gesunde Entwicklung der Kinder zu fördern. Dazu sollen die bestehenden institutionellen Kinderschutzstrukturen in den Gemeinden auf mehreren Ebenen ausgebaut werden. Erstens soll der Zugang von Kindern zu qualitativen psychosozialen Unterstützungsmaßnahmen ermöglicht werden. Auf der zweiten Ebene wird das Projekt mit Eltern und Bezugspersonen zusammenarbeiten und diese hinsichtlich Unterstützungsmaßnahmen für die Kinder informieren und sensibilisieren. Die dritte Ebene umfasst die Stärkung der Gemeindekapazitäten. Es werden Katastrophenvorsorgepläne entwickelt, wodurch die Risikoanfälligkeit der Gemeinden reduziert wird. Auf der vierten Ebene sollen die Kapazitäten der lokalen Organisationen und Institutionen aufgebaut werden, so dass marginalisierte Gemeinden in Notfallsituationen besser angebunden sind. Von diesem Projekt werden circa 65.000 Kinder und 20.000 Erwachsene direkt profitieren, während rund 256.000 Menschen indirekt erreicht werden können.

Projekt: Verbesserung partizipativer Lernmethoden in den Palästinensischen Gebieten
Projektlaufzeit: August 2015 – Juli 2018
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Mit diesem Projekt trägt Save the Children Deutschland zusammen mit der palästinensischen NGO Tamer (Tamer Institute for Community Education) zu einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität der Schulbildung im Westjordanland und Gaza bei. Durch die israelische Besatzung, militärische Checkpoints, die Grenzmauer sowie die Blockade des Gazastreifens wurden die Bildungsmöglichkeiten vieler Kinder und Jugendlicher stark beeinträchtigt. Auch ist das palästinensische Bildungssystem nur ungenügend darauf ausgerichtet, die eigenständige Lernfähigkeit von Schülern zu fördern. Lehrer verfügen nicht über das richtige Handwerkzeug und die dazu nötigen Erfahrungen, und Eltern haben ein oft nur geringes Verständnis dafür, wie sie ihre Kinder beim Lernen effektiv unterstützen können. Viele Kinder- und Jugendliche haben deshalb ein mangelhaftes Leseverständnis, eingeschränkte Schreib- und Ausdrucksfähigkeiten sowie Mühe, eigenständig zu lernen.

Um dem entgegenzuwirken und Kinder stärker in den Lernprozess mit einzubeziehen, arbeiten Save the Children und Tamer daran, innovative Lernmethoden in Schulen und Bibliotheken einzuführen, so dass 2.400 Kinder sich zukünftig stärker am Lernprozess beteiligen können und lernen, kritisch zu denken. Hierfür werden Lehrer und Bibliothekare in 40 Schulen und 40 Bibliotheken in Workshops zu partizipativen Lern/-und Lehrmethoden geschult. Die Lerninfrastruktur von Schulen und Bibliotheken werden durch Reparaturen und die Verteilung von qualitativ hochwertigen Kinderbüchern verbessert. Gleichzeitig wird die aktive Beteiligung von politischen Schlüsselakteuren wie zum Beispiel von Vertretern des Bildungsministeriums dazu beitragen, dass diese neuen Lehr- und Lernansätze in den Zielschulen und dem palästinensischen Bildungssektor verankert und nachhaltig verfolgt werden.

Projekt: Renovierung und Ausstattung von Kindertagesstätten zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung von Kindern im Gazastreifen
Projektlaufzeit: Juli 2016 - April 2017
Geldgeber: Bild Hilft e.V. – Ein Herz für Kinder

Infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und der Gaza-Blockade sind Kinder im Gazastreifen tagtäglich von Gewalt und Armut umgeben. Mit der letzten israelischen Militäroperation im Juli 2014, die 51 Tage andauerte, eskalierte die Lage. Erhebliche Schäden an Infrastruktur und sozialen Einrichtungen in Gaza waren die Folge. Dabei wurden auch zahlreiche sichere Orte für Kinder, wie zum Beispiel Kindergärten, beschädigt oder komplett zerstört. In der Folge haben etwa zwei Drittel der Kinder in Gaza nur noch mangelhaften Zugang zu einer sicheren Lern- und Spielumgebung. Sie können nicht wie andere Kinder unbeschwert spielen und sich entwickeln, sondern sind einem erhöhten Stress- und Gefahrenpotential ausgesetzt. Viele suchen sich Orte zum Spielen, die zum Beispiel wegen nicht beseitigter Blindgänger lebensgefährlich sind.


Mit der Unterstützung der Stiftung Bild Hilft e.V. – ein Herz für Kinder und Privatspendern, werden 40 Kindergärten repariert und wieder aufgebaut, mit dem Ziel, die Lern- und Schutzsituation der Kinder im Gazastreifen nachhaltig zu verbessern. 30 Kindergärtnerinnen und Kindergärtner erhalten Schulungen zur Verbesserung ihrer methodischen und didaktischen Fähigkeiten. Lern- und Lehrmaterialien, Möbel, sowie Spielsachen und Spielgeräte für den Außenbereich werden bereit gestellt. Dadurch ermöglicht Save the Children mehr als 5.000 Kindern in Gaza, in einem geschützten Rahmen spielen, lernen und sich entfalten zu können, und legt hiermit eine Grundlage für eine kognitive, soziale, emotionale und körperliche Entwicklung der Kinder.

Projekt: Sicherung der Lebensgrundlagen von Familien durch Schaffung von Einkommensmöglichkeiten im Gazastreifen
Projektlaufzeit: Juli 2015 - April 2016
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Infolge der andauernden militärischen Auseinandersetzungen und der langjährigen Blockade verlieren viele Haushalte im Gazastreifen ihre Lebensgrundlagen und die Möglichkeit, ihr eigenes Einkommen zu generieren. Massive Zerstörungen von öffentlichen Versorgungseinrichtungen sowie von Schulen und Kindergärten haben katastrophale Folgen für Kinder und ihre Familien. Ungefähr 80% der Haushalte sind dauerhaft auf Hilfsmaßnahmen angewiesen; die Armutsrate liegt bei fast 40% und die Arbeitslosenquote bei 45%; zwei Drittel aller Kinder haben keinen Zugang zu geschützten Orten zum Lernen und Spielen.

Dieses Projekt ist darauf ausgelegt, 700 betroffenen Familien durch Beschäftigungsmaßnahmen (Cash for Work, CfW) ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen und den Zugang zu sozialen Grundleistungen zu verbessern. Lokale Arbeitskräfte sind in die Sanierung von Kindergärten und Spielbereichen sowie in die Instandsetzung von Straßen und Wasserleitungen involviert. Außerdem nähen sie dringend benötigte Schuluniformen und unterstützen Schulkinder im Rahmen von Förderunterricht.

Projekt: Vorsorge für Krisen - Gemeindebasierte Aktivitäten zur Förderung der Resilienz und Sicherung von Lebensgrundlagen
Projektlaufzeit: September 2013 – Dezember 2016
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Durch den jahrelangen Konflikt sind Kinder und Familien in den Palästinensischen Gebieten ständig Gefährdungen ausgesetzt, die von regelmäßigen Gewaltausbrüchen verstärkt werden. Daher ist es besonders wichtig, die Widerstandsfähigkeit der Menschen zu stärken und ihre Notfallvorsorgekapazitäten zu erhöhen. Dieses Projekt in 18 Gemeinden im Westjordanland und Gaza zielt genau darauf ab.

Die Dörfer sind in selbstgegründeten Gemeindeschutzkomitees federführend an der Planung und Umsetzung beteiligt. So können die Menschen ihr lokales Wissen und ihre Bedürfnisse einbringen und das Projekt stärkt vor allem ihre Selbsthilfefähigkeiten.

Beispielsweise haben die Kinder und Erwachsenen in einer Gemeinde  beschlossen, einen Fußweg neben der vorbeiführenden Umgehungsstraße einzurichten. Zusätzlich haben sie einen „laufenden Schulbus“ ins Leben gerufen (die Kinder gehen als Gruppe in Begleitung eines Erwachsenen zur Schule), da es auf dem Schulweg der Kinder regelmäßig zu Übergriffen und Unfällen kam.

Projekt: Renovierung und Ausstattung von Kindertagesstätten zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung von Kindern im Gazastreifen
Laufzeit: 2014
Geldgeber: Bild hilft e. V. - Ein Herz für Kinder

Projekt: Nothilfe im Gazastreifen: Verteilung von Hilfsgütern, Trinkwasserbereitstellung, Wiederaufbau zerstörter Spielplätze sowie psychosoziale Unterstützung von Kindern
Projektlaufzeit: August 2014 – Juni 2015
Geldgeber: private Spender

Am 7. Juli 2014 eskalierte die ohnehin angespannte Lage zwischen Israel und dem Gazastreifen zum schlimmsten Gewaltausbruch der vergangenen Jahre. In den sieben Wochen anhaltenden Kampfhandlungen haben mehr als 2.200 Palästinenser ihr Leben verloren, davon mehr als 530 Kinder. Mehr als 100.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.

Während des Konflikts haben wir unsere Lagerhäuser, zum Teil unter sehr schwierigen Bedingungen, offen gehalten und so mehreren tausend Menschen mit Erste-Hilfe-Sets und Medikamenten helfen können.

Zusätzlich haben wir Familien mit Hygieneartikeln, Matratzen und Decken in ihren Notunterkünften unterstützt. Hunderttausende Kinder benötigen psychologische Betreuung, um das Erlebte zu verarbeiten. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen bieten wir Gespräche und Spielangebote für die Kinder und ihre Eltern. Das sind wichtige erste Schritte, damit die Trauma-Verarbeitung der Kinder beginnen kann. Außerdem helfen wir beim Wiederaufbau zerstörter Spielplätze und Kindergärten und klären zum sicheren Umgang mit Blindgängern/Fundmunition auf.

Projekt: Kinder übernehmen Verantwortung - Stärkung der Beteiligung von Kindern im Monitoring, der Dokumentation und Berichterstattung sowie der Sensibilisierung zu ihren Rechten
Projektlaufzeit: November 2013 – Februar 2015
Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie private Spender

Sicherheitsrisiken durch die Konfrontation mit israelischen Soldaten, familiäre Gewalt, fehlende Spielmöglichkeiten, Armut und Diskriminierung sind alltägliche Erfahrungen für viele Kinder in den Palästinensischen Gebieten. Ein ungenaues Verständnis des erlittenen Unrechts erschwert die Verbesserung der Situation. Hier setzt das Projekt „Kinder übernehmen Verantwortung“ von Save the Children und dem Tamer Institute for Community Education an. '

Schulen werden zum Ort der Veränderung: geschulte Trainer helfen den Kindern, ein Verständnis für ihre eigenen Rechte zu erlangen. Auf Basis der Kinderrechtskonvention entdecken sie ihr Lebensumfeld aus einer neuen Perspektive.

Die Aufarbeitung des Erlebten in Tanz, kreativem Schreiben und Theater hilft, die Unrechtserfahrungen auszudrücken. Lehrer, Eltern, Psychologen und Gemeindevertreter setzen sich damit auseinander und arbeiten an der Verbesserung der Situation mit. Von Kindern geleitete Gruppen dokumentieren die eigene Umgebung aus einer Kinderrechtsperspektive. Das Wissen wird von Kinder- und Jugendvertretern in bestehende Monitoringsysteme eingespeist und für die politische Arbeit auf nationaler Ebene genutzt.

Projekt: Sicherung der Lebensgrundlagen von Familien durch Schaffung von Einkommensmöglichkeiten im Gazastreifen
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Syrien

Abgeschlossene Projekte in Syrien

Projekt: Bereitstellung von Bildungsmöglichkeiten für Kinder in Nordsyrien
Laufzeit: Juli 2015 - Dezember 2016
Geldgeber: Auswärtiges Amt

Der andauernde Konflikt in Syrien hat das Bildungssystem extrem geschwächt. Etwa 3 Millionen Kinder gehen nicht mehr zur Schule. Wiederholte Flucht,  zerstörte oder besetzte Schulgebäude sowie die gefährliche Sicherheitslage führen dazu, dass immer mehr Kinder die Schule abbrechen. Viele Kinder leiden unter psychosozialem Stress und sind langfristig traumatisiert. Gleichzeitig steigt die Zahl an Kindern, die arbeiten oder sich bewaffneten Gruppen anschließen müssen, um ihre Existenz zu sichern. Dies alles hat dramatische Folgen für ihre kognitive Entwicklung und ihr Zukunftspotential.

Save the Children setzt sich dafür ein, dass syrische Kinder den Zugang zum Schulunterricht wieder erhalten. Dafür werden zwei Schulen komplett saniert und mit notwendigen Möbeln und Lehrmaterialien ausgestattet. Die eingestellten Lehrkräfte nehmen an psychologischen Erste-Hilfe-Schulungen und Kinderschutz-Trainings teil, um traumatisierte und schutzbedürftige Kinder unterstützen zu können. Die Aufklärungskampagne „Back to School“ soll Eltern dazu ermuntern, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts Unterrichtsmaterialien und Spielzeuge an 23.000 Kinder verteilt und 59 Bildungseinrichtungen mit Möbeln, Tafeln und notwendigen Schulmaterialien ausgestattet. 

Projekt: Bildung in Homs / Syrien
Laufzeit: Mai 2015 - August 2015

Projekt: Unterstützung für Mütter bei der Säuglings- und Kleinkindernährung, u. a. mit Stillzentren, Schulungen für Gesundheitsmitarbeiter, Verteilung von Hilfsgütern, u.a. für Reparaturen an Notunterkünften
Geldgeber: Auswärtiges Amt und private Spender

Projekt: Soforthilfe für besonders betroffene Familien im Syrien-Konflikt
Laufzeit: 2014
Geldgeber: Private Spender

Türkei

Abgeschlossene Projekte in der Türkei

Projekt: Schulzugang für syrische Geflüchtete in Hatay, Türkei
Geldgeber:  Knorr-Bremse
Laufzeit: August 2017 – März 2018

Mehr als 3 Millionen Syrer und Syrerinnen sind auf der Flucht vor Krieg und Leid in den vergangenen Jahren in die Türkei geflüchtet. Mehr als die Hälfte davon ist jünger als 18 Jahre und hat bereits seit mehreren Jahren keinen Zugang zu Bildung. Rund 400.000 Flüchtlinge leben derzeit in der Provinz Hatay. Dies überlastet die bestehenden Schulen, Klassenräume und Lehrkräfte. Zudem haben syrische Kinder häufig mit Sprachbarrieren zu kämpfen und deren Familien fehlt es an Geld für Lernmaterialien und den Schultransport.

In Zusammenarbeit mit Knorr-Bremse wird Save the Children dazu beitragen, dass den Kindern ein sicheres und geschütztes Lernumfeld geboten wird, in dem sie ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können und in das türkische Bildungssystem integriert werden können. Dazu wird eine Schule mit angegliedertem Kindergarten gebaut. Diese Schule wird den Bedürfnissen der Kinder entsprechend eingerichtet und ausgestattet und Lern- und Lehrmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Um den langfristigen sozialen Zusammenhalt zu fördern, wird sich dieses Projekt sowohl an syrische Flüchtlingskinder als auch an türkische Kinder aus der Gastgemeinde richten.

Projekt: Bildungsangebote für syrische Geflüchtete in der Türkei
Laufzeit: August 2016 – Juli 2017
Geldgeber: Spenden aus der Aktion "Ein Schal fürs Leben" mit der Zeitschrift Brigitte und Knorr-Bremse Global Care e.V.

In der Türkei leben ca. 2,7 Mio. registrierte syrische Geflüchtete, von denen 54% unter 18 Jahre alt sind (Mai 2016). Laut türkischem Bildungsministerium gehen allein in der Provinz Hatay 63.000 syrische Kinder nicht zur Schule. Gründe dafür liegen oft in dem fehlenden Einkommen der Familien, langen Schulwegen und fehlender Ausstattung für die Schule. Es werden zudem vermehrt Fälle von Frühverheiratung und Kinderarbeit festgestellt. Save the Children möchte syrischen Kindern in Hatay den Schulbesuch ermöglichen und fördert deshalb den Schultransport für 220 Kinder, Winterkleidung für 100 Kinder und Bargeldunterstützung für besonders bedürftige Familien.

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