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Wiederaufbau
in Gaza

Projekt: Förderung von Resilienz, landwirtschaftlichem Wiederaufbau und grüner Technologie in Gaza

Geldgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Laufzeit: 1. Juni 2017 – 31. Dezember 2019

Projekthintergrund

Als Folge der nun 10-jährigen Blockade, dem anhaltenden Konflikt mit Israel und mehreren Militäroffensiven leiden die Menschen in Gaza zunehmend unter Armut und sind fast täglich mit Gewalt konfrontiert. Die Wirtschaft liegt brach und mehr als 70% der Bevölkerung sind von externer Hilfe abhängig. Damit einher gehen der Verlust von wirtschaftlichen Existenzmöglichkeiten und die Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen. Landwirtschaftliche Anbauflächen sind nicht nur durch Zerstörungen im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen bedroht, sondern auch durch zunehmende Umweltbelastungen infolge von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und fehlenden Abwasser- und Müllentsorgungssystemen. Das größte Problem stellt dabei die Wasserversorgung dar. Versalzung und Verschmutzung von Grundwasserressourcen und ein sinkender Grundwasserspiegel gefährden sowohl die Gesundheit der Bevölkerung als auch die Nahrungsmittelproduktion und damit die Ernährungssicherheit. Die Folgen dieser Situation sind vor allem für marginalisierte Gruppen wie Kleinbauern, Frauen, Jugendliche und Kinder zu spüren.


Projektumsetzung

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert Save the Children innovative und ressourcenschonende landwirtschaftliche Praktiken, um die Nahrungsmittelproduktion für den Eigenkonsum und den Export bei Schonung der Umwelt zu steigern. Es werden landwirtschaftliche Produktionsgrundlagen wie Bewässerungssysteme und Gewächshäuser wiederaufgebaut oder saniert und innovative, wassersparende Praktiken wie die Tröpfchenbewässerung oder salzresistente Pflanzen eingeführt. In einer weiteren Komponente werden Jugendliche zur Entwicklung und Anwendung grüner Technologien angeregt. Dafür werden sie im Unternehmertum zu “grünen und nachhaltigen Ansätzen“ geschult und mit Kapitalzuschüssen für Start-ups ausgestattet. Dies trägt dazu bei, die Wirtschaft anzukurbeln, Jugendarbeitslosigkeit langfristig zu verringern und Existenzmöglichkeiten aufzubauen. In den Gemeinden werden Schutzkomitees gegründet und Jugendinitiativen unterstützt, um wirtschaftliche und umweltbezogene Risiken in ihrem Gemeindeumfeld zu erkennen, und um Maßnahmen zur Vorbereitung auf Notsituationen und zur Verbesserung ihrer Umwelt umzusetzen. Insgesamt werden 14.000 Menschen direkt und 16.000 Menschen indirekt von diesem Projekt profitieren.


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