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Unsere Projekte
im Jemen

Im Einsatz für Kinder im Jemen

Erfahren Sie hier mehr über Projekte im Jemen, die Save the Children aus Deutschland unterstützt. Über die Aktivitäten anderer Länderorganisationen von Save the Children im Jemen können Sie sich auf der Seite von Save the Children International informieren.

Unsere Nothilfe im Jemen

Seit März 2015 herrscht Krieg im Jemen. Bei Kämpfen und Luftangriffen wurden bereits mehr als 7.400 Menschen getötet, mehr als die Hälfte von ihnen waren Zivilisten, davon mindestens 1.200 Kinder. Rund 18,8 Millionen Menschen brauchen dringend humanitäre Hilfe – das sind mehr als 70 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Land ist Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt. Durch eine Cholera-Epidemie spitzt sich die Lage weiter zu.

Trotz der extrem unsicheren Lage im Jemen sind unsere Teams vor Ort im Einsatz und arbeiten rund um die Uhr, um Kindern und ihren Familien zu helfen.

  • Wir behandeln mangelernährte Kinder und versorgen sie mit Spezialnahrung und Vitaminpräparaten.
  • Wir bauen Gesundheitseinrichtungen wieder auf und sind mit mobilen Gesundheitsteams in abgelegenen Regionen im Einsatz. 
  • Wir versorgen Familien mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Hygiene-Sets.
  • Wir errichten Schutzräume für Kinder, in denen sie spielen und lernen können.

Save the Children arbeitet seit 1963 im Jemen, unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit und Ernährung. Seit der Konflikt im März 2015 eskaliert ist, haben wir mehr als eine Million Menschen mit unserer Nothilfe erreicht – darunter mehr als 600.000 Kinder.

Erfahrt hier mehr

Projekt: Ernährungshilfe für Kinder und Mütter

Projekt: Lebensrettende Ernährungshilfe für vulnerable Kinder und werdende und stillende Mütter in Hodeidah, Jemen
Geldgeber:  Auswärtiges Amt
Laufzeit: 01.04.2017-31.12.2018

Die humanitäre Lage in Jemen war bereits vor Ausbruch des militärischen Konflikts 2015 von Armut, mangelhafter Regierungsführung und politischer Instabilität geprägt. Nach aktuellen Schätzungen bedürfen circa 22,2 Millionen Menschen, circa 76 Prozent der Gesamtbevölkerung, humanitärer Hilfe. Ungefähr 4,5 Millionen Menschen, insbesondere Kinder und Frauen, leiden unter akuter, teilweise schwerer Mangelernährung. Infolge der weiteren Eskalation des Konfliktes, der Verringerung der Nahrungsmittelimporte und der im Zuge der wirtschaftlichen Krise schwindenden Existenzmöglichkeiten können sind bis zu 17 Millionen Menschen von Nahrungsunsicherheit betroffen. Zu den gefährdetsten Gruppen gehören Binnenvertriebene, Haushalte mit Kleinkindern, chronisch Kranken oder körperlich beeinträchtigten Familienmitgliedern oder Haushalte in marginalisierten Gemeinden.

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt leistet Save the Children unter anderem in Hodeida, einer der am schlimmsten betroffenen Regionen im Land, lebensrettende Sofortmaßnahmen und hochwertige Ernährungs- und Gesundheitsdienste mit einem Schwerpunkt auf Kinder und stillende und schwangere Frauen. Dazu gehört das gemeindebasierte Management von akuter Mangelernährung, die Stärkung der Kapazitäten und Fähigkeiten des Gesundheitspersonals  in lokalen Gesundheitsstationen, welche zudem mit notwendigen Materialien wie therapeutischer Nahrung, Medikamenten und Hygieneartikeln ausgestattet werden. Zusätzlich werden Sensibilisierungsmaßnahmen und Aufklärungsveranstaltungen zu verbesserten Ernährungspraktiken in den Gemeinden stattfinden. Insgesamt wird der Zugang der am stärksten betroffenen Gruppen zu Ernährungsdiensten und Gesundheitsdiensten erleichtert werden, wodurch die Mortalität und Morbidität der Betroffenen verringert werden soll.

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Verschiedene Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Schutz, Kinderrechte, Katastrophenvorsorge und Existenzsicherung
Laufzeit: 2014
Geldgeber: Private Spender