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© Sam Tarling / Save the Children

Leben
im Krieg

420 Millionen Kinder leben in Kriegen und Konflikten

Hinter dieser mächtigen Zahl stecken einzelne Schicksale von Kindern, die nicht das Glück hatten, im Frieden aufwachsen zu können. Sie alle zahlen den Preis für Kriege, die von Erwachsenen geführt werden. Ihre Zukunft steht auf dem Spiel. 

Kinder und Eltern werden zu Kollateralschäden in einem Krieg, mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben. Jedes Kind, das unter solchen Bedingungen aufwächst, ist eines zu viel.

Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland

Aymen* aus dem Jemen

Seit März 2015 herrscht Krieg im Jemen. Aymen* und seine Familie leben in der südlichen Region Aden, die in den letzten Jahren von Kämpfen und Luftangriffen stark zerstört wurde.

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Aymen* (12): “Ich habe mit meinen Brüdern Schach gespielt, als die Schule nebenan von einer Bombe getroffen wurde. Alles um uns herum war voller Staub und Splitter.”
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Nach der Bombenexplosion konnte Aymen* nichts mehr hören. Dank Save the Children hat er nun ein Hörgerät und findet langsam wieder zurück in den Alltag.
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Save the Children im Jemen

Save the Children ist seit 1963 im Jemen unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit und Ernährung tätig. Das Land ist Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt. 11,3 Millionen Kinder sind von Bomben, Hungersnot und Krankheiten wie Cholera und Diphterie bedroht.

Weitere Informationen zu unserem Einsatz im Jemen erhalten Sie hier:

Nabulungi* aus dem Kongo

Die Situation für Kinder im Kongo ist schrecklich. Milizen entführen, rekrutieren und missbrauchen regelmäßig Kinder, zwingen sie zu Gräueltaten oder beuten sie sexuell aus. Die sechsjährige Nabulungi* lebte mit ihrer Familie im Kongo, bis ihr Haus eines Nachts von bewaffneten Männdern überfallen wurde. 

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Namazzi* (Nabulungi's Mutter): “Die Rebellen kamen in der Nacht, umzingelten das Haus und begannen zu schießen. Eine Kugel traf meine Tochter im Arm und verletzte sie stark. Die Wunde ist immer noch sichtbar und schmerzhaft.”
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Nach dem Angriff entschied Nabulungi's* Familie ins benachbarte Uganda zu fliehen. Allein 2017 hat Uganda 130.000 kongolesische Flüchtlinge aufgenommen.
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Save the Children in Uganda

Save the Children arbeitet seit 1959 in Uganda. Wir betreiben dort kinderfreundliche Schutz- und Spielräume, in denen Kinder einen sicheren Ort zum Spielen, Lernen und zur psychosozialen Unterstützung finden. Unsere Mitarbeiter*innen ermitteln gefährdete Kinder und stellen sicher, dass sie die richtige Hilfe erhalten. 

Weitere Informationen zu unserer Arbeit in Uganda erhalten Sie hier:

Hassouni* aus dem Irak

Hassouni* ist neun Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Mossul, im Irak. Als eine Autobombe der ISIS vor seinem Haus explodierte, wurde der Junge stark verletzt und leidet unter ständigen Schmerzen. Seine Hand ist gelähmt. Zwei seiner Brüder kamen bei dem Anschlag ums Leben. 

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Hassouni* (9): “Als die Bombe explodierte, sind alle gestorben.”
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Hasouni's* Mutter trauert jeden Tag um ihre verstorbenen Söhne. Sie kann die medizinische Versorgung für ihren Sohn nicht bezahlen. Save the Children versorgt die Familie mit Kleidung und ermöglicht Hassouni* psychosoziale Betreuung.
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Save the Children im Irak

Der Irak ist eines der Länder mit der größten Zahl an Binnenflüchtlingen weltweit. Durch den anhaltenden bewaffneten Konflikt im Land wurden mehr als 3,5 Millionen Iraker aus ihrem Zuhause vertrieben. Save the Children arbeitet vor Ort, um die dringendsten Bedarfe der von Konflikt und Vertreibung betroffenen Menschen in Camps und Aufnahmegemeinden zu decken. Dazu gehören Bildungs- und Kinderschutzprogramme sowie die Verteilung von dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmitteln, Wasser, warmen Decken, Kleidung und Materialien zur Ausbesserung von Notunterkünften. 

Weitere Informationen zu unserer Arbeit im Irak erhalten Sie hier: 


*Alle Namen zum Schutz geändert. 

Keine Bomben auf Schulen

Krieg gegen Kinder

So viele Kinder wie nie zuvor leiden unter gewaltsamen Konflikten und Kriegen. Insgesamt leben 420 Millionen Kinder weltweit in Kriegs- und Konfliktgebieten. Das zeigt unser aktueller Bericht: Krieg gegen Kinder. 

Zum Bericht

Keine Bomben auf Schulen

2017 gab es weltweit fast 1.500 Angriffe auf Schulen – die höchste Zahl, seit Angriffe auf Bildungs­ein­rich­tungen dokumentiert werden. Das können wir nicht hinnehmen. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition. 

Zur Petition

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