KINDERrechte für KINDERflüchtlinge

 

Im Förderprogramm "Kinderrechte für Kinderflüchtlinge" verfolgen wir den Ansatz, Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung selbst zu Wort kommen zu lassen und sie in ihren Rechten zu bestärken.

Das Programm

Die Idee

 

Die Umsetzung

 

Mit dem Programm "Kinderrechte für Kinderflüchtlinge" förderte Save the Children im Zeitraum von April 2015 und September 2016 elf Initiativen, die in verschiedenen Bundesländern mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen zusammenarbeiten und ihre Rechte stärken. Dazu gehörten:

 

 

• Akinda / XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V., Berlin

• AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen

• Cucula, Berlin

• DRK Berlin Südwest gGmbH, Berlin

• Hajusom, Hamburg

• InterPäd, Neustadt an der Orla

• Jugendliche ohne Grenzen

• Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V., Berlin

• KommMit für Migranten und Flüchtlinge e.V., Luckenwalde

• SchlaU Schule, München

• Schulplätze für alle, Köln

 

 

Seit Oktober 2016 fördert Save the Children erneut zwölf Initiativen, die sich in der Arbeit mit Geflüchteten auf die Einlösung der Rechte für geflüchtete Kinder und Jugendliche einsetzen. Im Netzwerk neu hinzugekommen sind die Organisationen und Initiativen:

 

 

• djo, Magdeburg

• Evangelische Hochschule Dresden, Dresden

• Halle 14, Leipzig

• Innere Mission, Bremen

• Kindersprachbrücke, Jena

• Refugio Thüringen, Jena

• Pflegekinder in Bremen, Bremen

 

Die ersten Erfolge

 

In Berlin wurden junge Erwachsene mit unsicherem Aufenthaltsstatus von der Werkstatt Cucula darin bestärkt, selbst Möbel zu designen, ihre handwerklichen Kompetenzen zu erweitern, sich beruflich zu orientieren und Betriebsabläufe aktiv mitzugestalten.

 

Ebenfalls in Berlin hat die Initiative Akinda zusammen mit jungen Geflüchteten einen Film produziert, der seit Herbst 2016 in den Kinos als Vorfilm zu sehen ist. Dieser Film weist darauf hin, dass allein in Berlin derzeit ca. 500 unbegleitete minderjährige Geflüch­tete in Aufnahmeeinrichtungen leben, die besonderen Schutz benötigen, und zeigt Möglichkeiten der Übernahme ehrenamtlicher Vormundschaften auf.

 

In Hamburg haben Kinder und Jugendliche mit eigenen Fluchterfahrungen vom Ensemble Hajusom mit Tanz, Theater und anderen performativen Ausdrucksmitteln "Welcome Showers" in Flüchtlingsunterkünften realisiert und andere Geflüchtete darin bestärkt, Teil eines Nachwuchs-Ensembles zu werden, um auf großen Bühnen renommierter Theater ihre Belange zu thematisieren.

 

In München wurden in der SchlaU Schule junge Geflüchtete darin bestärkt, sich journalistische und grafische Instrumente anzueignen und in eigenständiger Redaktions­arbeit eine Zeitung herauszubringen, die ihre Belange, Perspektiven, Wissensbestände, Erfahrungen und Positionen abbildet.

 

Das sind unterschiedliche Ansätze, die dazu beitragen können, dass Kinder und Jugend­liche mit Fluchterfahrung als aktiv Handelnde und sich Artikulierende wahrgenommen werden.

Vor Ort

52.460480,13.310537 Akinda/XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V.

akinda c/o Xenion
Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

Tel. 030 / 3232933

www.akinda-berlin.org

Akinda/XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V.


Zielgruppe: Unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie deren Vormünder

Alter: 8-18 Jahre

Ort/Bundesland: Berlin


Organisation: Akinda ist ein Projekt von XENION - Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V. und unterstützt Ehrenamtliche, die die Vormundschaft für eine unbegleitete Minderjährige in Berlin übernehmen wollen. Diese Vormünder werden von Akinda geschult, vermittelt und beraten. Akinda setzt sich außerdem für angemessene Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement im Fluchtbereich und für qualifiziertes Freiwilligenmanagement ein, das die Begleitung, Beratung und Schulung von Ehrenamtlichen beinhaltet, die mit Geflüchteten arbeiten.

 

53.081497,8.810931 PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige Gesellschaft

PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige Gesellschaft
Bahnhofsstr. 28-31
28195 Bremen

Tel. 0421 / 95 88 200

www.pib-bremen.de

PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige Gesellschaft


Zielgruppe: Unbegleitete geflüchtete Jugendlichen in Pflegefamilien

Alter: 14-18 Jahre

Ort/Bundesland: Bremen


Organisation: PiB Pflegekinder ist die Anlaufstelle in Bremen für Pflegefamilien, Pflegeeltern und interessierte Paten. Wir sind Expert_innen in der familienorientierten Pflege und beraten, qualifizieren und begleiten Menschen, die Kinder für kurze oder lange Zeit aufnehmen oder eine Patenschaft für ein Kind übernehmen möchten.

 

51.180767,7.080991 AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen

AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen
Kuller Straße 4-6
42615 Solingen

Tel. 0212 / 23 13 44 - 0

www.awo-aqua.de

AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen


Zielgruppe: Unbegleitete und begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche aus der Mehrheitsgesellschaft

Alter: 14-25 Jahre

Ort/Bundesland: Solingen, NRW


Organisation: Die Awo Solingen betreibt das Beratungs- und Projektbüro "Jump-In" in der Nordstadt. Es berät, begleitet und unterstützt Jugendliche, junge Erwachsene und Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Hierbei werden eine Fülle von Modellprojekten aus den Themenfeldern Integration, Migration, Jugendengagement, Demokratie, Toleranz, Gewaltprävention sowie Antirassismus- und Antidiskriminierung umgesetzt.

53.084407,8.819041 Innere Mission Bremen

Verein für Innere Mission
in Bremen
Blumenthalstraße 10
28209 Bremen

Tel. 0421 34967-0

http://www.inneremission-bremen.de

Innere Mission Bremen


Zielgruppe: Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres aufenthaltsrechtlichen Status am Besuch von Bildungseinrichtungen gehindert werden

Projektbeginn: Januar 2017

Ort/Bundesland: Bremen


Organisation: Die Innere Mission in Bremen steht Menschen in Notlagen zur Seite. Das Beratungszentrum des Vereins hält ein breites Spektrum an Hilfsangeboten für Menschen in besonderen Lebenssituationen bereit; wir zeigen Möglichkeiten auf und unterstützen bei der praktischen Umsetzung. Unsere Beratungen sind kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht.

50.930819,11.576650 refugio Thüringen

refugio Thüringen e.V.
Lassallestraße 8
07743 Jena

Tel. 03641 226281

http://refugio-thueringen.de

refugio Thüringen


Zielgruppe: Psychisch belastete und erkrankte geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 6-10 Jahre

Ort/Bundesland: Jena, Thüringen


Organisation: Das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge REFUGIO Thüringen ist ein Beratungs- und Psychotherapiezentrum, welches insbesondere Traumatisierte und Überlebende von Folter, Krieg und sexualisierter Gewalt in verschiedenen Bereichen ihres Lebens begleitet. Seit 2006 werden hier Flüchtlinge therapeutisch behandelt, beraten und ganzheitlich unterstützt. REFUGIO Thüringen setzt sich für in Thüringen lebende Geflüchtete ein, die von Erfahrungen in ihrem Herkunftsland oder im Exil so beträchtlich belastet sind, dass ihre psychische Integrität Schaden genommen hat.

51.326876,12.319015 Halle 14 Leipzig

Halle 14 Leipzig
Spinnereistraße 7
04179 Leipzig

Tel. 0341 4924202

www.halle14.org

Halle 14 Leipzig


Zielgruppe: Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrungen

Alter: 10-18 Jahre

Ort/Bundesland: Leipzig / Sachsen


Organisation: Die HALLE 14 besteht seit 2002. Sie ist ein unabhängiges Kunstzentrum und zugleich Schauplatz, Denkraum, Kommunikations- und Produktionsort für zeitgenössische Kunst. Ihr Engagement für zeitgenössische Kunst stellt sie mit internationalen Gruppenausstellungen, einer Kunstbibliothek, einem Kunstvermittlungs- und einem Studioprogramm für internationale Künstler_innen und regelmäßigen Veranstaltungen in den Dienst der Öffentlichkeit. Auf zwei Geschossen in einer denkmalgeschützten Industriehalle aus der Gründerzeit kann sie ihre Aktivitäten in einer 2.300 m2 großen Ausstellungshalle, einem multifunktionalen Besucherzentrum inklusive Präsenzbibliothek und einem Workshopraum für die Kunstvermittlung entfalten. Das Kunstzentrum liegt im Herzen der Leipziger Baumwollspinnerei, einem bemerkenswerten Kosmos des aktuellen Kunst- und Kulturgeschehens.

50.881790,11.601284 Kindersprachbrücke Jena e.V.

Kindersprachbrücke Jena e.V.
Fregestraße 3
07747 Jena

Tel. +49 3641 420269

www.kindersprachbruecke.de

Kindersprachbrücke Jena e.V.


Zielgruppe: nach Jena zugewanderte Kinder und Jugendliche

Alter: 10-18 Jahre

Ort/Bundesland: Jena, Thüringen


Organisation: Die Kindersprachbrücke Jena e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der vor 15 Jahren aus einer studentischen Initiative hervorging. Unser Anliegen ist es, für zugewanderte und hier ansässige Kinder und Jugendliche kreative Beteiligungsangebote zu entwickeln und umzusetzen. Dabei arbeiten wir eng mit den Schulen in Jena zusammen. Neben der Förderung von Kindern nichtdeutscher Muttersprache betreiben wir auch zwei stationäre Jugendhilfeeinrichtungen für geflüchtete Jugendliche. Seit 2014 sind wir der größte Weiterbildungsanbieter in Thüringen für interkulturelle Trainings in Kitas und anerkannter Partner in der Weiterbildung für Deutsch als Zweitsprache in der Schule. Von unseren Angeboten profitieren ca. 200 Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren und deren Eltern in Jena.

51.052267,13.760666 Paradiesisch Musizieren – ein Projekt der Evangelischen Hochschule Dresden

Evangelische Hochschule Dresden
Dürerstraße 25
01307 Dresden

Tel. 0351 / 46902-0

https://paradies-musik.blogspot.de/

Paradiesisch Musizieren – ein Projekt der Evangelischen Hochschule Dresden


Zielgruppe: geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 3-21 Jahre

Ort/Bundesland: Dresden / Sachsen


Organisation: Die Initiative `Paradiesisch Musizieren´ ist ein Zusammenschluss von geflüchteten und hier ansässigen Musiker_innen, die mittels Musik miteinander in transkulturellen Austausch treten. Diese Initiative versucht eine vielseitige ästhetische Kommunikation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu initiieren. Es wird getragen von der Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Jung und Alt in der universellen Sprache der Musik miteinander kommunizieren und sich gleichberechtigt begegnen können. Als Ergänzung entstand die Kindermusikschule, die speziell die künstlerische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung fördert.

52.101654,11.645433 djo Sachsen-Anhalt

djo-Deutsche Jugend in Europa
Landesverband Sachsen-Anhalt
Projekt "Gender und Migration"
Schönebecker Str. 82-84
39104 Magdeburg

Tel. +49 (0)391 - 736 59 236

www.djo-sachsen-anhalt.de

djo Sachsen-Anhalt


Zielgruppe: Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund

Ehrenamtliche aus Migrant*innenselbstorganisationen

Alter: 12-27 Jahre

Ort/Bundesland: Magdeburg, Halle, Dessau / Sachsen-Anhalt


Organisation: Die DJO Sachsen-Anhalt ist ein landesweit tätiger, freiheitlich demokratischer, überkonfessioneller und überparteilicher Kinder- und Jugendverband und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Im Rahmen unserer Jugendarbeit fördern wir das kulturelle Engagement von jungen Zuwander_innen als Mittel zur Identitätsstiftung, Selbstfindung, Begegnung und Integration. Einen besonderen Stellenwert unserer Jugendarbeit nimmt die Stärkung von Jugendselbstorganisationen ein.

Unser Verband bietet Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten zur weiterbildenden Qualifizierung und setzt sich damit zugleich für die Wertschätzung von ehrenamtlicher Tätigkeit ein. Wir setzen uns für die sozialen, politischen und kulturellen Rechte von Geflüchteten, für Gleichberechtigung und die Ächtung von Vertreibungen ein.

 

52.496219,13.421923 Cucula – Refugees Company for Crafts and Design

Cucula - Refugees Company for Crafts and Design
Paul-Lincke-Ufer 41
10999 Berlin

tel. 030 / 23938105

www.cucula.org

Cucula – Refugees Company for Crafts and Design


Zielgruppe: Geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene

Alter: 17-27 Jahre

Ort/Bundesland: Berlin


Organisation: Cucula ist ein Verein für ein umfassendes Bildungsprogramm, in dem geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene handwerklich experimentieren, einen Möbel-Werkstattbetrieb erfolgreich betreiben und Designmöbel produzieren. Cucula bietet in einer Werkstatt in Berlin Kreuzberg Ausbildungsmöglichkeiten für Geflüchtete an und spricht sie als Mitgestalter_innen, Ideengeber_innen und Kritiker_innen an. Außerdem bietet Cucula neben handwerklichen Tätigkeiten auch schulische Angebote wie Deutschunterricht, Alltagshilfen und Rechtsberatung an, um eine Willkommenskultur zu schaffen, die Menschen mit Fluchterfahrung dazu befähigt, sich aus der Stigmatisierung als "Opfer" zu lösen, Selbstwirksamkeit zu erfahren , Selbstbewusstsein zu entwickeln und wieder Zuversicht für die eigene Zukunft zu gewinnen.

52.457703,13.323777 DRK Berlin Südwest gGmbH

DRK Berlin Südwest gGmbH
Düppelstr. 36
12163 Berlin

Tel. 030 / 804 821 - 44

www.drk-berlin.net

DRK Berlin Südwest gGmbH


Zielgruppe: Begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 6-14 Jahre

Ort/Bundesland: Berlin


Organisation: Die DRK Berlin Südwest gGmbH arbeitet in einer Vielzahl von Einrichtungen und Projekten, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistigen und psychischen Behinderungen ein Zuhause finden. Zum Aufgabenspektrum gehören auch die soziale und psychologische Beratung von geflüchteten Familien in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft.

53.556423,9.970005 Hajusom e.V.

Hajusom e.V.
Feldstr. 66
20359 Hamburg

Tel. 040 / 43216909

www.hajusom.de

Hajusom e.V.


Zielgruppe: Unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 14-21 Jahre

Ort/Bundesland: Hamburg


Organisation: Hajusom e.V. arbeitet seit 1999 zusammen mit minderjährigen Geflüchteten und internationalen Künstler_innen aus verschiedenen Genres wie Theater, Tanz, Performance-Art, Musik und Literatur. Damit ermöglicht Hajusom e.V. eine gesellschaftliche Teilhabe durch Kunstaktionen. Seit der Gründung sind mittlerweile über 16 Bühnenproduktionen entstanden, die bundesweit und im Ausland in namhaften Theaterhäusern präsentiert wurden.

Hajusom wurde für seine langfristige exzellente Arbeit 2017 für den Preis `The Power of the Arts´ nominiert.

 

50.735666,11.735099 InterPäd

InterPäd e.V.
Am oberen Gries 6
07806 Neustadt an der Orla

Tel. 0173 / 44 13 805

www.interpaed.de

InterPäd


Zielgruppe: Begleitete und unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 5-17 Jahre

Ort/Bundesland: Neustadt (Orla), Thüringen


Organisation: InterPäd e.V. setzt sich dafür ein, die sprachliche, schulische, berufliche und soziale Situation von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund im Saale-Orla-Kreis zu verbessern und den interkulturellen Austausch weiter aufzubauen.

52.460406,13.310795 Jugendliche ohne Grenzen

Jugendliche ohne Grenzen
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

Tel. 0172 / 2888938

www.jogspace.net

Jugendliche ohne Grenzen


Zielgruppe: Unbegleitete und begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 17 bis 27 Jahre

Ort/Bundesland: Bundesweit


Organisation: Jugendliche ohne Grenzen (JoG) ist ein Zusammenschluss von jungen Geflüchteten und ihren Freunden. Er setzt sich seit 2005 bundesweit für eine Verbesserung der Aufenthaltssituation und Zukunftsperspektiven von jungen Flüchtlingen in Deutschland ein. JoG fördert Empowerment und Partizipation von jungen Geflüchteten.

52.526776,13.332746 KommMit für Migranten und Flüchtlinge e. V.

KommMit für Migrant_innen und Flüchtlinge e.V. c/o Beratungszentrum für junge Flüchtlinge und MigrantInnen (BBZ)
Turmstr. 72
10551 Berlin

Tel. 030 / 666 407 25

www.bbzberlin.de

KommMit für Migranten und Flüchtlinge e. V.


Zielgruppe: Begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 10-14 Jahre

Ort/Bundesland: Brandenburg


Organisation: KommMit e. V. leistet psychosoziale und psychotherapeutische Arbeit mit Geflüchteten. Der Verein leitet u.a. die Behandlungsstelle für traumatisierte Flüchtlinge in Fürstenwalde, die für das Land Brandenburg zuständig ist und realisiert ein Projekt, in dem die psychosoziale Versorgung und kunsttherapeutische Betreuung von Kindern mit Fluchterfahrung sichergestellt wird.

52.502721,13.413237 Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V.

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.
Oranienstraße 159
10969 Berlin

Tel. 030 / 614 94 00

www.kub-berlin.org

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V.


Zielgruppe: Begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter:12-17 Jahre

Ort/Bundesland: Berlin


Organisation: Die Kontakt- und Beratungsstelle (KuB) für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V. gibt Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung Beratung und Hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen Fragen. Die KuB vertritt den Standpunkt, dass allen Menschen ein sicherer Aufenthaltsstatus sowie politische, soziale und ökonomische Gleichberechtigung zustehen.

 

48.137589,11.563806 SchlaU Schule

SchlaU Schule
Schwanthalerstraße 2
80336 München

Tel. 089 411193111

http://www.schlau-schule.de/

SchlaU Schule


Zielgruppe: Unbegleitete und begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

Alter: 16-25 Jahre

Ort/Bundesland: München, Bayern


Organisation: An der SchlaU Schule (Schulanaloger Unterricht) in München werden rund 300 junge Flüchtlinge unabhängig ihres Aufenthaltsstatus oder ihrer „Bleiberechtsperspektive“ analog zum Kernfächerkanon der bayerischen Mittelschulen in bis zu 20 Klassen unterrichtet und zum Schulabschluss geführt. Die Unterstützung der Schüler_innen umfasst neben dem Unterricht eine gezielte, intensive individuelle Förderung, die es den Jugendlichen bereits nach kurzer Zeit ermöglicht, in das deutsche Regelschul- und Ausbildungssystem einzusteigen. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Geflüchtete im Alter von 16 bis 21 Jahren darin zu unterstützen, ihr Menschenrecht auf Bildung und Schule wahrzunehmen und an der Gesellschaft teilzuhaben.

 

50.945536,6.935017 11) Schulplätze für alle, Köln

Kölner Initiative Schulplätze für alle c/o AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V. Integrationsagentur
Venloer Wall 15
50672 Köln

Tel. 0 221 299 428 78

vielfalt@awo-mittelrhein.de

11) Schulplätze für alle, Köln


Zielgruppe: Begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche und ihre Eltern

Alter: 6-18 Jahre

Ort/Bundesland: Köln, NRW


Organisation: Die Kölner Initiative Schulplätze für alle, die von diversen Initiativen und Verbänden im Rahmen des Kölner Netzwerks kein mensch ist illegal unterstützt wird, setzt sich für Kinder ein, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus sowie mangelnder kommunaler Kapazitäten von ihrem Recht auf Bildung ausgeschlossen werden.

 

Projektbeschreibungen

Akinda/XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.

 

Filmworkshop für Geflüchtete und ihre Vormünder

 

Akinda/Xenion wurde darin unterstützt, einen eigenen Imagefilm zu produzieren, der auf den hohen Bedarf an der Vermittlung von verantwortungsvollen Vormündern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufmerksam macht. Junge Geflüchtete und ihre Vormünder erarbeiteten selbst das gesamte Foto- und Filmmaterial unter Regie von Malve Lippmann. Mit dem Film möchte die Organisation Interessierte, Jungendhilfeträger und Behörden sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ansprechen und über die Möglichkeit der ehrenamtlichen Vormundschaft informieren.

 

Therapeutische Unterstützung für Jugendliche aus Syrien


Im Rahmen unserer Kinder- und Jugendabteilung bietet eine geschlossene therapeutische Gruppe jugendlichen Geflüchteten aus Syrien die Möglichkeit, sich mit ihren Erfahrungen und ihrem neuen Umfeld in Deutschland auseinanderzusetzen. Die Gruppe unterstützt die Heranwachsenden und ihre Familien in Bezug auf interkulturelle Schwierigkeiten, belastende Erinnerungen und ihre soziale Situation. Hierbei angewandt werden Methoden aus der Verhaltens- und Kunsttherapie.

AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH, Solingen

 

Same but different: wenn aus Fremden Freunde werden

 

Das Projekt "Same but different: wenn aus Fremden Freunde werden" vermittelte Patentandems zwischen jungen Geflüchteten und anderen Jugendlichen aus Deutschland. Ziel war die Schaffung eines gemeinsamen Begegnungsraumes mit gemeinsamen Aktivitäten, um die Bewältigung des Alltags im Aufnahmeland (Spracherwerb, Schulbesuch, Behördengänge, etc.) zu unterstützen und dem Alltagsrassismus entgegenzuwirken. Zudem wurde im Rahmen des Projekts ein Audioguide für einen Menschenrechtspfad erstellt (www.amnesty-solingen.de/mrp), bei dem man über QR-Codes an Text- und Bildtafeln gelangen kann, die die einzelnen Menschenrechte in diversen Sprachen erklären. In einigen der Clips berichten Jugendliche auch über die Menschenrechtssituationen und -verletzungen in ihren Heimatländern.

Cucula – Refugees Company for Crafts and Design

 

"Cucula Education & Refugee Teacher"

 

In dem Projekt "Cucula Education & Refugee Teacher" wurde der Austausch zwischen jungen Geflüchteten und jungen Berliner_innen gefördert, um einen Begegnungsort in der Stadt zu gestalten. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung, die bei Cucula aktiv sind, haben in diesem Projekt Berliner_innen ihren Blick auf die Stadt gezeigt. Im Rahmen des Projekts entstanden auch kurze Filme der Teilnehmer_innen, in denen sie ihre derzeitige Lebenssituation in Berlin reflektieren und ihre Belange, Sorgen und Hoffnungen artikulieren.

djo (Deutsche Jugend in Europa) – Landesverband Sachsen-Anhalt

 

Jugendleiter_innenausbildung für Geflüchtete öffnen

 

Mit dem Projekt „Jugendleiter_innenausbildung für Geflüchtete öffnen“ wollen wir erreichen, dass Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund besser in die Jugendleiter_innenausbildung eingebunden werden und selbst als Brückenbauer_innen tätig werden. In dem Projekt haben wir Methoden erprobt, die eine bessere Einbindung von Geflüchteten in die Ausbildung erlauben. Die Ergebnisse unseres Projekts werden in einer Broschüre zusammengefasst und anderen Trägern zur Verfügung gestellt, die ihre Bildungsangebote ebenfalls kulturell und sprachlich öffnen wollen.

© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children

DRK Berlin Südwest gGmbH

 

Trainings für Kinder mit Fluchthintergrund

 

Das Projekt "Trainings für Kinder mit Fluchthintergrund" unterstützte emotional belastete traumatisierte Kinder und Jugendliche darin, ihre Fluchtgeschichte aufzuarbeiten, ihre Widerstandsfähigkeit zu steigern und ihre Selbstregulationsfähigkeiten zu erhöhen. Die Trainings basierten auf Workshops, die von einem Team aus Psycholog_innen und Pädagog_innen geleitet wurden. Dabei legten die Kinder selbst fest, mit welchen Themen sie sich beschäftigen wollen und welche künstlerische Ausdrucksform sie ausprobieren möchten. Dabei standen ihre eigenen Geschichten, Wünsche und Ideen im Vordergrund und sie konnten spielerisch ihre eigenen Ressourcen entdecken sowie einen Umgang mit ihren Gefühlen und Erfahrungen erlernen.

Hajusom e.V.

 

Theaterprojekt "Welcome-Shower"

 

Das Theaterprojekt "Welcome-Shower" machte in Flüchtlingsunterkünften Hamburgs auf ein Nachwuchsangebot von Hajusom in den Bereichen Performance, Musik und HipHop aufmerksam. Die Nachwuchsangebote bieten geflüchteten Minderjährigen die Möglichkeit, mit langjährigen Ensemblemitgliedern von Hajusom – inzwischen selbst professionelle Künstler_innen – erste Erfahrungen in der künstlerischen Arbeit zu sammeln. Das Projekt eröffnet Jugendlichen, die häufig ohne ihre Eltern aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Europa kommen, völlig neue Perspektiven und bestärkt sie darin, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam Stücke, wobei die Themen sehr vielfältig sein können: von der Frage nach dem Paradies Europa über die global relevante Genderdiskussion bis hin zu Klischees und Vorurteilen, mit denen sie konfrontiert sind.

Qualifizierung als Trainer_innen in der Kunstvermittlung

 

Hajusom möchte das Jahr 2017 dazu nutzen, langjährig erfahrene Performer_innen des Ensembles als Transfer-Trainer_innen zu qualifizieren, um so die Methoden des Kollektivs nach außen zu tragen. Diese Methoden sind mehrfach als Best Practices ausgezeichnet worden, gerade weil sie mit Mitteln der Kunst und sozialem, implizitem Wissen eine besonders tiefgreifende Wirkung erzielen. Das hat sich am Erfolg des Ensembles Hajusom in den letzten 17 Jahren erwiesen. Das intensive Qualifikationsprogramm erfolgt in vier Schritten und mit Hilfe interner wie externer Coaches aus der Kunstszene. Es soll dazu dienen, dass junge Geflüchtete mit Projekt- und Berufserfahrung im Kontext der performativen Kunst zukünftig auch in der Kunstvermittlung tätig werden können.

Halle 14 Leipzig

 

"Open Afternoons"

 

Mit dem Projekt `Open Afternoons´ richtet sich das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 gleichermaßen an Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung, die in Leipzig wohnen, um gemeinsam verschiedene kreative Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Die Kinder und Jugendlichen treten in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck. Während der Kreativ- und Gestaltungskurse können sie mit Malerei, Skulptur, Fotografie oder Comics ihre gestalterischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie werden dabei immer von Leipziger Künstler_innen professionell begleitet und unterstützt. Ihre kreativen Ansätze werden beim Rundgang der Baumwollspinnerei in Form einer Ausstellung einem Publikum von 10.000 bis 15.000 Besucher_innen gezeigt.

© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children

Innere Mission Bremen

 

Recht auf Bildung durchsetzen

 

Das Projekt soll den Bildungszugang von Kindern und Jugendlichen verbessern, die keine Papiere haben. Diese haben zwar das Recht, eine Schule oder eine Kita zu besuchen, sind aber faktisch meist daran gehindert. Wir beraten und unterstützen Kinder und Jugendliche darin, ihr Recht auf Bildung unabhängig von einem aufenthaltsrechtlichen Status auch tatsächlich umzusetzen. Gleichzeitig versuchen wir, auf Behörden und andere Beteiligte mittels Advocacy-Arbeit so einzuwirken, dass die Zugangshürden auch über den Einzelfall hinaus abgebaut werden.

InterPäd

 

Kinderbuch mit positiven Erinnerungen

 

Im Rahmen des Programms "Kinderrechte für Kinderflüchtlinge" wurden Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung aus Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen gefördert, um ein Kinderbuch-Projekt zu realisieren, in dem positive Erinnerungen an ihre Herkunftsländer dargestellt wurden. Dafür erstellten sie gemeinsam Bilder und Geschichten, die in einer Ausstellung, einem Internetblog sowie einer mehrsprachig angelegten Publikation veröffentlicht wurden.

Jugendliche ohne Grenzen

 

Jugendkonferenz und Ausstellung

 

Jugendliche ohne Grenzen (JoG) veranstaltet jährlich parallel zur Innenministerkonferenz der Länder eine eigene JoG-Jugendkonferenz. Bei der Konferenz 2015 arbeiteten die Jugendlichen in verschiedenen Workshops zu Themen wie Rassismus, Bildung, Arbeitsmarkt und zur aktuellen Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Im Anschluss haben sie das Erlernte in der Durchführung von Pressegesprächen und Vorträgen, dem Formulieren von Demonstrationsreden sowie in Gesprächen mit Politiker_innen eingebracht. Parallel zur Konferenz erarbeiteten sie eine Ausstellung, bei der sie ihre Fluchtgeschichten thematisierten.

Kindersprachbrücke Jena

 

Willkommens-APP

 

Mit dem Projekt der `Willkommens-APP´ möchten wir neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen eine interaktive und jederzeit verfügbare Orientierungshilfe zur Verfügung stellen. Zuvor haben wir bereits mit einer Kinderredaktion ein interaktives `Willkommensbuch´ erstellt, das Kindern dabei hilft, sich im Alltag, in der Stadt und in der Schule zu orientieren und außerdem den Spracherwerb fördert. Angelehnt an diese Idee entwickeln wir eine interaktive App, die stetig erweitert und um aktuelle Informationen ergänzt werden kann. Sie soll sowohl aus einer Sprachlernfunktion bestehen, als auch mehrsprachige Informationen zu Anlaufstellen und aktuellen ortsbezogenen Angeboten enthalten.

© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children

KommMit für Migranten und Flüchtlinge e.V.

 

Kunsttherapeutisches Projekt "Identitäten"

 

In dem kunsttherapeutischen Projekt "Identitäten" bekamen in Brandenburg lebende Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung die Möglichkeit, sich mittels Kunst und Medientechnik auf individuelle und kreative Weise mit ihren Träumen, Wünschen und Fragen auseinanderzusetzen. Dazu kamen Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Flüchtlingsheimen der Region zusammen und modellierten oder fotografierten verschiedene Objekte, die sie persönlich mit dem Begriff "Identität" verbinden. Im Anschluss daran stellten sie ihre künstlerischen Ergebnisse in einer Ausstellung vor.

IDENTITÄT II - Interkulturelle Kunsttherapie und psychologische Begleitung im Traumakontext

 

In dem Projekt „Identität“, werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, durch die Methoden von Kunsttherapie, fotografischer Medienpädagogik und psychologischer Begleitung unterstützt und gestärkt. Durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Gestaltung und die Sensibilisierung für verschiedene Bedeutungen von Identität, Bewegung und Veränderung entstehen neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit sich selbst und mit anderen. Das kunsttherapeutische Projekt wird in einem Übergangswohnheim in Luckenwalde umgesetzt. Das Projekt begleitet

eine Psychologin vom psychosozialen Zentrum Brandenburg . Sie steht den Jugendlichen im Bedarfsfall beratend zur Seite, das heißt: sie bietet Einzelgespräche sowohl im Heim als auch in der Beratungsstelle in Berlin an und vermittelt die Jugendlichen bei Bedarf an andere Stellen weiter.

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.

 

"Ruaa – grenzenlose Visionen"

 

In dem Kunstprojekt namens "Ruaa – grenzenlose Visionen" der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. wurden Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung und unsicherem Aufenthaltsstatus darin bestärkt, sich mit künstlerischen Ausdrucksmitteln zu artikulieren. Dazu erlernten sie von bildenden Künstler_innen und Musiker_innen den Umgang mit Audio und Video, um kleine Stop-Motion-Animationsfilme in 2D und 3D zu produzieren. Durch den partizipativen künstlerischen Ansatz wurden Kinder und Jugendliche darin bestärkt, sich kreativ mit ihren Rechten und Wünschen auseinanderzusetzen.

PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige Gesellschaft

 

Filmworkshop "Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie"

 

Jugendliche Geflüchtete gestalten zusammen mit PiB und dem Team des Medienbüros Vomhörensehen den Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“, der über das Besondere ihres neuen Lebens erzählt. In einem Auftaktworkshop bekommen die Jugendlichen das praktische Knowhow des Filmens wie Kameraführung, Ton, Schnitt und Technik vermittelt. Darauf aufbauend erarbeiten sie ihre eigenen Filminhalte. Dazu gehören z.B. Interviews und das Abbilden von Situationen, die den besonderen Alltag in einer Pflegefamilie beschreiben. An Dreh- und Schnitttagen werden diese Ideen von den Jugendlichen mit Unterstützung des Medienbüros umgesetzt. Der Film hat im September 2017 seine Premiere in Bremen.

© Corinna Rossbach / Save the Children
© Corinna Rossbach / Save the Children
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Paradiesisch Musizieren / Evangelische Hochschule Dresden

 

Kreative Entfaltung durch Musik

 

Integrative Bestandteile der Kindermusikschule sind die musikalische Früherziehung für Drei- bis Zehnjährige, die Einzelförderung von Kindern und Jugendlichen im Instrumentalunterricht und die musikalische Förderung im Chor sowie im Nachwuchsorchester. Ziel des Projektes ist es, die Kinder und Jugendlichen mittels Musik in ihrer kreativen Entfaltung zu unterstützen, sie in das gesellschaftliche und kulturelle Leben Dresdens einzubinden und mit ihnen die Freude am Musizieren zu teilen.

© Corinna Rossbach / Save the Children
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Refugio Thüringen

 

Kunsttherapeutische Gruppe für traumatisierte Kinder

 

Etliche Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung haben traumatische Erfahrungen durch Krieg, Gewaltanwendung oder Rechtsverletzungen gemacht. In Deutschland sind sie mit ihrer Trauer und ihren Ängsten oft allein gelassen und leben isoliert unter sehr eingeschränkten Lebensbedingungen. Daher haben wir ein spezifisches Angebot für traumatisiere Kinder mit Fluchterfahrung entwickelt. Da Kinder sich mit gestalterischen Medien oft besser als mit Worten ausdrücken können, ist ein kunsttherapeutisches Angebot besonders gut geeignet. Die Kunsttherapie bietet einen geschützten, angstfreien Raum, in dem eigene Ideen entwickelt und gestaltet werden können. Seit Beginn 2017 setzen wir ein wöchentlich stattfindendes kunsttherapeutisches Gruppenangebot in einer Schule in Jena um.

© Corinna Rossbach / Save the Children
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SchlaU Schule

 

Weltzeitung

 

In dem Projekt "Weltzeitung" der SchlaU Schule wurden junge Geflüchtete darin gefördert, eine Zeitung zu eigenen Themen zu erstellen, die an die gesamte Schülerschaft verteilt wurde. Im Rahmen des Projekts erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, journalistische, grafische und fotografische Fertigkeiten zu erlernen, um ihre eigenen Themen zu setzen, ihre Geschichten aus ihren Perspektiven zu erzählen und sich Gehör für eigene Belange zu verschaffen.

Schulplätze für alle

 

Unterstützung des Projekts "Schulplätze für alle"

 

Im Rahmen der Förderung durch das Programm "Kinderrechte für Kinderflüchtlinge" konnten die gezielten Beratungsangebote für Eltern und Kinder ausgebaut, Kooperationen mit kommunalen Akteur_innen initiiert und das Netzwerk "Schulplätze für alle" in NRW gestärkt werden. Für eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und zur Sensibilisierung für die Thematik wurde ein animierter Kurzfilm produziert, der geflüchtete Kinder und ihre Familien in verschiedenen Sprachen über die Zugangsmöglichkeiten zum föderalen Schulsystem in Deutschland informiert.

Children on the move - Save the Children arbeitet in Deutschland seit 2015 mit drei Programmen im Bereich "Children on the Move"

Kinderrechte für Kinderflüchtlinge

Das Programm "Kinderrechte für Kinder­flüchtlinge", das als bundesweiter Förderwettbewerb startete, unterstützte 2015/16 elf Organisationen und Initiativen, die junge Geflüchtete auf vielfältige Weise in ihren Rechten bestärken. Im Rahmen der zweiten Förderrunde 2016/17 unterstützt Save the Children erneut die Arbeit von zwölf Organisationen und Initiativen finanziell sowie ideell und setzt sich für eine verstärkte Netzwerkbildung unter den Akteur_innen ein, um die Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Zukunft! Von Ankunft an

Im Rahmen des Programms "Zukunft! Von Ankunft an" arbeitet Save the Children mit sechs Flüchtlingsunterkünften in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen zusammen, um kind- und familiengerechte Lebensbedingungen zu schaffen. Der Standard soll dann deutschlandweit auf andere Unterkünfte übertragen werden. Dazu führt Save the Children u.a. eine Kinderrechtssituationsanalyse an den Unterkünften durch, um die Probleme und Potenziale für die Verbesserung der Situation ableiten zu können.

Schutz- und Spielräume

Außerdem hat Save the Children Schutz- und Spielräume für Kinder auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof in Berlin sowie an den Erstaufnahmen in Eisenhüttenstadt und Halberstadt eröffnet. Das Konzept der Schutz- und Spielräume wird von Save the Children in Krisensituationen weltweit angewendet. Es werden hierbei strukturierte Aktivitäten für Kinder angeboten. In den Schutz- und Spielräumen wurden bislang über 14.000 Gesamtbesuche von Kindern registriert.

Kontakt

                       Weneta Suckow
                 Deutsche Programme
               030 / 27 59 59 79 - 410
       weneta.suckow[at]savethechildren.de

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