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Ihre Stimme gegen Hunger und Mangelernährung

Trotz des Bekenntnisses zu dem Ziel, bis 2030 alle Formen von Hunger und Mangelernährung zu eliminieren, werden 2030 voraussichtlich weltweit 129 Millionen Kinder unter fünf Jahren Wachstumsverzögerungen aufweisen. Aufgrund von bewaffneten Konflikten und Dürre steigt zudem die Zahl der weltweit Hungernden kontinuierlich an.

Besonders junge Frauen haben eine wichtige Rolle, um diesen Trend zu stoppen. Laut der 2013 veröffentlichten Lancet Serie zu Mütter- und Kinderernährung sind Jugendliche die Gruppe, die in Programmen und der Forschung  am meisten vernachlässigt wird. Fast 42 Prozent der Jugendlichen im ländlichen Südasien und 19 Prozent in Afrika südlich der Sahara sind untergewichtig. Eins von drei Mädchen unter 18 in Entwicklungsländern ist verheiratet und jährlich bekommen rund 16 Millionen jugendliche Mädchen eigene Kinder. Der Generationenkreislauf der Mangelernährung kann nur durchbrochen werden, wenn diese Mädchen vor der Schwangerschaft gut ernährt sind. Doch was bedeutet das konkret? Was muss die Weltgemeinschaft tun, um das Recht auf Nahrung für alle zu verwirklichen?

Wir haben Jugendliche in Nigeria und Bangladesch befragt. Hier sind ihre Antworten:

Erheben Sie ihre Stimme gegen Hunger und Mangelernährung. In der kommenden Legislaturperiode fordern wir von der Bundesregierung:

  1. Die Erhöhung der Mittel im Kampf gegen Mangelernährung.
  2. Verstärkte Verankerung des „Leave No One“ Prinzips im Sinne der Nachhaltigen Entwicklungsziele.
  3. Unterstützung der Partnerländer bei der Umsetzung nationaler Ernährungspläne, dienachhaltige Finanzierungsmodelle für ein nationales, multisektorales Ernährungsengagement und den Aufbau sozialer Sicherungssysteme umfassen.
  4. Transparente Prüfungsmechanismen,um Fortschritte in der Umsetzung bisheriger Zusagen zu verfolgen und deren Wirkung zu beurteilen.
  5. Umsetzung der G7 Zusagen von Schloss Elmau, 500 Millionen Menschen bis zum Jahr 2030 aus Hunger und Mangelernährung zu befreien.

Für mehr Informationen, kontaktieren Sie uns.

Anmerkung der Redaktion: Die Videos wurden aus dem Englischen übersetzt und können Fehler enthalten. Die Aussagen der Jugendlichen sind inhaltlich unverändert.

Ihre Ansprechpartnerin

Mariam Salloum