Jetzt spendenDZI Siegel
Publisher Save the Children07.12.2018

120.000 Kinder im Jemen von Hunger bedroht

„Ob die Hungerkrise im Jemen jetzt formell als Hungersnot eingestuft wird oder nicht, ist unerheblich angesichts der Tatsache, dass Millionen Kinder Tag für Tag Hunger leiden müssen und ihre Eltern nicht wissen, wo die nächste Mahlzeit herkommen soll“, sagt Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen.

Nach Schätzung von Save the Children sind 85.000 Kinder seit dem Kriegsbeginn im Jahr 2015 an extremem Hunger gestorben. Tag für Tag steigt diese schreckliche Zahl an. 

Es gibt nichts Schlimmeres als mit ansehen zu müssen, wie ein Kind an Hunger stirbt – nur, weil keine Nahrungsmittel ins Land gelangen und die Sicherheitslage die Verteilung erschwert. Selbst wenn es Nahrungsmittel gibt, sind sie für viele Menschen unerschwinglich. Unterernährte Kinder erkranken leichter und dann fehlen lebensrettende Medikamente, weil diese in den Häfen oder an Checkpoints feststecken.

Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen

Derzeit haben sich in Stockholm die Konfliktparteien zu Gesprächen versammelt – ein hoffnungsvolles Zeichen. Das Leid der Kinder und ihrer Familien kann nur beendet werden, wenn der Konflikt gestoppt wird. 

Wir appellieren an alle Staaten, ihren Einfluss zu nutzen und den Druck zu erhöhen, damit dieser Krieg endlich endet.

SO HILFT SAVE THE CHILDREN

Save the Children arbeitet seit 1963 im Jemen, unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit und Ernährung. Seit der Konflikt im März 2015 eskaliert ist, haben wir mehr als drei Million Menschen mit unserer Nothilfe erreicht – darunter mehr als 1,5 Millionen Kinder.

Doch wir müssen dringend mehr tun. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit im Jemen mit Ihrer Spende. Vielen Dank.

Artikel teilen