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Publisher Save the Children26.04.2018

25 Jahre Kinderrechte: Die Realität syrischer Kinder

Kinder haben Rechte auf Leben, Bildung, Gesundheit und den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung. Darauf haben sich die UN heute vor 25 Jahren geeinigt – eigentlich. Denn trotz der weltweiten Konvention werden besonders in Krisengebieten wie in Syrien die Rechte der Kinder auf Schutz und Bildung missachtet.

Die Kinderrechtskonvention wurde 1989 von 194 Ländern ratifiziert und ist bis heute das meist unterzeichnete Menschenrechtsabkommen weltweit. Den Grundstein legte Eglantyne Jebb, die Gründerin von Save the Children. Die Konvention umfasst u.a. das Recht auf Bildung, Schutz vor Gewalt und Ausbeutung und das Recht auf einen Lebensstandard, der die physischen und psychischen Bedürfnisse der Kinder erfüllt.  Außerdem soll Kindern in Kriegsgebieten besonderer Schutz gewährleistet werden.

In der Realität sieht es jedoch oft anders aus. Kindern in Krisenregionen wie in Syrien wird trotz der international geltenden Konvention ihr Recht auf Schutz und Bildung vorenthalten. Viele Kinder haben seit Jahren die Schule nicht mehr besucht und mussten die gewaltsamen Auswirkungen des Konflikts miterleben. „An jedem Tag dieses Konflikts müssen Kinder auf all das verzichten, was eine Kindheit ausmacht: Die Sicherheit im eigenen Zuhause, Freunde zum Spielen, Pläne für die Zukunft und das kindliche Erleben der Gegenwart. All das wurde auf Eis gelegt oder für immer zerstört, weil irgendwann irgendjemand entscheiden hat, dass dies jetzt keine Priorität mehr hat“, sagt Roger Hearn, Save the Children Länderdirektor im Nahen Osten.

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