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Publisher Save the Children26.04.2018

Ausbruch des Gelbfieber-Virus

In der demokratischen Republik Kongo ist der Gelbfieber-Virus ausgebrochen. Die Gefahr, dass sich die unheilbare Krankheit bis nach Amerika, Asien und Europa ausbreitet, ist groß.

Der Ausbruch ist der schlimmste seit mehr als 30 Jahren. Bis jetzt sind 500 Menschen an dem Virus gestorben, doch die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Die Zahlen könnten zehn bis 50 Mal höher sein, denn es gibt tausende Verdachtsfälle.
Gelbfieber wird von Mücken übertragen und verbreitet sich rasend schnell in warmen, feuchten Gebieten. Besonders in der Regenzeit, die im nächsten Monat beginnt. 

Save the Children hat ein medizinisches Nothilfeteam in die Hauptstadt Kinshasa gesandt, um das Gesundheitsministerium bei der großen Impfkampagne zu unterstützen.
„Es gibt keine Heilung bei Gelbfieber und die Gefahr, dass es sich weltweit ausbreitet, ist groß. Die Impfkampagne in Kinshasa ist deswegen so wichtig, um den Virus zu stoppen und seine Ausbreitung in mehr afrikanischen Ländern du weltweit zu verhindern“, sagt Heather Kerr, Save the Children Länderdirektorin der demokratischen Republik Kongo.

Doch die Impfvorräte sind bereits jetzt aufgebraucht: Sieben Millionen Impfungen standen zur Verfügung – was noch nicht mal ausreicht, um die zehn Millionen Metropole Kinshasa zu versorgen, geschweige denn den Rest des Landes. Eine Impfung schützt normalerweise ein Leben lang vor Gelbfieber. Nun müssen die Impfrationen so aufgeteilt werden, dass zumindest eine Immunität für 1 Jahr gesichert ist.

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