Jetzt spenden DZI Siegel
Publisher Save the Children26.03.2020Corona

Coronavirus in Italien: Kinder können nicht zur Schule gehen

Mehr als 3,7 Millionen italienische Kinder und Jugendliche können derzeit nicht zur Schule gehen. Mit dieser Maßnahme möchte die italienische Regierung eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in den betroffenen Regionen verhindern.

Auch wenn das Virus - zum Glück - derzeit keine direkte Gefahr für Kinder darstellt, sind sie trotzdem von den Auswirkungen betroffen. Es ist wichtig, dass Jungen und Mädchen altersgerecht aufgeklärt werden, um ihnen ihre Sorgen und Ängste zu nehmen. 

Raffaela Milano, Direktorin der Italien-Europa-Programme von Save the Children in Italien

Save the Children hofft, dass die Kindergärten und Schulen bald wieder öffnen können und Kinder in der Zwischenzeit beispielsweise online unterrichtet werden. 

So hilft Save the Children

Während Europa auf die Ausbreitung des Virus weitestgehend vorbereitet ist, befürchtet Save the Children, dass das Coronavirus vor allem für Kinder in Teilen Asiens, des mittleren Ostens und Afrikas gefährlich werden kann. Dort sind die Gesundheitssysteme schon jetzt geschwächt oder nur unzureichend ausgebaut. Unsere globalen Gesundheitsteams arbeiten mit der WHO und anderen Partnern an Vorbereitungsmaßnahmen, insbesondere in Ländern mit instabiler Gesundheitsversorgung.

Damit wir im Ernstfall schnell reagieren können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie für unsere Not- und Katastrophenhilfe, danke. 

WAS SIE ÜBER DAS CORONAVIRUS WISSEN MÜSSEN:



WAS IST DAS CORONAVIRUS?

Coronaviren sind eine große Gruppe von Viren. Das Virus tritt häufig mit lungenentzündungsähnlichen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Verstopfung, Körperschmerzen und Husten auf. Es kann sich aber auch in Form einer einfachen Erkältung äußern.

Laut Bundesgesundheitsministerium sind in Deutschland 16 laborbestätigte Fälle von COVID-19 bekannt. Die meisten Personen sind bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Auch die übrigen Patienten sind auf dem Weg der Besserung. Weltweit wurden 80.238 Fälle gemeldet, davon sind 2.700 Menschen verstorben (Stand: 25.02.2020). Angesichts der Entwicklungen in Italien rechnet das Bundesgesundheitsministerium damit, dass dich das Coronavirus auch in Deutschland ausbreiten kann. Deutschland ist aber laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf eine mögliche Ausbreitung bestmöglich vorbereitet. 


Artikel teilen

Auch interessant

Eine kenianische Mutter wäscht ihrem kleinen Kind die Hände. © Fredrik Lerneryd / Save the Children
CoronaGesundheit

Coronavirus: Schnelles Handeln überlebenswichtig

Save the Children warnt: Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus könnte in Südasien und Afrika zu Millionen von Toten führen und die…

Ein Mädchen spielt im Haus. ©Chris de Bode / Save the Children
CoronaGesundheitKinderschutz

Kinderschutz in Zeiten von Corona

Schulen und Kitas sind geschlossen, Kinder müssen zu Hause bleiben. Viele Familien stellt die derzeitige Corona-Krise vor eine Zerreißprobe und…

CoronaGesundheit

Coronakrise: Weltweite Waffenruhe nötig, um Kinderleben zu retten

Save the Children unterstützt die Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres nach einer sofortigen globalen Waffenruhe. Gerade für 415…

Menschen im größten Flüchtlingscamp weltweit in Cox's Bazar in Bangladesch. © Allison Joyce / Save the Children
CoronaGesundheit

Coronavirus: Weltweit Millionen geflüchtete Kinder in Gefahr

Weltweit sind 70 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 12 Millionen Kinder. In Syrien, im Megacamp Cox‘s Bazar oder in Subsahara-Staaten.…

CoronaGesundheit

Coronavirus in Italien: Kinder können nicht zur Schule gehen

Mehr als 3,7 Millionen italienische Kinder und Jugendliche können derzeit nicht zur Schule gehen. Mit dieser Maßnahme möchte die italienische…

Arzt mit Stethoskop in Bangladesch © Ellery Lamm / Save the Children
CoronaGesundheit

Coronavirus: Besondere Gefahr für Kinder?

Das Coronavirus könnte vor allem für Kinder in Teilen Asiens, des Mittleren Ostens und Afrikas gefährlich werden. Dort sind Gesundheitssysteme…