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Publisher Save the Children30.05.2018

„Die Kinder wollen nichts anderes als zur Schule gehen.“

Seit März 2015 leben die Menschen im Jemen im Krieg – besonders für Kinder eine dramatische Situation und in ihrem schrecklichen Ausmaß kaum in Worte zu fassen. Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland war vor Ort.

Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland zu Besuch in einem Schutz- und Spielraum für Kinder im Jemen. © Mohammed Awadh / Save the Children

Was heißt es, im Jemen für Save the Children zu arbeiten?

„Im Jemen zu arbeiten bedeutet, komplett eingeschränkt zu sein. Internationale Mitarbeiter dürfen nicht einfach so auf der Straße umherlaufen. Und um in eines unserer Projekte zu gelangen, müssen zahlreiche Anträge ausgefüllt und genehmigt werden. Tagtäglich. Das hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht, denn nichts ist planbar und alles abhängig von einzelnen Mitarbeitern der Behörden. Jede Nacht fallen Bomben, es gibt oft Terrorwarnungen – die Menschen leben in einer ständigen Ausnahmesituation. Ich habe mit einer sehr beeindruckenden Frau gesprochen, die unser Büro in Hodeidah leitet. Sie heißt Mariam, wurde mit 12 Jahren verheiratet und hat mit 13 Jahren eine Fehlgeburt erlitten. Jetzt ist sie Anästhesistin, arbeitet in einem Krankenhaus, in dem es keine Elektrizität gibt und klärt Kinder und Frauen über ihre Rechte auf. Die Kraft und Stärke, die von dieser Frau ausgehen, machen unglaublich Mut.“

Wie katastrophal die Bedingungen im Jemen sind, fasst Susanna Krüger in diesen Videos zusammen:

Weitere Informationen zu unserer Arbeit im Jemen: 

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