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Publisher Save the Children26.04.2018

Erneut mehrere Bootsunglücke auf dem Mittelmeer

700 Tote – das ist die schreckliche Bilanz seit Mitte letzter Woche. Vier Boote sollen auf dem Mittelmeer gesunken sein. Sie waren an der Küste Libyens gestartet.

In völlig überfüllten und seeuntauglichen Booten begeben sie sich auf die Flucht vor Krieg und Konflikten, in der Hoffnung in Europa Schutz und eine sichere Zukunft zu finden. Doch seit Anfang dieses Jahres sind 1.500 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen, 700 waren es allein letzte Woche. Rund 14.000 Menschen konnten in den vergangenen Tagen aus dem Mittelmeer gerettet werden, unter ihnen sehr viele unbegleitete  Kinder. Ihr Anteil war noch nie so hoch. 

„Der Schutz und die Rettung dieser Menschen muss für Italien und Europa höchste Priorität haben!“, fordert Susanne Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. „Die Europäische Union muss mehr Kapazitäten bereitstellen, um die Suche und Rettung der Flüchtlinge auszuweiten, denn immer mehr Menschen riskieren ihr Leben auf dieser Reise.“

Ohne legale Zuwanderungswege wird das Sterben weitergehen. Die Menschen brauchen eine sichere Alternative, ansonsten werden immer mehr diese lebensgefährliche Reise auf sich nehmen.

Save the Children ist vor Ort und versorgt die Menschen, die überlebt haben, mit dem Nötigsten.

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