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Publisher Save the Children23.04.2018

Heftige Regenfälle erreichen Rohingya-Flüchtlingscamp

In Cox's Bazar hat sich die Monsun-Saison mit ersten heftigen Regenfällen angekündigt. Hunderttausende Rohingya, die dort nach einer oft traumatischen Flucht in einfachen Hütten leben, sind erneut in großer Gefahr. 

„Ich habe gesehen, unter welch widrigen Umständen die Familien leben müssen, die vor Gewalt und Verfolgung aus ihrer Heimat Myanmar hierher geflohen sind“, berichtet Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Sie hat Cox's Bazar vor wenigen Monaten besucht und warnt: „Wenn das Camp nun von den massiven Regenfällen bedroht wird, sind Erdrutsche, Überflutungen, der Ausbruch von Krankheiten und mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln zu befürchten. Vor allem die Kinder in Cox’s Bazar brauchen dringend unsere Unterstützung.“

Inzwischen leben rund 898.000 Rohingya in Cox's Bazar – mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Save the Children hat in den vergangenen Monaten seine Monsun-Vorbereitungen massiv verstärkt, Schutzpakete verteilt, Abwasserkanäle und Brücken verbessert, Hanglagen verstärkt und den Kindern Identitätsarmbänder zur Verfügung gestellt. Viele der notdürftigen Behausungen befinden sich auf hügeligem Gelände, die bei Regen und Sturm leicht ins Rutschen geraten können. 

„Noch können wir eingreifen und vorbeugen – allerdings nur mit einer ausreichenden Finanzierung. Wir müssen sicherstellen, dass die Kinder auch in der Monsunzeit medizinisch versorgt werden und ausreichend gesundes Essen bekommen. Und wir wollen und müssen für sie da sein, wenn sie durch die Unwetter von ihren Eltern getrennt werden“, so Krüger weiter.

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