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Publisher Save the Children26.04.2018

Kinder in Ostafrika sind weiterhin auf Hilfe angewiesen

Die Folgen der schweren Dürrekatastrophe in Ostafrika sind auch mit den einsetzenden Regenfällen nicht überwunden.

Nach der monatelangen Dürreperiode, haben jetzt starke Regenfälle in Somalia und Kenia eingesetzt. Doch bedeutet das alles andere als eine Besserung der Lage. Denn dort, wo es regnet, führen die starken Regenfälle zu Überschwemmungen, viele Flüchtlingscamps stehen bereits unter Wasser. Die Gefahr der Verbreitung von Infektionserkrankungen, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, ist sehr hoch. Mehr als sechs Millionen Kinder und ihre Familien, die seit Monaten unter den Folgen der Dürre leiden, sind nach wie vor auf dringend auf Hilfe angewiesen.

Save the Children ist in Ostafrika im Einsatz, um so viele Kinder wie nur möglich mit lebensrettenden Maßnahmen zu erreichen. 

 

Hier sind drei der wichtigsten Hilfsmaßnahmen, die wir vor Ort leisten:

Wasserversorgung
Wasser-Lastwagen versorgen Menschen in Gebieten in Dürregebieten mit Trinkwasser.  Ein Lastwagen kann mehr als 1 300 Menschen mit einer Tagesration Wasser versorgen. Auch während der Regenzeit ist diese Maßnahme sehr wichtig. Denn durch verschmutztes Wasser steigt das Infektionsrisiko von Krankheiten, die durch verseuchtes Wasser übertragen werden. Durchfallerkrankungen stellen dabei für Kinder eine besondere Gefahr dar. Um dem Ansteckungsrisiko entgegenzuwirken, werden deshalb vor allem Schulen mit Wasser versorgt. Zusätzlich werden 10 Liter-Wasserkanister verteilt, damit Kinder sie nach Hause tragen können. 

Mobile Kliniken
Save the Children erreicht zurzeit 16 000 Menschen in Ostafrika mit medizinischer Versorgung. Dabei sind die mobilen Kliniken besonders wichtig, um Menschen zu helfen, die in besonders abgelegenen Gebieten leben. An Bord einer mobilen Klinik arbeiten jeweils vier Gesundheitsmitarbeiter. Neben Medikamenten verteilen sie auch Wasserreinigungstabletten und Moskitonetze. Mangelernährte Kinder bekommen außerdem Nahrungsmittel.

Nahrungsergänzungsprogramme
Save the Children erreicht allein in Kenia, Somalia und Äthiopien  jeden Monat mehr als 200 000 Menschen mit Nahrungsergänzungsprogrammen. Ziel ist es akut mangelernährte Kinder zu behandeln, aber auch Vorsorge zu leisten. Die Nahrungsrationen bestehen aus einem Getreide-Soja-Gemisch mit pflanzlichen Ölen, das Reich an Proteinen, Mineralien und Vitaminen ist. Für Kinder und Schwangere bedeutet Mangelernährung ein besonders hohes Risiko, deshalb sind für sie die Nahrungsergänzungsprogramme entscheidend.

  

Wir sind weiterhin dringend auf Ihre Hilfe angewiesen.

Helfen Sie den Kindern am Horn von Afrika jetzt mit Ihrer Spende!

  

Weiterführende Informationen 

Neben der kurzfristigen Nothilfe führt Save the Children auch langfristige Hilsprogramme am Horn von Afrika durch. Hier finden Sie Informationen zu unseren langfristigen Programmen in Äthiopien.

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