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Publisher Save the Children20.08.2018

Kongo: Ebola-Ausbruch im Kriegsgebiet

Nach dem Ebola-Ausbruch im Kongo entsendet Save the Children sein Notfall-Einsatzteam und ein Länderteam in das betroffene Gebiet in Nord-Kivu.

Kinder in Kasai, Demokratische Republik Kongo

Ziel des Einsatzes ist es, dort Menschen zu identifizieren, die an der Krankheit leiden, und sie in Ebola-Behandlungszentren zu bringen.
Außerdem sollen die Experten mit Gemeinden zusammenarbeiten und ihnen dabei helfen, die Warnzeichen und Symptome des Virus frühzeitig zu erkennen und so die weitere Übertragung zu verhindern.

Kinder sind besonders anfällig für die Auswirkungen des Virus, nicht nur, weil sie sich infizieren können, sondern auch, weil sie Waise werden können, wenn ihre Eltern oder Betreuer sterben, was zu einer Stigmatisierung innerhalb der Gemeinschaft führt. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass sich der Ebola-Virus weiter ausbreitet. Unsere Notfallstation wird dazu beitragen.

Heather Kerr, DRC-Länderdirektorin von Save the Children
Kinder in einem Krankenhaus in Kasai, Demokratische Republik Kongo

Rund 13 Millionen Menschen benötigen Hilfe

Save the Children befürchtet, dass der erneute Ebola-Ausbruch dramatische Folgen haben kann. Denn in einer seit Jahren von kriegerischen Konflikten gebeutelten Region sind viele Menschen auf der Flucht. Schätzungsweise 13 Millionen Menschen benötigen dort lebensrettende Hilfe. Sollte das Ebola-Virus außer Kontrolle geraten, würden Hilfsmaßnahmen erschwert.

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