Jetzt spendenDZI Siegel
Publisher Save the Children09.05.2019Idai

Nach Zyklon Idai: Hungersnot droht

Mitte März hat der Zyklon Idai die ostafrikanischen Länder Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet. Schwere Regenfälle, die weiterhin anhalten, haben weite Gebiete überflutet. Vielerorts ist die Ernte zerstört. Unzähligen Familien droht nun Hunger.

© Sacha Myers / Save the Children

Die Katastrophenregion erstreckt sich über Hunderte Kilometer. Viele Flüsse sind über die Ufer getreten. Denn neben dem Zyklon gab und gibt es langanhaltende, sehr starke Regenfälle. Das Wasser kann kaum abfließen, viele Straßen sind unpassierbar. In vielen Regionen ist weiterhin Hilfe nur aus der Luft möglich. Malawi gehört neben Mosambik und Simbabwe zu den drei Ländern, die vom Tropensturm "Idai" besonders betroffen sind. Die Wetterkatastrophe brach kurz vor der Erntezeit über die Menschen herein. Die neue Ernte ist durch die Fluten nahezu vollständig zerstört. Nun droht eine Hungersnot.

Viele Orte in Mosambik, vor allem rund um die Stadt Beira, sind weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Der Katastrophenschutz des Landes sprach von Tausenden Quadratkilometern zerstörtem Ackerland. Hunderttausende Menschen sind längerfristig auf Hilfe angewiesen. Es muss alles getan werden, um eine Hungersnot zu verhindern.

Seuchengefahr steigt

Auch die Gesundheitsversorgung ist eine große Herausforderung. Es fehlt sauberes Trinkwasser, erste Cholerafälle wurden bereits gemeldet. Das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist in Beira vor Ort und hat Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser installiert. Sie sollen nun bis zu 10.000 Liter Wasser pro Stunde aufbereiten.

Save the Children verteilt weiterhin Nothilfepakete an Menschen in den betroffenen Gebieten. Neben Zelten, Nahrung, Decken und Kanistern sind auch Hygienesets darunter, um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und Epidemien zu vermeiden.

Von Hunger und Gesundheitsgefahren sind besonders die Kinder bedroht. Sie sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit einer Spende, vielen Dank!

Artikel teilen

Auch interessant

Ein Mädchen aus Mosambik steht vor ihrer Schule, die vom Zyklon zerstört wurde.
EmergencyIdai

Mosambik nach dem Sturm

Im März diesen Jahres zerstörten Sturm und riesige Überflutungen ganze Landstriche in Südostafrika. Mit den Folgen der Wirbelstürme Idai und…

© Sacha Myers / Save the Children
EmergencyIdai

In Mosambik droht Nahrungsmittelkrise

Durch die verheerenden Folgen der Zyklone Idai und Kenneth verschlechtert sich die Ernährungslage in Mosambik zunehmend: Über 400.000 Familien…

Gesundheitshelferin Sarah. © Sacha Myers / Save the Children
EmergencyIdai

Wirbelstürme in Mosambik: „Ich bin dankbar, helfen zu können.“

Sarah ist ausgebildete Krankenschwester aus Mosambik. Als vor drei Monaten Zyklon Idai Häuser, Schulen, Krankenhäuser und die Infrastruktur in…

Verwüstung im Norden Mosambiks nach Zyklon "Kenneth". © Save the Children
IdaiNot- & Katastrophenhilfe

Wirbelsturm „Kenneth“ gefährdet tausende Kinder in Mosambik

Der stärkste Zyklon, der je den Norden Mosambiks getroffen hat, verwüstete Ende vergangener Woche weite Teile der Region. Tausende Familien…

© Save the Children / Hanna Adcock
IdaiNot- & Katastrophenhilfe

Zyklon Idai: Die Welt darf die Kinder nicht aus den Augen verlieren

Einen Monat nach den schweren Zerstörungen durch Zyklon Idai leiden viele Kinder unter schwerem psychischen Stress. Eine Befragung von…

© Sacha Myers/Save the Children
IdaiNot- & Katastrophenhilfe

Nach Zyklon Idai: Tausende Babys von Malaria und Cholera bedroht

In den vom Zyklon Idai verwüsteten Gebieten in Mosambik werden in den kommenden Wochen tausende Babys mit erhöhtem Krankheitsrisiko geboren.…

© Sacha Myers / Save the Children
IdaiNot- & Katastrophenhilfe

Nach Zyklon Idai: Hungersnot droht

Mitte März hat der Zyklon Idai die ostafrikanischen Länder Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet. Schwere Regenfälle, die weiterhin anhalten,…