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Publisher Save the Children08.05.2018

Philippinen: Hunderttausende Kinder obdachlos!

Eine Million Kinder sind Opfer der verheerenden Überschwemmungen und Erdrutsche auf den Philippinen geworden. Eines dieser Kinder ist die zweijährige Erich Jane. Sie musste aus ihrem überfluteten Haus fliehen.

In vielen Bezirken im Norden der Philippinen sind nach sintflutartigen Regenfällen gewaltige Erd- und Gerölllawinen die Hänge hinabgestürzt und haben Dutzende Gebäude begraben. Tausende Menschen haben sich auf die Dächer der Häuser geflüchtet. Helfer suchen in den Schlamm- und Geröllmassen nach Vermissten.

Der Taifun „Parma“ war bereits das zweite schwere Unwetter, das die Philippinen binnen zwei Wochen heimgesucht hat. Wirbelsturm „Ketsana“ hatte Ende September in der Hauptstadt Manila die schwersten Überflutungen seit mehr als vier Jahrzehnten ausgelöst.

Eine Million Kinder sind Opfer der Überschwemmungen und Erdrutsche geworden. Sie haben ihr zu Hause verloren und müssen in völlig überfüllten Notunterkünften Schutz suchen. Durchfall, Lungenentzündung, Malaria und  Infektionskrankheiten breiten sich sehr schnell aus.

Eines dieser Kinder ist die zweijährige Erich Jane. Ihre Eltern und beiden Geschwister konnten sich in ein Evakuierungszentrum in Taguig Stadt flüchten. Dort leben sie auf engstem Raum mit 60 weiteren Familien. Sie schlafen auf dem Zementfußboden. Es gibt nur zwei Toiletten für Hunderte Menschen. „Wir haben alles verloren“, sagt ihre Mutter Roda.

Die kleine Erich Jane hat wie viele andere Kinder bereits Husten und Durchfall – Infektionskrankheiten, die lebensbedrohlich sein können für die Jungen und Mädchen in den überfüllten Notunterkünften.  

Save the Children hat inzwischen mehr als 7000 Nothilfepakete mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Decken, Kleidung und Hygieneartikeln an Familien wie die von Erich Jane verteilt.


Bitte helfen Sie Kindern auf den Philippinen mit Ihrer Spende!

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