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Publisher Save the Children26.04.2018

Tsunami - 10 Jahre später: So wirken Nothilfe und Wiederaufbau

Am 26. Dezember 2004 traf ein verheerender Tsunami im Indischen Ozean auf die Küsten Süd- und Südostasiens. Geschätzt 230.000 Menschen verloren in den betroffenen Regionen ihr Leben.

Save the Children leistete zwischen 2004 und 2009 Nothilfe in Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und Somalia – der bislang größte Nothilfeeinsatz in der Geschichte der Hilfsorganisation. Weltweit kamen 284 Millionen US-Dollar für Nothilfe und den Wiederaufbau in allen fünf Ländern zusammen.

Durch die Augen und Stimmen der durch den Tsunami betroffenen Menschen hat Save the Children die Stärken und Schwächen, die Nachhaltigkeit und den Einfluss der Tsunami-Nothilfe in Sri Lanka und Indonesien (in der Provinz Aceh) untersucht. Der Fokus der Untersuchung lag darauf, herauszufinden,  wie sich Menschen vor Ort noch effektiver auf Naturkatstrophen vorbereiten können.

„Zehn Jahre nach dem Tsunami ist es unabdingbar, die langfristigen Auswirkungen der humanitären Nothilfe und der Wiederaufbaumaßnahmen zu überprüfen“, so Mike Novell, Save the Children Regionaldirektor für Süd- und Zentralasien.

Save the Children hat daher eine Untersuchung durchgeführt, deren Ergebnisse in dem heute erschienenen (englischsprachigen) Bericht "Tsunami 10 Years On: Stories of Change" veröffentlicht werden. Der Bericht zeigt vier Schlüsselergebnisse auf:

  • Kinder sind in Zeiten von Katastrophen besonders verletzlich.
  • Die Investition in Katastrophenschutz ist überlebenswichtig.
  • Partizipation ist der Eckpfeiler von humanitärer Hilfe und Wiederaufbau.
  • Partnerschaften (vor allem mit Regierungen) sind eine „Vor-Voraussetzung“ für langfristigen Wandel

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