Jetzt spenden DZI Siegel
InterviewKinderschutzPublisher Save the Children06.12.2021Interview

Unser neuer Geschäftsführer Florian Westphal im Interview

Seit dem 18. Oktober haben wir einen neuen CEO: Florian Westphal tritt die Nachfolge von Susanna Krüger an. Er verfügt über langjährige NGO-Erfahrungen und weitreichende Kenntnisse in der humanitären Hilfe. Hier erzählt er uns, was ihn an Save the Children als Organisation besonders beeindruckt, welche humanitären Krisen ihn akut beschäftigen und welche Entwicklungen ihm Hoffnung machen.

Florian Westphal, neuer Geschäftsführer von Save the Children Deutschland.

Was bedeutet Dir Dein neues Amt?

Wenn man sich die Welt anschaut, braucht es eigentlich mehr Organisationen wie Save the Children. Das ist einerseits ein Zeichen dafür, wie sehr die Welt in vielerlei Hinsicht in der Krise steckt und wie sehr Kinder davon betroffen sind – ob wir an die Klimakrise denken, an Konflikte, oder an die Covid-19-Pandemie. Aber es ist auch ein Hinweis auf das unglaubliche Potential von Save the Children als Teil einer globalen Bewegung, bestehend aus Menschen weltweit, die sich für Kinderrechte einsetzen, auch in Deutschland. Deshalb habe ich mich extrem gefreut, die Chance zu bekommen, dazu beitragen zu dürfen.

Welche neuen Impulse und Ideen möchtest Du mit Deinen Erfahrungen bei Save the Children einbringen?

Mein Interesse an Save the Children hat viel zu tun mit den über 20 Jahren, die ich bereits in der humanitären Hilfe tätig bin, zuerst beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz und dann bei Ärzte ohne Grenzen. Ich habe unter anderem drei Jahre in verschiedenen Krisengebieten in Afrika gearbeitet. Für mich ist die humanitäre Nothilfe mehr als ein Beruf, etwas, das mich über die normalen Arbeitszeiten hinaus mitnimmt und beschäftigt.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Hilfe notwendig ist, trotz aller Schwierigkeiten und Rückschläge – denn es gibt auch vieles, was Nothilfe nicht erreichen kann für Menschen. In Ländern wie derzeit akut Afghanistan, Madagaskar oder im Jemen ist die humanitäre Hilfe ein zentrales Element der Arbeit von Save the Children. Abgesehen von der Nothilfe wollen wir das Leben von Kindern aber auch dauerhaft verbessern.

Ich finde es toll, dass Save the Children auch dazu beiträgt, dass Kinder und ihre Familien besser auf Krisen vorbereitet sind: Dieser längerfristige entwicklungspolitische Ansatz und das Zusammendenken mit der humanitären Hilfe haben mich besonders motiviert, mich bei Save the Children zu engagieren.

Florian Westphal

Welche humanitäre Krise geht Dir besonders nah? 

Die Krise an den Grenzen Europas beschäftigt mich schon seit 2015 enorm. Die Tatsache, dass Tausende von Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken sind, dass so viele Menschen in Griechenland, in Bosnien oder wie aktuell in Belarus und Polen leiden, ist auf menschlicher Ebene schockierend.

Was mich entsetzt, ist, dass Europa sein Versprechen gegenüber der Welt nicht mehr erfüllt: nämlich der Kontinent der Menschenrechte zu sein. Das berührt mich, weil ich als Europäer nicht akzeptieren kann, dass großartige Errungenschaften wie das Flüchtlingsrecht, das Recht auf Asyl, auf Schutz vor Verfolgung und Konflikten leider an vielen europäischen Grenzen nicht mehr gewährleistet sind.

Florian Westphal

Was macht Dir in Bezug auf die Covid-19 Pandemie Sorgen?

Ich mache mir viele Gedanken darüber, was Covid-19 für Kinder weltweit bedeutet, vor allem hinsichtlich der Sekundäreffekte, die die Pandemie auf sie hat.

Denn Covid-19 hat es Menschen viel schwerer gemacht, sich selbst zu helfen. Kinderarmut nimmt zu, die Kinderarbeit wächst, weil viele Familien noch ärmer geworden sind und Kinder nun mitverdienen müssen. Weltweit mussten viele Schulen dicht machen, das heißt, es gibt für viele Kinder kaum noch Zugang zu Bildung.

Covid-19 hat außerdem Gesundheitssysteme schwer betroffen, was gerade für Kinder gefährlich ist. Nur ein Beispiel: für Kinder sind bestimmte Impfungen überlebenswichtig und als vorbeugende Maßnahme essenziell. Aber wegen Covid-19 ist die Zahl der Masernimpfung zurückgegangen. Im vergangenen Jahr konnten 22 Millionen Kinder keine Erstimpfung gegen Masern erhalten – das sind drei Millionen mehr als im Vorjahr.

Das gleiche gilt für die Lungenentzündung. Das ist eine Krankheit, an der jeden Tag 2.000 Kinder weltweit sterben. Auch hier hat es 2020 zum ersten Mal seit vier Jahren in Afrika weniger Impfungen gegeben als im Vorjahr. Diese schlimmen Nebeneffekte von Covid-19 können leider das Leben von Kindern womöglich lebenslang beeinträchtigen.

Florian Westphal mit dem "Schal fürs Leben" 2021.

Welche persönlichen Erlebnisse haben Dich darin bestätigt, dass sich der Einsatz für eine bessere Welt lohnt?

Ich glaube, es ist sehr wichtig zu begreifen, dass man alleine nicht die ganze Welt retten kann. Als ich vor über 20 Jahren das erste Mal im Osten der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz war für das Internationale Rote Kreuz, habe ich oft mit dem Gefühl gekämpft, zwar wichtige Dinge zu tun, aber die Gründe der Misere nicht beeinflussen zu können. Aber ich konnte einzelnen Menschen helfen und das bedeutet mir sehr viel.

Ein Beispiel dafür sind die Familienzusammenführungen – ebenfalls ein Arbeitsschwerpunkt von Save the Children – wo wir unbegleitete Kinder wieder mit ihren Eltern, oder mit anderen erwachsenen Verwandten, zusammengebracht haben. Ich erinnere mich noch gut an eine dieser Aktionen, als ein Flugzeug auf einem Flugfeld mitten im Ostkongo ankam mit sieben minderjährigen Kindern an Bord. Deren Eltern und Verwandte standen auf dem Flugfeld und hatten sie seit zwei, drei Jahren nicht mehr gesehen.

Diese Emotionen mitzuerleben, zu sehen, was es für sie bedeutet, trotz aller Armut, Krieg und Vertreibung, ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen – das war wirklich ein unglaublich berührender Moment, der mir viel Mut und Energie gegeben hat.

Florian Westphal

Wie schätzt Du die Chance ein, den Klimawandel und seine Folgeerscheinungen für Kinder in den Griff zu bekommen? 

Erstmal ist es wichtig, anzuerkennen, dass die Klimakrise kein Zukunftsproblem ist, sondern jetzt stattfindet: Millionen Kinder sind schon heute von den Auswirkungen der Klimakrise direkt betroffen. Sie müssen ihr Zuhause verlassen, ihre Familien verlieren ihre Existenz. Ob wir nach Madagaskar, Syrien oder auf die extreme Dürre in Afghanistan schauen: Die Klimakrise ist ein Problem im Hier und Jetzt.

Das bedeutet, dass wir uns auf die unmittelbare Versorgung der betroffenen Kinder fokussieren müssen. Gleichzeitig wollen wir diese Kinder dabei unterstützen, sich Gehör zu verschaffen. Wir möchten ihnen dabei helfen, ihre Forderungen direkt an die Entscheidungsträger*innen weltweit heranzutragen. Denn letztendlich bedroht die Klimakrise ihre Rechte und Lebensgrundlagen.

Die Klimakrise nimmt uns auch direkt in die Verantwortung. Save the Children hat weltweit Tausende Mitarbeitende im Einsatz, sowie eine umfangreiche Logistik, um Hilfsgüter zu verteilen – in unseren Einsatzländern aber auch hier, in Berlin, müssen wir jede Anstrengung unternehmen, um unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern.

Florian Westphal

Deswegen begrüße ich den Schritt, dass Save the Children bis 2030 seine CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren möchte. Es ist klar, dass humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit die Ursachen der Klimakrise nicht lösen können. Unser Fokus muss daher darauf liegen, uns um die Kinder zu kümmern, ihnen eine Stimme zu geben. Gleichzeitig müssen politische Entscheidungsträger*innen endlich die Verantwortung übernehmen und jetzt ambitionierte Maßnahmen einleiten, damit zukünftige Generationen auf diesem Planeten noch vernünftig leben können. Das gilt natürlich auch für unsere neue Bundesregierung.

Welche Entwicklungen machen Dir derzeit Hoffnung?

Das ist ganz klar die weltweite Klimaschutzbewegung. Die Aktionen von Kindern und Jugendlichen weltweit zu diesem Thema haben eine Schwungkraft und eine Deutungsmacht erreicht, die ich so noch nicht erlebt habe. Das beeindruckt mich ungemein. Ich finde es toll, dass junge Menschen sich so für unser aller Wohlergehen einsetzen. Gleichzeitig ist es bedrückend, dass sie gar keine andere Wahl haben.

Bei Save the Children stimmt mich sehr optimistisch, dass unsere Hilfsprojekte zunehmend von den Interessen und Zielsetzungen der betroffenen Menschen bestimmt werden. Die Prioritäten bei dieser Arbeit dürfen nicht von draußen bestimmt werden. Diese Lokalisierung von Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, das heißt, die Verlagerung der Entscheidungen und Kompetenzen genau dorthin, wo der Einsatz stattfindet, ist wichtig und ich glaube, Save the Children ist in einer sehr guten Position, diese Entwicklung mitzugestalten.

Dazu gehört es auch, mit dem verbreiteten Narrativ zu brechen, dass humanitäre Hilfe ausschließlich aus dem globalen Norden kommt, um notleidenden Menschen im globalen Süden zu helfen. Das war noch nie so und entspricht nicht der Realität von Krisensituationen, die sich nach meiner Erfahrung vor allem durch eine große Solidarität der Menschen vor Ort auszeichnen.

Florian Westphal

Beides – die gegenseitige Hilfe von Betroffenen und die Hilfe durch große, weltweit tätige Organisationen wie Save the Children – ist Ausdruck einer gelebten, globalen Solidarität. Menschen in Deutschland, die von ihrem hart verdienten Geld Save the Children eine Spende zukommen lassen, damit wir Kindern helfen können, zeigen damit ihre Solidarität mit Kindern und Familien, die wegen einer Krise externe Unterstützung brauchen.

Davon hat interessanterweise die Gründerin von Save the Children Eglantyne Jebb schon vor 100 Jahren gesprochen. Sie war davon überzeugt, dass es so etwas wie eine universelle Menschlichkeit gibt, die Menschen zusammenbringt. Ein Gedanke, der uns bis heute bei Save the Children antreibt.

Artikel teilen

Auch interessant

Florian Westphal, neuer Geschäftsführer von Save the Children Deutschland.
InterviewKinderschutz

Unser neuer Geschäftsführer Florian Westphal im Interview

Seit dem 18. Oktober haben wir einen neuen CEO: Florian Westphal tritt die Nachfolge von Susanna Krüger an. Er verfügt über langjährige…

Mutinta aus Sambia, Afrika, verfolgt den Schulunterricht aufmerksam. Testamentsspenden helfen Kindern wie ihr, Bildung zu erhalten. © Malama Mwila / Save the Children
Interview

Testamentsspenden für Kinder in Not

Niemand denkt gern an den eigenen Tod und sein Testament. Doch dabei kann es beruhigend sein, wenn klar ist, wie der Nachlass geregelt ist. Und…

Als größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt setzt sich Save the Children auch 2021 weiterhin dafür ein, dass Kinder überall auf der Welt einfach Kinder sein dürfen. © Víctor Leiva / Save the Children
InterviewThemen

Unsere Schwerpunkte für 2021: Susanna Krüger im Interview

2020 hat uns einiges gelehrt. Vor allem die Corona-Pandemie wird die Welt weiterhin begleiten. Unsere Geschäftsführerin und…

SpendenaktionInterview

So kann Ihre Unternehmensspende die Gesellschaft gestalten

Soziales Engagement gehört bei Konzernen und großen Unternehmen schon lange zum guten Ton. Aber kann sich das auch ein Familienbetrieb leisten?…

Starke Überschwemmungen wie hier in Khartum, der Hauptstadt des Sudans, sind einer der Gründe, warum immer mehr Menschen im Land humanitäre Hilfe benötigen. © Khaled Abfulfattah / Save the Children
InterviewCoronaSudan

Über diese Krise berichtet niemand

Im Sudan und Südsudan spitzt sich die humanitäre Lage immer weiter zu. Das fatale: In den Medien wird kaum berichtet. Joachim Rahmann,…

Plakat Tesa Bildung weltweit
InterviewCoronaBildung

NACHGEFRAGT: KINDER WOLLEN MEHR ZUR NEUEN tesaPARTNERSCHAFT WISSEN

tesa und Save the Children haben sich zusammengetan, um in der Corona-Krise besonders benachteiligte Kinder mit einer Million Euro zu…

Mathew (13) fährt mit seinem Fahrrad durch sein Dorf in Turkana, Kenia. Hier lebt er mit seiner Familie. © Mark Njuguna / Save the Children
Interview

Eine Zeitschrift für junge Weltenbummler

'Weltentdecker' heißt unser Magazin für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Dr. Helene Mutschler, Leiterin der Spendenabteilung, hat…

Mit dem Testament Kindern weltweit helfen.
Interview

Mit dem Erbe gutes Tun – Alles zum Thema Testamentsspende

An das Lebensende denken wir nur ungern und auch mit den Liebsten wird nicht häufig darüber gesprochen. Dabei ist es ratsam, sich schon…

Kamal* (15) und Abdul* (12) leben mit ihren Großeltern im größten Flüchtlingscamp der Welt in Cox's Bazar. Ihre Eltern und Geschwister wurden bei der gewaltsamen Vertreibung aus ihrer Heimat Myanmar getötet. Save the Children unterstützt die beiden Brüder mit psychosozialer Hilfe. © Sonali Chakma / Save the Children
InterviewCoronaRohingya

Was Corona für geflüchtete Menschen bedeutet

Überall auf der Welt sind die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Besonders kritisch ist die Lage jedoch für diejenigen ohne festen…

Mädchen steckt Ladekabel in Save the Children Laptop
InterviewCoronaBildungDeutschland

"Digitale Bildung wurde in Deutschland lange Zeit sträflich vernachlässigt."

Bildung ist eines der Kernthemen, für dass sich Save the Children stark macht. Doch nicht zuletzt die Corona-Pandemie offenbart: Gerade um…

Die vierjährige Dalal* wurde bei der schweren Explosion in Beirut von ihren Eltern getrennt und musste bei ihrer Oma unterkommen. Nach acht Tagen konnte sie zurück zu ihren Eltern, die teils schwer verletzt wurden. Save the Children unterstützte Dalal* mit psychosozialer Betreuung. © Ahmed Bayram / Save the Children
LibanonInterviewEmergencyFilmfestival

"Die Menschen im Libanon brauchen Stabilität und Perspektiven"

Auch knapp zwei Wochen nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut stehen die Menschen im Libanon unter Schock. Jihan Akrawi,…

Auch auf die Corona-Pandemie mussten unsere Mitarbeiter*innen überall auf der Welt schnell reagieren – wie dieses Team aus Ruanda. © Odette Ntambara / Save the Children
Interview

"Genau hinschauen und schnell reagieren"

Nicht immer läuft in unseren Projekten alles wie geplant – aus ganz verschiedenen Gründen. Manchem können wir vorbeugen, auf anderes lediglich…

Mitarbeiter*innen aus unserem Länderbüro in Äthiopien verteilen Lebensmittel und Hygieneartikel in der Hauptstadt Addis Abeba, um die Menschen während der Corona-Pandemie zu unterstützen. © Save the Children Ethiopia
InterviewCoronaHorn von Afrika

Ostafrika: Der Natur ausgeliefert

Erst kam die Dürre, dann der Regen und nach ihm die Heuschrecken. Im Osten Afrikas jagt eine Katastrophe die nächste. Schon vor Monaten warnten…

Unsere Kinderreporter Ella und Paul im Interview mit Johannes Freund. © Marina Aschkenasi / Save the Children
InterviewBildungDeutschland

Unsere Kinderreporter fragen nach

Wie sieht es denn in Deutschland mit dem Recht auf Bildung aus? Und was sind „LeseOasen"? Die Kinderreporter Ella und Paul haben bei Johannes…

InterviewCorona

Corona-Hilfe von Unternehmen: großes Engagement und kreative Ideen

In der Corona-Krise müssen Projekte und Hilfsmaßnahmen von Save the Children angepasst und intensiviert werden. Die dafür nötigen Mittel kommen…

Eine Mutter mit ihrem Kind beim Impfen. In Äthiopien sind durchschnittlich 43 Prozent aller Kinder geimpft. © Zacharias Abubeker / Save the Children
InterviewCorona

Weltimpfwoche 2020: "Die COVID-19-Pandemie hat uns gezeigt, dass die Welt ein kleines Dorf ist."

Mirafe Solomon leitet für Save the Children das Impfprogramm in Äthiopien und unterstützt Impfprojekte für besonders schwer erreichbare,…

Adriana* aus Mexiko lebt derzeit mit ihrer Mutter und ihren beiden älteren Schwestern in einem Flüchtlingscamp an der Grenze zu den USA. Sie hat an einem von Save the Children organisierten Workshop zum Thema: 'Was ist der Corona-Virus' teilgenommen und ein Hygiene-Set bekommen. © Save the Children Mexico
InterviewCorona

Corona und die Folgen - Susanna Krüger im Interview

Das neue Corona-Virus trifft sowohl gut versorgte als auch arme Länder weltweit. In Europa und den USA ist zu sehen, wie selbst…

Heuschreckenschwarm
KlimawandelInterview

Heuschreckenplage bedroht Kinder und Familien

Viele Menschen in Ostafrika haben wegen Dürren, Konflikten und hohen Lebensmittelpreisen schon jetzt zu wenig zu essen. Joachim Rahmann,…

Prothesen und Geh-Hilfen für Kinder. © Syria Relief/NSPPL
InterviewKinderschutz

Landminen gefährden vor allem Kinder

US-Streitkräfte dürfen zukünftig in Konflikten wieder Landminen einsetzen – so die Entscheidung der US-Regierung. Unser Advocacy-Mitarbeiter…

Kinder auf den Philippinen demonstrieren für ihre Rechte.
InterviewPolitische ArbeitKinderrechte

30 Jahre Kinderrechts-Konvention: ein Grund zu feiern?

Am 20. November 1989 nahm die UN-Vollversammlung die Kinderrechtskonvention an, in der rechtlich verbindliche Standards zum Schutz von Kindern…

Dr. Angela Muruiki aus Kenia.
KlimawandelInterviewPolitische Arbeit

"Kinder leiden überproportional unter den Auswirkungen des Klimawandels."

Im Rahmen des Humanitären Kongresses sprach unsere Kollegin Dr. Angela Muriuki, Expertin für Müttergesundheit in unserem Regionalbüro Nairobi,…

Kinder in einem Flüchlingscamp, Libanon
InterviewEmergency

Geflüchtete im Libanon: Kindheit in einer Krisenregion

Im Libanon leben über eine Million Geflüchtete aus Syrien. Die meisten von ihnen in provisorischen Siedlungen, oftmals bestehend aus einfachen…

Mit der Aktion Weihnachtsspende von Save the Children können Unternehmen „Spenden statt schenken“: Anstelle von Weihnachtsgeschenken für Kunden und Mitarbeiter spenden sie das Budget für Kinder in Not.
SpendenaktionInterview

„Unsere Mitarbeiter sind stolz auf unser Engagement“

Mit der Aktion Weihnachtsspende von Save the Children können Unternehmen „Spenden statt schenken“: Anstelle von Weihnachtsgeschenken für Kunden…

InterviewRohingya

Auf Projektreise in Myanmar

Mario Pilz ist Projektreferent von Save the Children und hat drei unserer Projekte in Myanmar besucht. Im Interview berichtet er von seinen…

InterviewAfghanistan

Afghanistan: „Einfach spielen zu können, ist etwas Besonderes“

Tanja Koch ist Regional-Referentin für Asien bei Save the Children Deutschland. Im Februar war sie zu einem Projektbesuch in Afghanistan und…

© Joan del Mundo / Save the Children
InterviewKinderschutz

Online-Ausstellung zu Kindersoldat*innen

Laura, Jana, Cornelia, Maria und Saskia sind Studierende der Freien Universität Berlin. Sie haben im Rahmen des Kurses „Opfer und Täter?…

InterviewKinderrechte

Auch Erwachsene brauchen Regeln

Als Kinderrechtsorganisation ist es für uns besonders wichtig, dass sich Kinder mit und bei uns wohl fühlen und sicher sind. Deshalb gibt es…

Portrait von Ulla Baudach
Interview

Wenn Unternehmen spenden:„Ich bin eine Etwas-für-Kinder-Unternehmerin“

Ulla Baudach ist stolze Besitzerin eines erfolgreichen Beauty-Ateliers in Berlin-Charlottenburg und ist Etwas-Unternehmerin von Save the…

© Dominic Nahr / Save the Children
Interview

Ruanda 25 Jahre nach der Apokalypse: Wiederbegegnung mit einem Waisenkind

Vor 25 Jahren ereignete sich im ostafrikanischen Ruanda ein Völkermord unbeschreiblichen Ausmaßes. Mindestens 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu…