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Publisher Save the Children19.08.2019Not- & Katastrophenhilfe

Welttag der humanitären Hilfe 2019

Am 19. August erinnert die Welt an die vielen humanitären Helfer*innen, die während ihrer Arbeit getötet und verletzt wurden und ehrt diejenigen, die unermüdlich weiterarbeiten, um Menschen in Not lebensrettend zu unterstützen. Über 40 Prozent der humanitären Helfenden sind Frauen.

Eine humanitaere Helferin aus dem Kongo.

Täglich sind weltweit über eine halbe Million humanitäre Helfer*innen im Einsatz. Sie arbeiten an vorderster Front und trotzen den Gefahren und Schwierigkeiten, um Menschen in Krisen, Katastrophen und Kriegen zu helfen. Etwa 40 Prozent von ihnen sind Frauen. Oftmals sind sie die einzige Möglichkeit für andere Frauen und Mädchen, die Hilfe zu bekommen, die sie brauchen. Darum stehen am Welttag der Humanitären Hilfe 2019 die humanitären Helferinnen im Mittelpunkt.

Sophia, Gemeinde-Helferin in DR Kongo

Sophia ist 33 Jahre alt und Mutter von vier Kindern. Ihr Leben ist stark von den gewaltsamen Konflikten in ihrem Heimatland Kongo geprägt. Rebellen haben ihre Nachbarn getötet und ihren Mann entführt. Er konnte den Rebellen zwar entkommen, aber sie können ihre Felder nicht mehr bestellen und das Schulgeld für ihre Kinder nicht zahlen. Hinzu kommt, dass viele Menschen in ihrer Gemeinde an Ebola erkrankt sind.

Ich habe mich dafür entschieden, Gemeinde-Helferin zu werden, weil Ebola vieles verändert hat und sehr präsent ist. Ich möchte den Menschen helfen und dazu beitragen, diese Krankheit zu bekämpfen.

Sophia, Gemeinde-Helferin in DR Kongo

Sophia erzählt weiter: "Viele hier haben nicht verstanden, wie gefährlich Ebola ist und sind zum Beispiel nicht ins Krankenhaus gegangen, als sie krank wurden. Save the Children hat uns dabei geholfen, die Auswirkungen und Gefahren zu verstehen und ich kann dieses Wissen weitergeben. Jetzt verstehen die Kinder, dass sie nicht einfach im Dreck spielen sollten und wissen, dass sie ihre Hände waschen müssen, bevor sie essen. Zumindest wissen wir nun, was Ebola ist und wie wir uns schützen können."

Andrea, Sozialarbeiterin in Kolumbien

Andrea ist Sozialarbeiterin an einer Klinik von Save the Children in Kolumbien. Die Klinik wurde im April 2019 unweit der Grenze zu Venezuela eröffnet, da seit der Krise in Venezuela viele Frauen nach Kolumbien fliehen und dringend medizinische Hilfe brauchen. Vor allem werdende und junge Mütter erhalten in der Klinik Unterstützung. Während die Mütter untersucht werden, kümmert sich Andrea um die Babys.

Das Hauptproblem, mit dem venezolanische Migrant*innen jeden Tag konfrontiert sind, ist, dass sie in ihrem Heimatland keine Lebensgrundlagen mehr haben. Sie haben kein Wasser. Sie haben keine Duschen oder ein ordentliches Bad. Die Kinder und Babys haben viele Haut- und Magenkrankheiten.

 Elia Martinez Mercado, technische Beraterin für Gynäkologie und Geburtshilfe in der Notaufnahme

Sauda, klinische Mitarbeiterin in Uganda

Sauda ist klinische Mitarbeiterin bei Save the Children und arbeitet in einer mobilen Gesundheitsklinik in der Flüchtlingssiedlung Mvepi in Uganda. Die mobile Klinik ist an fünf Tagen in der Woche an verschiedenen Orten in der Flüchtlingssiedlung aufgebaut und wird von acht Mitarbeitenden betrieben. Die Patient*innen werden in vier verschiedene Gruppen aufgeteilt und werdende oder junge Mütter in eine stationäre Klinik gebracht. An einem Tag kann die Klinik bis zu 80 Patient*innen an einem Ort aufnehmen.

Die Arbeit hier erfüllt mich sehr, denn ich kann Leben retten. Mich macht nichts glücklicher, als wenn mich ehemalige Patient*innen in meiner Arbeit bestätigen und mir sagen, dass ich ihnen geholfen habe.

Sauda, klinische Mitarbeiterin bei Save the Children in Uganda

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