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Publisher Save the Children09.05.2019Interview

Wenn Unternehmen spenden:„Ich bin eine Etwas-für-Kinder-Unternehmerin“

Ulla Baudach ist stolze Besitzerin eines erfolgreichen Beauty-Ateliers in Berlin-Charlottenburg und ist Etwas-Unternehmerin von Save the Children: Mit einer regelmäßigen Spende ermöglicht sie als Spendenpartner-Unternehmen unseren weltweiten Hilfseinsatz für Kinder in Not. Im persönlichen Interview erklärt sie, warum gerade Unternehmen etwas für Kinderrechte unternehmen sollten.

© Kim Keibel

Frau Baudach, wie kamen Sie auf die Idee, sich selbständig zu machen und ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Ich habe mich schon immer für die Themen Beauty und Kosmetik interessiert. Vor 23 Jahren hatte ich dann das große Glück, meinen Traum zu verwirklichen und mein eigenes Beauty-Atelier zu eröffnen. Anfangs wurden meine Türen nicht gerade eingerannt, aber dann wurde ich in meiner Branche immer bekannter. Heute bin ich so ausgebucht, dass ich oft keine Termine frei habe, wenn Kundinnen oder Kunden anrufen.

Wie kamen Sie dazu, Save the Children zu unterstützen?

Ich habe von Save the Children im Fernsehen erfahren. Ich war begeistert, dass es eine Organisation gibt, die den Schwächsten unserer Gesellschaft hilft – und das sind Kinder. Mir ist es außerdem wichtig, dass ich weiß, wohin mein Geld geht. Und da finde ich Save the Children sehr transparent. Ich fühle mich außerdem als Spenderin sehr gut betreut: Ich habe eine freundliche Ansprechpartnerin und bekomme immer eine kompetente Auskunft.

Wie kamen Sie auf die Idee, als Unternehmerin zu spenden?

Ich habe bei Save the Children angerufen und gefragt, ob nur große Unternehmen spenden können und habe erfahren, dass auch kleine und mittlere Unternehmen mit ihrer Spende einen großen Unterschied für Kinder in Not machen.

Ich wollte mit einem Beispiel vorangehen und zeigen: Auch ein kleines Unternehmen, wie eine Bäckerei, ein Beauty-Atelier oder ein Fahrradhändler um die Ecke kann etwas für Kinder in Not bewirken. Denn wenn Viele viel Kleines geben, dann wird das ein riesengroßer Topf. Jeder kann helfen.

Ulla Baudach, Unternehmerin in der Beauty-Branche

Ich kann meine Unternehmensspende außerdem steuerlich beim Finanzamt geltend machen – auch das finde ich gut.

Was sagt Ihre Kundschaft zu Ihrem Engagement für Kinder in Not?

Ich werde oft von Kundinnen und Kunden darauf angesprochen. In meinem Atelier hängt an der Wand ein Spenderposter, das man als Dankeschön für die Unternehmensspende erhält.

Auf Wunsch bekommt man auch eine Spendenurkunde und andere tolle Kommunikationsmaterialien, wie beispielsweise ein Unterstützer-Logo für meine Homepage. So kann ich zeigen, dass ich als Unternehmerin Kindern in Not helfe. Viele meiner Kundinnen und Kunden haben selbst angefangen zu spenden, nachdem sie von meinem Engagement erfahren haben.

Auch zu Weihnachten habe ich entschieden, auf Kundengeschenke zu verzichten. Ich fragte meine Kundinnen und Kunden direkt, was sie davon halten würden, wenn das Geld stattdessen an Save the Children für die Aktion Weihnachtsspende geht – und wirklich alle waren von der Idee begeistert!

Was würden Sie anderen Unternehmern raten?

Es ist ganz wichtig, etwas Gutes zu tun und auch darüber zu sprechen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht: Gute Taten kommen tausendfach zu Dir zurück!

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Möchten auch Sie als Unternehmen Kindern in Not helfen? Erfahren Sie mehr zum Programm und werden Sie noch heute ein Etwas-Unternehmen von Save the Children.

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