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Viele zerstörte Gebäude und Trümmer säumen Wege aus Sand. Im Hintergrund geht die Sonne auf.

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Kinder in Gaza

Gaza: Kinder in Gefahr

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Stichwort: Spendenaufruf Gaza und Westjordanland

Die meisten Gebäude im Gazastreifen liegen in Schutt und Asche, viele Kinder und Familien leben in Zelten. Hunger ist allgegenwärtig und es gelangen bei weitem nicht ausreichend Hilfsgüter zu den Menschen.

Wir fordern: Die Waffenruhe muss uneingeschränkt respektiert und eingehalten werden. Kinder im Gazastreifen müssen endlich in Sicherheit leben können. Nur ein dauerhafter Waffenstillstand kann das Überleben der Kinder sichern. Die Menschen im Gazastreifen brauchen endlich sichere, verlässliche und langfristige Hilfe, damit weitere Todesfälle durch Hunger, Krankheiten und Verletzungen verhindert werden. Sie haben ein Recht auf den Zugang zu humanitärer Hilfe. 

Derzeit weiten wir unsere Unterstützung vor Ort aus, um die Kinder und Familien zu unterstützen. Bitte unterstützen Sie uns dafür mit einer Spende.


Zu viele Menschen auf einem Fleck und unzureichende sanitäre Einrichtungen führen dazu, dass sich Ratten, Kakerlaken, Fliegen und andere Schädlinge ausbreiten. Sie übertragen Krätze, Läuse und Hautinfektionen.

Shurouq, Medienmanagerin bei Save the Children im Gazastreifen

Wie helfen wir aktuell in Gaza?

Derzeit betreiben wir zwei Gesundheitskliniken und 15 Ernährungszentren und helfen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Zudem haben wir Kinderschutzprogramme, einschließlich psychosozialer Betreuung, an 19 Standorten und sorgen für Unterricht in 57 provisorischen Lernräumen. Familien unterstützen wir mit Bargeldhilfen.

Im Jahr 2025 haben wir mehr als 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen, darunter 950.000 Kinder, mit unserer Hilfe erreicht.

Häufig gestellte Fragen über Gaza

Kommen meine Spenden in Gaza an?

Im Jahr 2025 haben wir mehr als 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen, darunter 950.000 Kinder, mit unserer Hilfe erreicht.

Trotz der massiven Einschränkungen und der Lebensgefahr sind unsere Teams weiter für Kinder und Familien im Gazastreifen aktiv. Immer, wenn es die Situation zulässt, weiten wir unsere Hilfe aus – und halten Hilfsgüter in unseren Warenlagern in Jordanien, dem Westjordanland und Ägypten bereit.

Wie geht es Kindern im Gazastreifen?

Kinder im Gazastreifen erleben ständig Gewalt. Viele haben Angehörige, Freund*innen, ihr Zuhause und ihren Alltag verloren. Das wirkt sich auch auf ihre psychische Gesundheit aus. Sehr viele haben Angst zu sterben. Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen und Ängste sind häufig. Unser Team hörte Kinder sagen, dass sie lieber sterben würden, als im Gazastreifen zu leben. In unseren Schutz- und Spielräumen unterstützen wir Kinder und Jugendliche auch psychosozial.

Dort malte ein Mädchen, wie sie den Krieg erlebt, und schreibt dazu: „Ich hoffe, die Brücke bleibt.“

Eine Zeichnung zeigt links Zelte von Geflüchteten, rechts Häuser, Sonne, Spielplätze. Eine Brücke verbindet beide Orte.

Wie viele Kinder wurden im Gazastreifen getötet?

Im Gazastreifen wurden im Verlauf des seit über zwei Jahren andauernden Krieges nach Angaben der örtlichen Behörden mehr als 21.000 Kinder getötet. Nach WHO-Angaben erlitten zudem mindestens 10.500 Kinder so schwere Verletzungen, dass diese ihr Leben dauerhaft beeinträchtigen werden.

Wie viele Menschen in Gaza hungern?

Die Ernährung von 77 Prozent der Menschen im Gazastreifen ist „akut unsicher“. Das bedeutet, dass jeder fünfte Haushalt nicht ausreichend zu essen hat. 10 bis 15 Prozent der Menschen sind mangelernährt. Eine halbe Million Menschen befinden sich in einer „Notlage“, für 100.000 ist der Hunger „katastrophal“. Diese Zahlen stammen aus dem Dezember 2025.

Wie ist die medizinische Versorgung in Gaza?

Zwei Drittel der medizinischen Einrichtungen sind nicht mehr nutzbar. Es gibt nur noch drei Krankenhäuser, die jedoch auch eingeschränkt arbeiten müssen. Nicht einmal 2.000 Betten für Verletzte und Kranke stehen zur Verfügung. Zudem fehlen Medikamente, Blutkonserven und medizinisches Material.

Gleichzeitig begünstigen die Lebensbedingungen vor Ort die Ausbreitung von Krankheiten wie Krätze, Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen. Mit den aktuell steigenden Temperaturen breiten sich Ratten und Insekten aus – Bettwanzen und Hautkrankheiten kommen immer häufiger in den überfüllten Camps für Geflüchtete vor.

Ist Gaza vom Nahost-Konflikt betroffen?

Die Eskalation des Nahost-Konflikts bringt auch Kinder im Gazastreifen in große Gefahr. Weil Grenzen immer wieder geschlossen werden, fehlen vor Ort wichtige Hilfsgüter. Das sind zum Beispiel Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Material. Auch Menschen, die andernorts behandelt werden müssten, können nicht evakuiert werden.

Darüber hinaus steigen die Preise für die noch vorhandenen Lebensmittel und zum Beispiel Baumaterial, mit denen Menschen zerstörte Häuser wieder bewohnbar machen könnten. Und all das geschieht dort, wo die Lage ohnehin schon seit mehr als zwei Jahren katastrophal ist. Erfahren Sie hier mehr zu unserer Nothilfe in der Region.

Unterstützt Save the Children auch Kinder in Israel?

Wir haben derzeit keine Projekte in Israel. Laut der israelischen Regierung und örtlichen Hilfsorganisationen werden die meisten Bedarfe weitgehend abgedeckt. Wir beobachten jedoch die weitere Entwicklung der Lage.

Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?

Von jedem ausgegebenen Euro kamen im Jahr 2024 78 Cent unseren Projekten sowie der Kampagnen-, Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit zugute. Um Kinder und ihre Familien in Not zu unterstützen, gaben wir 2024 mehr als 72,8 Millionen Euro aus. Mit diesem Geld konnten wir aus Deutschland 66 Projekte finanzieren.

Ihr Vertrauen ist uns wichtig – deshalb legen wir unsere Finanzen gern offen. Erfahren Sie jederzeit in unserem Jahresbericht detailliert, wie viel Geld wir eingenommen und wie wir es ausgegeben haben, damit Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden.

Save the Children arbeitet seit 1953 in den besetzten Palästinensischen Gebieten

Die besetzten Palästinensischen Gebiete – das Westjordanland, Ost-Jerusalem und der Gazastreifen – sind seit mehr als 60 Jahren Konflikt- und Krisenregion. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt. Armut, Gewalt und Angst gehören zum Alltag für viele Kinder und ihre Familien.

Wiederkehrende Konflikte und gewaltsame Auseinandersetzungen wirken sich nachhaltig negativ auf die Lebensbedingungen der Menschen aus. Große Teile der Infrastruktur wie Schulen und Krankenhäuser wurden beschädigt oder zerstört. Viele Menschen verloren ihr Zuhause. 

Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die wirtschaftliche Blockade lassen die Arbeitslosenquote steigen – besonders unter Jugendlichen. Dem Kreislauf der Armut zu entkommen, ist schwierig.

Save the Children leistet in den besetzten Palästinensischen Gebieten Nothilfe und setzt zudem längerfristige Entwicklungsprojekte um.

WIR HABEN UNS DEN PRINZIPIEN DER HUMANITÄREN HILFE VERPFLICHTET

Hintergrundinfo

Unsere Informationen und Zahlen beruhen auf Daten der Vereinten Nationen, den jeweiligen Behörden und teilweise auch Medienberichten. Aufgrund der aktuellen Situation können die von den Ministerien in Israel und Gaza übermittelten Informationen und Zahlen nicht unabhängig überprüft werden.

Save the Children steht Kindern in Not zur Seite, ohne Wenn und Aber. Auch in bewaffneten Konflikten. Als größte unabhängige Kinderrechtsorganisation haben wir uns den Prinzipien der humanitären Hilfe verpflichtet: Menschlichkeit, Neutralität und Unparteilichkeit. Sie sind die Grundlage, um auch unter schwierigen Bedingungen schnell und wirkungsvoll helfen zu können.


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Geprüft und empfohlen: Save the Children ist ausgezeichnet mit dem DZI-Spendensiegel aufgrund des vertrauens­vollen Umgangs mit Spendengeldern.

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Save the Children Deutschland e. V., Steuernummer 27/677/61587, ist durch den Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I Berlin, zuletzt vom 07.10.2025, als eine Körperschaft anerkannt, die ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne von § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AO dient.
 

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