Ein Stück zuhause im Gepäck
Hunderttausende Kinder aus dem Libanon sind wegen des Nahost-Konflikts 2026 auf der Flucht. Vieles mussten sie zurücklassen. Aber nicht alles: Diese acht Kinder zeigen, welche kleinen Schätze sie noch in ihren Rucksack packen konnten.
von Jenny Kirchhof
Ich habe mein Malbuch und Buntstifte mitgenommen. Ich würde wirklich gern zurück zur Schule, um meine Lehrerinnen und Freunde wiederzusehen und wieder zu lernen.
Ich konnte meine Autos mitnehmen, die sind mir sehr wichtig. Wenn mir langweilig ist, spiele ich mit ihnen. Ich sammle solche Autos, seit ich fünf bin.
Ich habe einen Block zum Lernen und meinen Fußball zum Spielen mitgenommen. Ich möchte einfach, dass der Krieg endet und ich wieder in meinem eigenen Bett schlafen kann.
Ich habe diesen roten Teddy mitgenommen, weil ich den so mag. Mein Papa hat ihn mir geschenkt. Ich vermisse mein Spielzeug und die Kleidung, die ich zu Hause lassen musste.
Ich konnte nicht viel mitnehmen, nur diese Puppe. Ich wünsche mir, dass wir wieder nach Hause können und dort alles noch so ist, wie es vorher war.
Ich habe mein Malbuch, UNO-Karten und Kleidung von zuhause mitgenommen.
Ich konnte eine Barbie mitnehmen. Die hat meine Mama mir geschenkt. Ich vermisse mein Zimmer.
Ich habe diese Spielsachen mitgenommen, weil sie mich an zuhause erinnern. Ich hoffe, dass wir bald wieder zurück können. Ich vermisse meine Schule, meine Lehrerinnen und meine Freunde.
Mehr als eine Million Menschen im Libanon sind auf der Flucht, unter ihnen 400.000 Kinder. Unsere Teams vor Ort sind täglich im Einsatz, um zu helfen: unter anderem mit Decken, Hygieneartikeln sowie Spielen und Gesprächen, die Kindern helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Dann spenden Sie jetzt!
Alle mit * gekennzeichneten Namen sind zum Schutz der Kinder geändert.