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Eine Mutter mit Baby auf dem Rücken wäscht sich die Hände.

Ebola-Ausbruch:
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Ebola aktuell: Fälle in der DR Kongo steigen weiter

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Stichwort: Spendenaufruf Ebola

Der Ebola-Ausbruch in der DR Kongo trifft ein Land, in dem viele Menschen unter schwierigen Bedingungen leben. Aktuell müssen zahlreiche Kranke isoliert und tausende Personen identifiziert werden, die mit ihnen in Kontakt waren. Die Krankenhäuser brauchen Unterstützung, etwa Desinfektionsmittel und Schutzanzüge für das Personal.

Der aktuelle Ausbruch kann nur gemeinsam bewältigt werden. Deshalb bitten wir Sie: Spenden Sie für unsere Ebola-Nothilfe.


Priorität hat jetzt, die Ausbreitung zu stoppen. Wenn Gesundheitseinrichtungen etwas fehlt, um arbeiten zu können, müssen wir sie unterstützen.

Greg Ramm, Länderdirektor von Save the Children in der D. R. Kongo

Ebola-Ausbruch: So hilft Save the Children

Save the Children unterstützt in der DR Kongo und Uganda. In Ituri haben wir bereits 1.930 Menschen erreicht (Stand: 28. Mai 2026). 

  • Wir stellen Schutzkleidung und Chlor für Gesundheitseinrichtungen bereit und unterstützen vor Ort dabei, Kontaktpersonen von Erkrankten zu identifizieren
  • Darüber hinaus werden wir in den kommenden Monaten helfen, die sichere Untersuchung und Isolation von Erkrankten zu ermöglichen.
  • Wo Schulen geöffnet bleiben, werden wir vor Ort kindgerecht erklären, was Ebola ist und wie es sich verbreitet. So lernen Kinder auch, wie man vermeiden kann, sich anzustecken, und wo man Hilfe bekommt. Zusätzlich werden wir Hygieneprodukte für Schulen bereitstellen und Lehrkräfte und Eltern in unsere Maßnahmen einbeziehen.
  • Wo Schulen schließen müssen, werden wir uns darum kümmern, dass die Kinder trotzdem lernen können – mit Lernmaterialien, mit denen sie zu Hause arbeiten können, und Unterrichtsstunden übers Radio. Auch psychosoziale Unterstützung und sichere Schutz- und Spielräume kommen dazu.
  • Wir haben auch die langfristigen Folgen für Kinder im Blick. Wenn ihre Angehörigen erkranken oder versterben, steigt z. B. das Risiko für Kinderarbeit und Frühverheiratung. Wir sensibilisieren Gemeinden für diese Gefahren.

Save the Children arbeitet seit 1994 in der DR Kongo. Mit lokalen Organisationen und internationalen Partnern unterstützen wir die Menschen im Land in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Bildung, Kinderschutz sowie Wasser- und Sanitärversorgung. Unsere Teams sind in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu sowie Ituri im Einsatz.

Häufige Fragen und Antworten zum Ebola-Virus

Wie viele Menschen haben aktuell Ebola?

Es gibt aktuell einen Ebola-Ausbruch, der vor allem Menschen in Ituri (DR Kongo) betrifft: Am 1. Juni 2026 meldeten die Behörden mehr als 1.000 Erkrankte, die vermutlich Ebola haben. Das muss man so formulieren, da nur Labortests Sicherheit über eine Infektion geben können und deren Ergebnisse nicht in Echtzeit vorliegen. Offiziell bestätigt ist bisher, dass 321 Menschen an Ebola erkrankt sind und 48 daran starben. Es wurden auch 15 Fälle aus Uganda gemeldet.

Die ersten Fälle wurden am 15. Mai 2026 bestätigt, seitdem steigen sie rasant an.

Welche Symptome hat man bei Ebola?

Zu Beginn ähneln die Ebola-Symptome denen einer Grippe: Die Erkrankten haben unter anderem Fieber, fühlen sich schwach und haben Gliederschmerzen. Mitunter müssen sie sich erbrechen und haben Durchfall. Danach können sich weitere Symptome entwickeln, unter anderem Blutungen und Atemnot.

Wie wird Ebola behandelt?

Der Virus-Stamm, der sich aktuell in der DR Kongo verbreitet, heißt „Bundibugyo“. Es gibt dagegen weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung. Es werden also die Symptome wie Fieber, Durchfall und Schmerzen behandelt.

Wie kann man den Ebola-Ausbruch eindämmen?

Ebola ist eine hoch ansteckende Virus-Erkrankung, die in vielen Fällen tödlich endet. Man kann sich durch den Kontakt mit Erkrankten – auch nach deren Tod – sowie über kontaminierte Oberflächen infizieren.

Um die Ausbreitung einzudämmen, sind mehrere Dinge zentral:

  • Menschen, die erkrankt sind, müssen isoliert behandelt werden. Dafür gelten strenge Hygiene-Vorschriften.
  • Menschen, die Kontakt mit Erkrankten hatten, müssen ebenfalls in Quarantäne. Dafür müssen all diese Kontakte lückenlos identifiziert werden.
  • Ebenso müssen Wohnungen bzw. Orte, an denen Erkrankte sich aufgehalten haben, gründlich desinfiziert werden.
  • Verstorbene müssen sicher beerdigt werden, da auch von Toten noch eine Ansteckungsgefahr ausgeht.
  • Alle Menschen müssen über diese Maßnahmen informiert sein, damit sie bei Symptomen richtig reagieren können.
     

Wie kann man in der Ebola-Epidemie helfen?

Damit alle Beteiligten vor Ort arbeiten können, benötigen sie Unterstützung. In Krankenhäusern zum Beispiel ausreichend Desinfektionsmittel und Schutzanzüge für das Personal. Zudem ist Prävention zentral: Alle müssen wissen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können. Sofern Angehörige von Kindern erkrankt sind und isoliert werden müssen, braucht es einen sicheren Ort für Minderjährige. All das und noch mehr ist möglich durch Spenden. Denn diese helfen, die Maßnahmen schnell umzusetzen.

Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?

Von jedem ausgegebenen Euro kamen im Jahr 2024 78 Cent unseren Projekten sowie der Kampagnen-, Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit zugute. Um Kinder und ihre Familien in Not zu unterstützen, gaben wir 2024 mehr als 72,8 Millionen Euro aus. Mit diesem Geld konnten wir aus Deutschland 66 Projekte finanzieren.

Ihr Vertrauen ist uns wichtig – deshalb legen wir unsere Finanzen gern offen. Erfahren Sie jederzeit in unserem Jahresbericht detailliert, wie viel Geld wir eingenommen und wie wir es ausgegeben haben, damit Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden.

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Geprüft und empfohlen: Save the Children ist ausgezeichnet mit dem DZI-Spendensiegel aufgrund des vertrauens­vollen Umgangs mit Spendengeldern.

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Save the Children Deutschland e. V., Steuernummer 27/677/61587, ist durch den Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I Berlin, zuletzt vom 07.10.2025, als eine Körperschaft anerkannt, die ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne von § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AO dient.