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Eine Mutter mit Baby auf dem Rücken wäscht sich die Hände.

Ebola-Ausbruch:
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Ebola aktuell: Epidemie in der DR Kongo noch nicht vorbei

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Stichwort: Spendenaufruf Ebola

Der Ebola-Ausbruch in der DR Kongo trifft ein Land, in dem viele Menschen unter schwierigen Bedingungen leben. Aktuell müssen zahlreiche Kranke isoliert und tausende Personen identifiziert werden, die mit ihnen in Kontakt waren. Die Krankenhäuser brauchen Unterstützung, etwa Desinfektionsmittel und Schutzanzüge für das Personal.

Der aktuelle Ausbruch kann nur gemeinsam bewältigt werden. Deshalb bitten wir Sie: Spenden Sie für unsere Ebola-Nothilfe.


Priorität hat jetzt, die Ausbreitung zu stoppen. Wenn Gesundheitseinrichtungen etwas fehlt, um arbeiten zu können, müssen wir sie unterstützen.

Greg Ramm, Länderdirektor von Save the Children in der D. R. Kongo

Ebola-Ausbruch: So hilft Save the Children

Save the Children unterstützt in der DR Kongo und Uganda. In Ituri haben wir bereits 19.215 Menschen erreicht (Stand: 16. Juni 2026). 

  • Wir stellen u. a. Schutzkleidung und Chlor für 62 Gesundheitseinrichtungen bereit und unterstützen vor Ort dabei, Kontaktpersonen von Erkrankten zu identifizieren.
  • Wir haben Expert*innen unseres mobilen Gesundheitsteams vor Ort und helfen, die sichere Untersuchung und Isolation von Erkrankten zu ermöglichen.
  • Wir haben mehr als 300 Personen aus dem Gesundheitsbereich und aus Schulen in der Ebola-Prävention trainiert.
  • Es entstehen aktuell zwei neue Orte, an denen 49.000 Menschen sauberes Wasser erhalten.
  • Wir erklären kindgerecht, was Ebola ist und wie es sich verbreitet. So lernen Kinder auch, wie sie vermeiden können, sich anzustecken, und wo sie Hilfe bekommen. Dafür nutzen wir u. a. Poster, Spiele und Puppentheater.
  • Wo Schulen geöffnet bleiben, stellen wir Hygieneprodukte bereit und beziehen Lehrkräfte und Eltern in unsere Maßnahmen ein.
  • Wo Schulen schließen müssen, werden wir uns darum kümmern, dass die Kinder trotzdem lernen können – mit Lernmaterialien, mit denen sie zu Hause arbeiten können, und Unterrichtsstunden übers Radio.
  • Wir bieten psychosoziale Unterstützung und sichere Schutz- und Spielräume.
  • Wir haben auch die langfristigen Folgen für Kinder im Blick. Wenn ihre Angehörigen erkranken oder versterben, steigt z. B. das Risiko für Kinderarbeit und Frühverheiratung. Wir sensibilisieren Gemeinden für diese Gefahren.

Save the Children arbeitet seit 1994 in der DR Kongo. Mit lokalen Organisationen und internationalen Partnern unterstützen wir die Menschen im Land in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Bildung, Kinderschutz sowie Wasser- und Sanitärversorgung. Unsere Teams sind in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu sowie Ituri im Einsatz.

Häufige Fragen und Antworten zum Ebola-Virus

Wie viele Menschen haben aktuell Ebola?

Es gibt aktuell einen Ebola-Ausbruch, der vor allem Menschen in Ituri (DR Kongo) betrifft: Am 15. Juni 2026 meldeten die Behörden, dass 837 Menschen an Ebola erkrankt sind und 196 daran starben. Die Zahl ist vermutlich höher, da nur Labortests Sicherheit über eine Infektion geben können und deren Ergebnisse nicht in Echtzeit vorliegen. Es wurden am 14. Juni auch 19 Fälle aus Uganda, darunter zwei Verstorbene, gemeldet.

Die ersten Fälle wurden am 15. Mai 2026 offiziell bestätigt, seitdem steigen sie rasant an.

Welche Symptome hat man bei Ebola?

Zu Beginn ähneln die Ebola-Symptome denen einer Grippe: Die Erkrankten haben unter anderem Fieber, fühlen sich schwach und haben Gliederschmerzen. Mitunter müssen sie sich erbrechen und haben Durchfall. Danach können sich weitere Symptome entwickeln, unter anderem Blutungen und Atemnot.

Wie wird Ebola behandelt?

Der Virus-Stamm, der sich aktuell in der DR Kongo verbreitet, heißt „Bundibugyo“. Es gibt dagegen weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung. Es werden also die Symptome wie Fieber, Durchfall und Schmerzen behandelt.

Wie kann man den Ebola-Ausbruch eindämmen?

Ebola ist eine hoch ansteckende Virus-Erkrankung, die in vielen Fällen tödlich endet. Man kann sich durch den Kontakt mit Erkrankten – auch nach deren Tod – sowie über kontaminierte Oberflächen infizieren.

Um die Ausbreitung einzudämmen, sind mehrere Dinge zentral:

  • Menschen, die erkrankt sind, müssen isoliert behandelt werden. Dafür gelten strenge Hygiene-Vorschriften.
  • Menschen, die Kontakt mit Erkrankten hatten, müssen ebenfalls in Quarantäne. Dafür müssen all diese Kontakte lückenlos identifiziert werden.
  • Ebenso müssen Wohnungen bzw. Orte, an denen Erkrankte sich aufgehalten haben, gründlich desinfiziert werden.
  • Verstorbene müssen sicher beerdigt werden, da auch von Toten noch eine Ansteckungsgefahr ausgeht.
  • Alle Menschen müssen über diese Maßnahmen informiert sein, damit sie bei Symptomen richtig reagieren können.
     

Wie kann man in der Ebola-Epidemie helfen?

Damit alle Beteiligten vor Ort arbeiten können, benötigen sie Unterstützung. In Krankenhäusern zum Beispiel ausreichend Desinfektionsmittel und Schutzanzüge für das Personal. Zudem ist Prävention zentral: Alle müssen wissen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können. Sofern Angehörige von Kindern erkrankt sind und isoliert werden müssen, braucht es einen sicheren Ort für Minderjährige. All das und noch mehr ist möglich durch Spenden. Denn diese helfen, die Maßnahmen schnell umzusetzen.

Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?

Im Jahr 2025 sind von jedem Euro 75 Cent direkt in unsere Projekte geflossen. Auch unsere Arbeit für Kampagnen, Politik und Öffentlichkeit haben wir damit bezahlt.

Insgesamt haben wir rund 72,6 Millionen Euro genutzt, um Kinder und ihre Familien in Not zu unterstützen. Mit diesem Geld konnten wir 66 Projekte von Deutschland aus finanzieren.

Ihr Vertrauen ist uns wichtig. Deshalb zeigen wir offen, wie wir mit dem Geld umgehen. In unserem Jahresbericht können Sie jederzeit genau sehen, wie viel Geld wir bekommen und wofür wir es ausgeben.

So helfen wir, dass Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt geschützt sind.

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Geprüft und empfohlen: Save the Children ist ausgezeichnet mit dem DZI-Spendensiegel aufgrund des vertrauens­vollen Umgangs mit Spendengeldern.

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Save the Children Deutschland e. V., Steuernummer 27/677/61587, ist durch den Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I Berlin, zuletzt vom 07.10.2025, als eine Körperschaft anerkannt, die ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne von § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AO dient.
 

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