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Ich lebe

Ich Lebe Buchvorschau

Gegründet kurz nach dem Ersten Weltkrieg, ist Save the Children seit 100 Jahren im Einsatz für Kinder in Not. Was ist aus den unzähligen Kriegskindern geworden, denen die Organisation im Laufe ihrer Geschichte geholfen hat? Antworten darauf gibt das anspruchsvoll gestaltete Fotobuch "Ich lebe".

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„Glaube an Dich und an eine Zukunft ohne Krieg“: Wie geflüchtete Kinder ihren Altersgenossen aus der Ukraine Mut machen

Pressemitteilung als PDF

Berlin/London/Genf, 20. Mai 2022Geflüchtete Kinder aus Syrien, Myanmar und dem Südsudan machen Mädchen und Jungen, die aus der Ukraine fliehen mussten, Mut.    

„Jede einzelne Geschichte wurde in Solidarität geteilt, um den Kindern in der Ukraine Hoffnung zu geben, und zwar von denjenigen, die selbst die Schrecken des Krieges erlebt haben“, sagt

Pete Walsh, der Länderdirektor von Save the Children in der Ukraine. Alle Geschichten „sind aber eine eindringliche Erinnerung an die verheerenden Auswirkungen von Konflikten auf das Leben von Kindern, nicht nur in der Ukraine, sondern überall auf der Welt“.

Ghaith*, 18, Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien:

„Was mir am meisten geholfen hat, war es, meine Familie in der Nähe zu haben, um mich zu unterstützen“, sagt Ghaith. „Wir sollten ihnen [den Flüchtlingen aus der Ukraine] Hilfe anbieten, zum Beispiel von Save the Children, die das Leben der Kinder positiv verändert und ihnen eine bessere Zukunft verspricht. Sie brauchen Unterstützung, Bildung und bessere Perspektiven, beispielsweise Sport und alles, was sie benötigen, um ihre Vergangenheit zu vergessen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen."

Ghaith und seine Familie mussten 2013 vor dem Krieg in Syrien fliehen. Er erlebte Dinge, die kein Kind erleben sollte: Bombeneinschläge und die Ermordung seines Onkels und seiner vier Cousinen und Cousins. Jetzt lebt er in dem Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien und nimmt dort am „Coaching for Life“-Programm von Save the Children und der Arsenal Foundation teil, wo ihm zum Beispiel Fußballtrainings helfen, seine Erfahrungen zu verarbeiten und sein psychisches Wohlbefinden zu verbessern.

Fatima*, 14, Cox's Bazar, Bangladesch:

„Habt keine Angst, glaubt an euch selbst“, rät Fatima. „Ich habe das auch durchgemacht; ich kann nachfühlen, was in euch vorgeht. Alles wird gut, und eines Tages werdet ihr wieder in eure Heimat zurückkehren. Wir sollten die Hoffnung aufrechterhalten und versuchen, positiv zu sein.“

„Kinder sollten von Dingen ferngehalten werden, die sie an die Schrecken des Konflikts erinnern. Laute Geräusche wie Gewehrschüsse beeinträchtigen Kinder, die einen Krieg erlebt haben, am meisten.“

Fatima hat ihr Zuhause im Alter von neun Jahren verloren, nachdem ihr Haus bei einem Angriff auf ihr Dorf niederbrannte und sie ins benachbarte Bangladesch fliehen musste. Sie erhielt psychosoziale Unterstützung und kämpfte mehr als Jahr damit, sich von dem Schock zu erholen. Jetzt geht sie wieder zur Schule und lebt im größten Flüchtlingslager der Welt in Cox's Bazar. 

Daniel*, 16, Norduganda:

Vor fünf Jahren musste Daniel aufgrund des Konflikts aus seiner Heimat im Südsudan fliehen. „Manchmal breche ich zusammen und weine“, erzählt Daniel. „Man weint innerlich, wegen der Dinge, die passiert sind. Ich habe das auch durchgemacht. Ich bin auch weggelaufen wie ihr, aber ich habe es geschafft.“

„Ich rate den Kindern aus der Ukraine, all die Herausforderungen zu vergessen, mit denen sie konfrontiert waren ... Fußball und Netzball spielen sowie Malen hilft mir, die Vergangenheit zu vergessen.“

In der jüngsten Analyse von Save the Children für Familien in der Ukraine gaben 85 Prozent der Befragten an, dass sie psychosoziale Unterstützung benötigen. Kinder können nicht schlafen, sie leiden unter ständiger Angst und trauen sich nicht, ihre Verstecke zu verlassen.

„Hunderte Millionen Menschen leben weltweit in Konflikten, die sie ihrer Kindheit berauben“, betont Pete Walsh. „Alle Kinder sollten die richtige Unterstützung erhalten, um sich von dem Schmerz zu erholen, den sie im Krieg erlebt haben.“

Die Kinderrechtsorganisation schätzt, dass weltweit 224 Millionen Kinder, die in Kriegen oder Konflikten leben, unter erheblichem Leid und psychischen Störungen leiden könnten. Trotzdem sind Kinderschutz, Bildung sowie psychische und psychosoziale Unterstützung (Mental Health and Psychosocial Support - MHPSS) in Notsituationen stark unterfinanziert.

Save the Children ist seit 2014 in der Ukraine tätig und leistet wichtige humanitäre Hilfe für Kinder und ihre Familien. Mit Hilfe lokaler Partner stellt die Organisation den vertriebenen Familien unter anderem Unterkünfte, Nahrungsmittel, Bargeld sowie Baby- und Hygienesets zur Verfügung und leistet psychosoziale Unterstützung.

Save the Children hat außerdem Schutz- und Spielräume für Kinder sowie Zelte zur Verteilung von Hilfsgütern an Grenzübergängen, Verkehrsknotenpunkten und Aufnahmezentren in Rumänien, Polen und Litauen eingerichtet und bietet Notunterkünfte, psychologische Ersthilfe sowie Elternberatung in zehn weiteren europäischen Ländern.

*Name zum Schutz geändert

Zusatzmaterial zum Download:
https://www.contenthubsavethechildren.org/Share/slp4oeo1jlo6rvagq535cdc58ekug7o1

Unter © Save the Children ist das Material honorarfrei auch zur Weitergabe an Dritte nutzbar.

Bei Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf Twitter @SaveChildrenDE.  

Kontakt:  
Save the Children Deutschland e.V.  
Pressestelle
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Tel.: +49 (0)30 – 27 59 59 79 – 226  
Mail: marie.schwarzer@savethechildren.de

Silke Zorn
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