Winter in Gaza: Kinder in Gefahr
Unser Spendenkonto
IBAN: DE96370205000003292912
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Spendenaufruf Gaza und Westjordanland
Mit dem Winter ziehen Stürme und Regen über den Gazastreifen. Da die meisten Gebäude in Schutt und Asche liegen, leben viele Kinder und Familien in Zelten. Darin sind sie kaum vor Unwettern geschützt. Im Gegenteil: Die sandigen Böden unter ihnen weichen auf und die kalte Nässe kriecht in alles, was sie noch besitzen.
Es kommen auch weiterhin nicht ausreichend Hilfsgüter in den Gazastreifen. Besonders fehlen Zeltstangen, Holz und Werkzeuge. Auch warme Kleidung, Decken und Wintervorräte werden weiterhin dringend benötigt.
Wir fordern: Die Waffenruhe muss uneingeschränkt respektiert und eingehalten werden. Kinder im Gazastreifen müssen endlich in Sicherheit leben können. Nur ein dauerhafter Waffenstillstand kann das Überleben der Kinder sichern. Die Menschen im Gazastreifen brauchen endlich sichere, verlässliche und langfristige Hilfe, damit weitere Todesfälle durch Hunger, Krankheiten und Verletzungen verhindert werden. Sie haben ein Recht auf den Zugang zu humanitärer Hilfe.
Derzeit weiten wir unsere Unterstützung vor Ort aus, um die Kinder und Familien zu unterstützen. Bitte unterstützen Sie und dafür mit einer Spende.
Wie helfen wir aktuell in Gaza?
Derzeit betreiben wir zwei Gesundheitskliniken und elf Ernährungszentren und helfen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Zudem haben wir Kinderschutzprogramme, einschließlich psychosozialer Betreuung, an 23 Standorten und sorgen für Unterricht in 26 provisorischen Lernräumen.
Familien unterstützen wir mit Bargeldhilfen. Umgerechnet 1,7 Millionen Euro erhalten sie, um das Nötigste für den Winter selbst kaufen zu können.
Wir planen darüber hinaus, sobald es möglich ist, Material für provisorische Unterkünfte und Winterhilfe, etwa Rettungsdecken und Kleidung, bereitzustellen.
In den vergangenen zwei Jahren haben wir 1,66 Millionen Menschen im Gazastreifen unterstützt, darunter 811.995 Kinder. Wie diese Hilfe konkret aussieht und welchen Unterschied sie für die Betroffenen macht, erfahren Sie im Bericht „Krieg gegen Kinder – 2 Jahre Krieg im Gazastreifen“.
Mehr als 20.000 Kinder in 23 Monaten getötet
Im Gazastreifen sind im Verlauf des seit über zwei Jahren andauernden Krieges nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 20.000 Kinder getötet worden – das ist mindestens ein Kind pro Stunde. Über 1.000 der getöteten Kinder wurden nicht einmal ein Jahr alt. Nach UN-Angaben erlitten zudem mindestens 21.000 Kinder so schwere Verletzungen, dass sie langfristig mit einer Behinderung leben müssen.
Der Hunger ist nach wie vor dramatisch
Der katastrophale Hunger erschwert den Kindern zudem das Überleben. Eine Hungersnot ist jetzt für Teile des Gazastreifens offiziell bestätigt. Mindestens 132.000 Kinder sind demnach vom Hungertod bedroht. Die Hungersnot betrifft insgesamt mehr als eine halbe Million Menschen im Gazastreifen.
So helfen wir Kindern im Gazastreifen
Häufig gestellte Fragen über Gaza
Kommen meine Spenden in Gaza an?
Trotz der massiven Einschränkungen und der Lebensgefahr sind unsere Teams weiter für Kinder und Familien im Gazastreifen aktiv. Derzeit arbeiten wir mit unseren Vorräten. Sobald es die Situation zulässt, werden wir unsere Hilfe ausweiten – wir halten Hilfsgüter in unseren Warenlagern in Jordanien, dem Westjordanland und Ägypten bereit.
Unterstützt Save the Children auch Kinder in Israel?
Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?
Save the Children arbeitet daran, den Anteil von Spenden, der unmittelbar den Kindern und ihren Familien in unseren Projekten zugutekommt, kontinuierlich zu erhöhen. Die Erfolge unseres weltweiten Handelns erfordern jedoch auch Ausgaben in den Bereichen Administration, Spendengewinnung und -betreuung sowie der Information über unsere Arbeit.
Auf unserer Website können Sie in Zahlen nachlesen, wie groß der Anteil Ihrer Spende ist, der direkt in unsere Projektarbeit vor Ort fließt. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.
Save the Children arbeitet seit 1953 in den besetzten Palästinensischen Gebieten
Die besetzten Palästinensischen Gebiete – das Westjordanland, Ost-Jerusalem und der Gazastreifen – sind seit mehr als 60 Jahren Konflikt- und Krisenregion. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt. Armut, Gewalt und Angst gehören zum Alltag für viele Kinder und ihre Familien.
Wiederkehrende Konflikte und gewaltsame Auseinandersetzungen wirken sich nachhaltig negativ auf die Lebensbedingungen der Menschen aus. Große Teile der Infrastruktur wie Schulen und Krankenhäuser wurden beschädigt oder zerstört. Viele Menschen verloren ihr Zuhause.
Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die wirtschaftliche Blockade lassen die Arbeitslosenquote steigen – besonders unter Jugendlichen. Dem Kreislauf der Armut zu entkommen, ist schwierig.
Save the Children leistet in den besetzten Palästinensischen Gebieten Nothilfe und setzt zudem längerfristige Entwicklungsprojekte um.
WIR HABEN UNS DEN PRINZIPIEN DER HUMANITÄREN HILFE VERPFLICHTET
Hintergrundinfo
Unsere Informationen und Zahlen beruhen auf Daten der Vereinten Nationen, den jeweiligen Behörden und teilweise auch Medienberichten. Aufgrund der aktuellen Situation können die von den Ministerien in Israel und Gaza übermittelten Informationen und Zahlen nicht unabhängig überprüft werden.
* Namen zum Schutz der Personen geändert
Save the Children steht Kindern in Not zur Seite, ohne Wenn und Aber. Auch in bewaffneten Konflikten. Als größte unabhängige Kinderrechtsorganisation haben wir uns den Prinzipien der humanitären Hilfe verpflichtet: Menschlichkeit, Neutralität und Unparteilichkeit. Sie sind die Grundlage, um auch unter schwierigen Bedingungen schnell und wirkungsvoll helfen zu können.







