Afghanistan: Hunger gefährdet Millionen Kinder
Spendenkonto
Empfänger: Save the Children Deutschland e. V.
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Stichwort: Spendenaufruf Afghanistan
Es ist ein trauriger Rekord: In Afghanistan werden 2027 voraussichtlich rund vier Millionen Kinder unter fünf Jahren wegen akuter Mangelernährung behandelt werden müssen – so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig fehlt Geld für lebenswichtige Hilfe. „Die Welt darf nicht wegsehen“, sagt Shagufa Abdul von Save the Children in Afghanistan. „Hunger, Vertreibung, Wetterextreme und Armut treffen Millionen Familien gleichzeitig. Es braucht dringend Unterstützung, um Kinder zu schützen.“
Eine Million Kinder weltweit sterben jedes Jahr durch oder an den Folgen einer schweren Mangelernährung. Es ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern.
Warum Kinder in Afghanistan dringend Hilfe brauchen
Kinder in Afghanistan leben in einer schweren humanitären Krise. Millionen Familien im Land hungern bereits. Der Winter droht die Lage weiter zu verschlimmern, weil Ernten ausbleiben und Einkommen aus der Landwirtschaft wegbrechen. Außerdem kann Hilfe durch widrige Wetterbedingungen nur schwer in abgelegene Regionen gelangen.
- 15,9 Millionen Menschen befinden sich aktuell in einer Hungerkrise – das ist fast ein Drittel der Bevölkerung.
- Bis zum Frühjahr könnte ihre Zahl auf 19,2 Millionen Menschen steigen, darunter rund zehn Millionen Kinder.
- Rund vier Millionen Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, etwa die Hälfte davon sind Kinder.
- Mehr als vier Millionen Kinder unter fünf Jahren werden 2027 voraussichtlich akut mangelernährt sein.
Royas* Geschichte: Hilfe rettet Leben
Afghanistan: So hilft Save the Children
Save the Children arbeitet seit 1976 in Afghanistan und unterstützt Kinder und Familien mit lebenswichtigen Hilfsangeboten. Wir setzen Programme in neun Provinzen um und arbeiten mit Partnerorganisationen in elf weiteren zusammen. Unsere Programme umfassen:
- Gesundheitsversorgung für Kinder und Familien
- Behandlung von Mangelernährung
- Bildungsangebote für Kinder, auch in abgelegenen Gebieten, z. B. mit unserer Kamel-Bibliothek
- Kinderschutz
- Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene
- Unterstützung von Familien beim Lebensunterhalt
Im Jahr 2025 erreichte Save the Children mehr als zwei Millionen Menschen in Afghanistan, fast die Hälfte davon Kinder.
Häufige Fragen zu Afghanistan
Sollte ich für Afghanistan spenden?
Wie hilft Save the Children Kindern in Afghanistan?
Save the Children behandelt kranke Kinder, unter anderem in speziellen Ernährungsprogrammen. Darüber hinaus ermöglichen die Teams vor Ort, dass Kinder lernen können und geschützt sind. Dazu zählen auch sauberes Wasser und Hygienemaßnahmen, die Erkrankungen vermeiden. Allein im Jahr 2025 halfen wir mehr als zwei Millionen Menschen in Afghanistan.
Wie viel meiner Spende kommt in Afghanistan an?
Save the Children arbeitet seit 1976 in Afghanistan und setzt aktuell Programme in zahlreichen Provinzen des Landes um.
Bei Save the Children Deutschland sind im Jahr 2025 von jedem Euro 75 Cent direkt in unsere weltweiten Projekte geflossen. Auch unsere Arbeit für Kampagnen, Politik und Öffentlichkeit haben wir damit bezahlt.
Insgesamt haben wir rund 72,6 Millionen Euro genutzt, um Kinder und ihre Familien in Not zu unterstützen. Mit diesem Geld konnten wir 66 Projekte von Deutschland aus finanzieren.
Ihr Vertrauen ist uns wichtig. Deshalb zeigen wir offen, wie wir mit dem Geld umgehen. In unserem Jahresbericht können Sie jederzeit genau sehen, wie viel Geld wir bekommen und wofür wir es ausgeben.
So helfen wir, dass Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt geschützt sind.
Warum ist die Lage in Afghanistan aktuell so kritisch?
Viele Menschen in Afghanistan leben in Armut und die Zahl mangelernährter Kinder steigt. Gleichzeitig erleben sie extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen in Folge der Klimakrise. Hinzu kommt, dass internationale Hilfsgelder seit 2025 massiv gekürzt wurden. Dadurch schließen immer mehr Gesundheitseinrichtungen. Außerdem wird Millionen Frauen und Mädchen der Zugang zu Bildung und Arbeit verwehrt.
Stand: 30. Oktober 2026






