1. Kein Kind unter fünf Jahren soll mehr aus vermeidbaren Gründen sterben.
2. Jedes Kind soll eine gute Grundbildung erhalten und lesen, schreiben und rechnen lernen.
3. Gewalt gegen Kinder soll nirgendwo auf der Welt mehr toleriert werden.
Das Jahr 2025 war für Kinder und ihre Familien kein einfaches: Immer mehr Kinder wuchsen in Konfliktgebieten auf, immer mehr Menschen benötigten humanitäre Hilfe – während gleichzeitig viele Staaten Hilfsgelder kürzten und internationale Solidarität schwand. In einer Welt, die so schien, als drifte sie immer weiter auseinander, standen wir zusammen und setzten uns weiter für Kinder und ihre Rechte ein.
Unser Ziel: Alle Kinder sollen einen guten Start ins Leben haben, überleben und gesund bleiben, zur Schule gehen können und vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden. Auch im vergangenen Jahr unterstützten unsere Projekte Kinder und ihre Familien ganz direkt dabei. Mit politischer Arbeit machten wir auf Probleme aufmerksam und warben um Unterstützung, um Verbesserungen zu erreichen.
Nachzulesen ist all dies in unserem Jahresbericht 2025 – einem Jahr, in dem wir besonders deutlich spürten: Miteinander können wir mehr bewirken.
Nach starken Überschwemmungen half ich dabei, Familien in sichere Unterkünfte zu bringen. Und ich zeigte einer schwangeren Frau, die bereits Wehen hatte, wo man sich um sie kümmern würde. Die Erleichterung in ihrem Gesicht sagte alles: Ich hatte das Richtige getan. Selbst mit leeren Händen – wir helfen.
37,8
Mio.
Kinder
Als internationaler Save the Children-Verbund erreichten wir 2025 insgesamt 37,8 Millionen Kinder direkt in unseren Projekten.
70,8
Mio.
Euro
2025 erhielten wir 70,8 Millionen Euro. Die Gelder kamen von öffentlichen Gebern, Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen.
203.208
Spender*innen
Private Spenden sind für unsere Arbeit wichtig. 2025 haben uns 203.208 Menschen mindestens mit einer Spende unterstützt.
Ohne Wenn und Aber für Kinder da sein: Das geht nur gemeinsam. Dies zeigen auch die Bilder aus unserem Jahresbericht 2025. Sie erzählen von Stärke und Schutz, Neugier und Überzeugungskraft. Und sie machen deutlich: Wir arbeiten nicht für Kinder, Familien oder Gemeinschaften, sondern immer mit ihnen als aktiv Beteiligte.
Mit * gekennzeichnete Namen wurden zum Schutz der Personen geändert.
Das konnten wir 2025 erreichen
Als internationaler Save the Children-Verbund konnten wir 2025 insgesamt 58,2 Millionen Menschen direkt in unseren Projekten unterstützen, darunter 37,8 Millionen Kinder. Dazu haben wir auch aus Deutschland beigetragen und waren mit 66 Projekten aktiv. Ohne die Teams in unseren Länderbüros, lokale Partnerschaften sowie das Engagement von Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und institutionellen Partnern wäre das nicht möglich.
Ein Mann erzählte mir am Telefon, dass er von Save the Children auf der Straße angesprochen worden sei. Am Tag zuvor hatten seine Frau und er erfahren, dass sie Nachwuchs bekommen. Das war für sie ein Zeichen, für Kinder in Not zu spenden.
Innerhalb des internationalen Save the Children-Verbunds arbeiten wir von Deutschland aus in mehreren Schwerpunktregionen, in denen wir besonders eng mit den jeweiligen Länder- und Regionalbüros kooperieren. Auch im Jahr 2025 lagen diese in Afrika, im Nahen Osten und Asien.
Die Projektausgaben kamen Kindern in diesen Regionen zugute – zum Beispiel im Sudan, im Gazastreifen und in Afghanistan. Mehr Mittel als 2024 flossen in die überregionale Förderung. Der Grund dafür: Wir haben unseren Beitrag für die globalen Nothilfeeinsätze, die über Save the Children International gesteuert werden, weiter erhöht.
Thematisch lag der Fokus auf Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz, gefolgt von Maßnahmen gegen Kinderarmut und Bildungsarbeit. In Deutschland ging es in unseren Projekten weiterhin um Verbesserungen für geflüchtete Kinder und Bildungsangebote an Orten, an denen viele Kinder schwierige Ausgangsbedingungen haben.
Beispiele unserer Arbeit
In unserem Jahresbericht zeigen wir, wie wir arbeiten und welche Wirkung unsere Projekte entfalten; einige stellen wir exemplarisch vor. Und wir sprechen mit Kolleg*innen, die sich dafür einsetzen, dass Kinder in Politik und Öffentlichkeit sichtbarer werden: ihre Stimmen und Forderungen, ihre Notlagen, aber auch ihre Resilienz.
Lea Meyer setzt sich bei Politiker*innen für Kinder in humanitären Krisen ein.
Ninja Taprogge sorgt mit ihrem Team für mehr Sichtbarkeit in deutschen Medien.
Julia Gädke schildert, vor welchen Herausforderungen Kinder im Südsudan stehen.
Thorsten Volberg berichtet von unserem grenzüberschreitenden Gesundheitsprojekt in Afghanistan und Pakistan.
Xenia Kastner engagiert sich dafür, dass geflüchtete Kinder in Deutschland mehr psychosoziale Unterstützung erhalten.
Gemeinsam konnten wir auch 2025 Kinderrechte in Lieferketten stärken und Fabriken dabei unterstützen, familienfreundlichere Arbeitgeber zu werden. Diese Partnerschaft ist uns sehr wichtig, lehrt uns viel und wir möchten bisher Erreichtes konsequent weiterführen.
Jahresbericht 2025
Erfahren Sie mehr darüber, was uns im Jahr 2025 bewegt hat, wo wir unterstützen konnten, und vieles mehr zu unserer Arbeit in unserem aktuellen Jahresbericht.