Immer mehr Kinder im Jemen sterben
Immer wieder explodieren Blindgänger und verletzen Kinder im Jemen schwer. Etwa Tamara (Name geändert), die die Schafe ihrer Familie füttern wollte, als sie auf eine Landmine trat. Heute trägt die 13-Jährige einen rosafarbenen Sneaker am rechten Fuß. Kleine silberfarbene Karos glitzern darauf. Links gibt es keinen Schuh mehr, denn das Bein hat sie bei der Explosion verloren.
2025 wurden so viele Kinder im Jemen getötet oder verstümmelt, dass die Zahlen das Vorjahr um 70 Prozent übertrafen.
Jemen: Zehn Jahre Konflikt gefährden Kinderleben
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Stichwort: Spendenaufruf Jemen
Der Konflikt im Jemen ist seit mehr als einem Jahrzehnt Alltag für Millionen Kinder: 2025 benötigten 10,8 Millionen von ihnen humanitäre Hilfe.
Die große Mehrheit aller Menschen im Land lebt unterhalb der Armutsgrenze, jedes zweite Kind hat nicht genug zu essen. Zudem fehlt es an medizinischer Versorgung, die für Verletzte ebenso notwendig ist wie für akut mangelernährte Kleinkinder.
Bitte spenden Sie jetzt für Kinder im Jemen, damit wir noch mehr von ihnen unterstützen können.
Die Krise im Jemen ist noch lange nicht vorbei
Im Jahr 2022 wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Doch die Lage im Land bleibt fragil. Die Gewalt ist im Süden zuletzt erneut eskaliert.
Darüber hinaus werden die Folgen des Konflikts noch lange nachwirken. Viele Familien sind seit Jahren vertrieben. Sie leben in provisorischen Unterkünften mit rudimentärer Grundversorgung. Millionen Kinder gehen nicht zur Schule – stattdessen drohen ihnen Kinderarbeit und Frühverheiratung. Gleichzeitig bleiben Hunger und Blindgänger eine ständige Bedrohung für ihr Leben. Was es braucht, sind mehr finanzielle Mittel, mehr Diplomatie und eine endgültige Waffenruhe. Dieser langjährige Konflikt muss endlich enden.
Bitte helfen Sie Kindern im Jemen jetzt mit einer Spende.
Häufig gestellte Fragen über den Jemen
Warum braucht der Jemen derzeit Hilfe?
Der Jemen befindet sich seit mehr als zehn Jahren in einer humanitären Krise, die durch den anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst wurde. Dieser hat die ohnehin schon katastrophale wirtschaftliche Lage weiter verschärft und zu weitreichenden Störungen lebenswichtiger öffentlicher Dienste und Institutionen geführt. 4,8 Millionen Menschen wurden vertrieben, über 19 Millionen sind auf Hilfe angewiesen, Existenzen wurden zerstört und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung wurde massiv geschwächt.
Die Wirtschaft des Landes ist zwischen 2015 und 2025 um insgesamt 58 Prozent geschrumpft, wodurch inzwischen 80 Prozent der Jemenit*innen in extremer Armut leben.
Zudem ist das Land stark von der Klimakrise betroffen: Extremwetter – darunter Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen – erlebten allein im Jahr 2024 über 1,3 Millionen Menschen. Es ist dringend notwendig, vorausschauende humanitäre Hilfe bereitzustellen, um die gravierenden Auswirkungen klimabedingter Notlagen im Jemen abzumildern.
Wie unterstützt Save the Children Kinder im Jemen?
Save the Children unterstützt Kinder und Familien im Jemen seit 1963. Im Jahr 2024 haben wir 2,3 Millionen Menschen mit unseren Projekten erreicht – darunter 1,5 Millionen Kinder.
Wir arbeiten in den Bereichen:
- Gesundheit und Ernährung
- Ernährungssicherheit und Lebensgrundlagen
- Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene
- Bildung
- Kinderschutz
Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?
Von jedem ausgegebenen Euro kamen im Jahr 2024 78 Cent unseren Projekten sowie der Kampagnen-, Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit zugute.
Ihr Vertrauen ist uns wichtig – deshalb legen wir unsere Finanzen gern offen. Erfahren Sie jederzeit in unserem Jahresbericht detailliert, wie viel Geld wir eingenommen und wie wir es ausgegeben haben, damit Kinder überleben, lernen können und vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden.
Ihre Spende für Kinder im Jemen kommt an
Im Jahr 2024 haben wir 2,3 Millionen Menschen mit unseren Projekten erreicht – darunter 1,5 Millionen Kinder.
Wir arbeiten in den Bereichen:
- Gesundheit und Ernährung
- Ernährungssicherheit und Lebensgrundlagen
- Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene
- Bildung
- Kinderschutz





