Ihre Spende macht einen lebenswichtigen Unterschied
In einem kleinen Dorf in der Region Abyan im Jemen lebt der elfjährige Osama* mit seiner Familie. Der sonst hoffnungsvolle und ehrgeizige Junge verletzte sich beim Spielen schwer am Kopf, konnte nur noch bruchstückhaft sprechen, lebte isoliert und wurde gemobbt.
Wir haben Osamas Schule unterstützt – mit psychologischer Betreuung, Maßnahmen zur Verbesserung des Klassenmanagements sowie Schulungen für Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen. Dadurch kann das Schulpersonal Osama psychologisch und akademisch erheblich besser helfen.
Osama integrierte sich wieder in die Klassengemeinschaft und nahm an Freizeitaktivitäten teil. Sein Vater Ali* bemerkte, dass Osama nun mit Freude zur Schule gehe, ohne Angst vor Mobbing. Schulleiter Ahmed* hob Osamas Fortschritte in der sozialen Integration und seine neu gewonnene Lernbegeisterung hervor – ein Ergebnis der psychologischen Unterstützung durch seine von uns geschulten Lehrkräfte.
Jemen: Zehn Jahre Konflikt gefährden Kinderleben
Unser Spendenkonto
IBAN: DE96370205000003292912
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Stichwort: Spendenaufruf Jemen
Seit einem Jahrzehnt hinterlässt der Konflikt im Jemen – einem der ärmsten Länder der Welt – eine Spur der Verwüstung. Häuser wurden zerstört, Familien vertrieben, Schulen und Krankenhäuser in Trümmer gelegt. Ein zehnjähriges Kind im Jemen kennt nichts anderes als Krieg. Jemen bleibt eines der am stärksten mit Landminen und nicht explodierter Munition übersäten Länder der Welt, und besonders Kinder zahlen den höchsten Preis. Im letzten Jahr lag die Gesamtzahl der durch diese Kriegsüberreste getöten Zivilist*innen bei 260, davon über ein Drittel Kinder.
Im Jahr 2022 wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen – ein erster Schritt in Richtung eines dauerhaften Friedens. Heute schwindet jedoch die Hoffnung auf eine bessere, friedliche Zukunft für Kinder. Die Instabilität bleibt groß: Wenn nicht sofort gehandelt wird, werden Kinder weiterhin unter den Folgen leiden. Wir brauchen mehr finanzielle Mittel, mehr Diplomatie und eine endgültige Waffenruhe. Dieser zehn Jahre andauernde Konflikt muss endlich enden. Spenden Sie jetzt für eine bessere Zukunft für Kinder im Jemen.
Die Krise im Jemen ist noch lange nicht vorbei
Obwohl die Kämpfe in den letzten drei Jahren nachgelassen haben, sind jemenitische Familien weiterhin von Hunger, Armut und Entbehrungen betroffen. Am stärksten leiden die Kinder, die Hälfte von ihnen ist mangelernährt – darunter fast 500.000 in lebensbedrohlichem Zustand. Heute benötigen 10,8 Millionen Kinder dringend lebensrettende Hilfe in Form von Lebensmitteln, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung.
Viele Familien sind seit Jahren vertrieben. Sie können nicht in ihre Heimatorte zurückkehren und leben unter extrem schwierigen Bedingungen mit begrenztem Zugang zur Grundversorgung. Vertreibung und Armut haben Millionen Kinder aus der Schule gedrängt – einige müssen arbeiten, anstatt zu lernen. Gleichzeitig bleibt Hunger eine ständige Bedrohung. Millionen Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Bitte helfen Sie Kindern im Jemen jetzt mit einer Spende.
Häufig gestellte Fragen über den Jemen
Warum braucht der Jemen derzeit Hilfe?
Der Jemen befindet sich seit zehn Jahren in einer humanitären Krise, die durch den anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst wurde. Dieser hat die ohnehin schon katastrophale wirtschaftliche Lage weiter verschärft und zu weitreichenden Störungen lebenswichtiger öffentlicher Dienste und Institutionen geführt. 4,8 Millionen Menschen wurden vertrieben, über 19 Millionen sind auf Hilfe angewiesen, Existenzen wurden zerstört und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung wurde massiv geschwächt.
Die Wirtschaft des Landes ist zwischen 2015 und 2025 um insgesamt 58 Prozent geschrumpft, wodurch inzwischen 80 Prozent der Jemenit*innen in extremer Armut leben.
Zudem steht das Land an vorderster Front der Klimakrise: Klimabedingte Schocks – darunter Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze – haben allein im Jahr 2024 über 1,3 Millionen Menschen betroffen. Es ist dringend notwendig, humanitäre Finanzierung im Zusammenhang mit dem Klimawandel bereitzustellen, um die gravierenden Auswirkungen klimabedingter Notlagen im Jemen abzumildern.
Wie unterstützt Save the Children Kinder im Jemen?
Save the Children unterstützt Kinder und Familien im Jemen seit 1963. Im Jahr 2024 haben wir 2,3 Millionen Menschen mit unseren Projekten erreicht – darunter 1,5 Millionen Kinder.
Wir arbeiten in den Bereichen:
- Gesundheit und Ernährung
- Ernährungssicherheit und Lebensgrundlagen
- sauberes Wasser und sanitäre Versorgung
- Bildung
- Kiderschutz
Wie viel meiner Spende kommt wirklich bei den Kindern an?
Save the Children arbeitet daran, den Anteil von Spenden, der unmittelbar den Kindern und ihren Familien in unseren Projekten zugutekommt, kontinuierlich zu erhöhen. Die Erfolge unseres weltweiten Handelns erfordern jedoch auch Ausgaben in den Bereichen Administration, Spendengewinnung und -betreuung sowie der Information über unsere Arbeit.
Auf unserer Website können Sie in Zahlen nachlesen, wie groß der Anteil Ihrer Spende ist, der direkt in unsere Projektarbeit vor Ort fließt. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.

Gemeinsam helfen wir notleidenden Kindern im Jemen
Ahmed* ist ein Jahr alt und lebt mit seiner achtköpfigen Familie in Taiz. Als er sechs Monate alt war, bemerkte sein Vater Saif*, dass Ahmed sehr gebrechlich und schwach war. Seine Haut war faltig und er nahm nicht an Gewicht zu. Saif* brachte seinen Sohn in ein Save the Children-Gesundheitszentrum. Dort wurde bei Ahmed schwere Mangelernährung diagnostiziert. Er wurde in eine Ernährungs-Klinik überwiesen und dort behandelt. Im Save the Children-Zentrum erhält er weiterhin Nachuntersuchungen. Das Zentrum soll jedoch aufgrund von Kürzungen von Geldern für humanitäre Hilfe geschlossen werden. Bitte helfen Sie mit einer Spende, damit unsere lebensrettende Arbeit für Kinder wie Ahmed weitergehen kann. Vielen Dank.
* Name geändert




