Ukraine: Das bedeutet der Krieg für Kinder
Unser Spendenkonto
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Stichwort: Spendenaufruf Nothilfe weltweit
Jedes fünfte Kind in der Ukraine hat in den vergangenen vier Jahren einen geliebten Menschen verloren. Die Hälfte aller Kinder im Land musste schon einmal fliehen. Regelmäßig zwingt Bombenalarm sie in kalte Bunker und immer häufiger fallen Strom und Heizung aus, weil die Energieinfrastruktur angegriffen wird. Der Krieg verändert ihr Leben – zum Teil für immer.
Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende für unsere weltweite Nothilfe!
So helfen wir in der Ukraine
Seit Februar 2022 haben wir in vier Jahren mehr als 4,7 Millionen Menschen in der Ukraine unterstützt, darunter 1,9 Millionen Kinder. Sie erhielten Lebensmittel, Wasser, Hygieneprodukte und Bargeldhilfen. Darüber hinaus haben wir mit lokalen Organisationen vor Ort Schutz- und Spielräume geschaffen, Schulen und Kindergärten repariert sowie Bunker so ausgestattet, sodass dort auch während eines Luftalarms gelernt werden kann. Und: Wir unterstützen Kinder psychosozial, um das Erlebte verarbeiten zu können.
Neben unserer Hilfe in der Ukraine und den Nachbarländern sind wir auch für Geflüchtete in Deutschland im Einsatz.
Spenden für den Children's Emergency Fund von Save the Children
Der Children's Emergency Fund von Save the Children hilft Kindern weltweit. Durch ihn können wir uns besser vorbereiten und schneller reagieren, wenn eine Krise eintritt. Dank ihm können wir Kinder langfristig unterstützen. Spenden Sie für unseren Children's Emergency Fund und helfen Sie, das Leben von noch mehr Kindern in Not zu schützen. Vielen Dank.
Häufig gestellte Fragen über die Ukraine
Kann man auch Kleidung für die Ukraine spenden?
Für unsere Projekte in der Ukraine nehmen wir keine Sachspenden an. Wir kaufen Hilfsgüter, die wir für unsere Arbeit benötigen, fast ausschließlich vor Ort. Save the Children bindet dabei regional ansässige Unternehmen ein und fördert somit die einheimische Wirtschaft in den jeweiligen Ländern. Zudem sparen wir so die Kosten für den Transport und die Logistik.
Sie möchten mehr wissen? Wie Wasser, Essen oder Spielzeug genau dort ankommen, wo sie benötigt werden, erklärt Logistiker Maksym.
Wie gefährlich ist es aktuell in der Ukraine?
In der Ukraine wird dauerhaft gekämpft, immer wieder treffen Bomben auch Wohn- und Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. 2025 starben seit der Eskalation des Krieges die meisten Zivilist*innen. Ebenso sind Blindgänger eine Gefahr: Ein Viertel des Landes ist damit bedeckt.
Darüber hinaus nehmen Angriffe auf die Energieversorgung zu. Daher fehlen vielen Familien über längere Zeiträume auch fließendes Wasser und die Heizung – was bei eisigen Temperaturen ebenfalls sehr gefährlich werden kann.
Wie leben Kinder in der Ukraine?
Kinder in der Ukraine leben im Krieg. Mehr als 3.000 von ihnen wurden seit dem 24. Februar 2022 getötet oder verletzt, 1,5 Millionen drohen eine posttraumatische Belastungsstörung, Depression oder andere psychische Folgen. Solange der Krieg anhält, sind humanitäre Nothilfe und auch langfristige Unterstützung nötig.
Weil die Armut massiv zunimmt, fehlt vielen Familien das Nötigste zum Leben, etwa Essen oder Hygieneprodukte. Wo die Wasserversorgung und Heizungen ausfallen, braucht es warme Schutzräume, Decken, ausreichend Winterkleidung. Es braucht sichere Orte zum Lernen und Spielen für Kinder, eine medizinische Versorgung für Verletzte, Schwangere und Kranke. Zudem ist psychosoziale Unterstützung wichtig, damit Kinder das Erlebte verarbeiten können.
Gehen Kinder in der Ukraine noch zur Schule?
Ein Viertel aller Kinder in der Ukraine – rund 865.000 Kinder – kann nicht täglich mit anderen lernen, weil sie zu nah an der Front leben oder ihre Schule keinen sicheren Schutzraum hat. Zudem haben die immer heftigeren Angriffe auf die Energieinfrastruktur massive Auswirkungen auf den Schulunterricht. Denn: Auch die Stromversorgung vieler Schulen ist dadurch unterbrochen. Die Kinder können also nur noch zu Hause lernen – wenn es geht. Schließlich fehlt auch dort der Strom für die Laptops und in den Wohnungen ist es ohne Heizung im Winter eiskalt.
Wo kann man seriös für die Ukraine spenden?
Save the Children trägt seit 2011 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Jährlich wird dafür überprüft, ob unsere Mittel sparsam, satzungsgemäß und nachprüfbar eingesetzt werden und ob es wirksame Kontrollstrukturen gibt.
Zudem legen wir unsere Finanzen offen: Auf unserer Website können Sie jederzeit nachlesen, wie groß der Anteil Ihrer Spende ist, der in unsere Projekte sowie Kampagnen-, Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit fließt. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.
In der Ukraine arbeiten wir bereits seit 2014.
Hilft Save the Children auch Geflüchteten in anderen Ländern?
Unsere Teams haben seit der Eskalation des Krieges auch die Kinder und Familien im Blick, die aus der Ukraine fliehen. Sie unterstützten wir bis heute in Polen, Rumänien und Litauen. Dort erhalten Familien Bargeldhilfen und psychosoziale Unterstützung. Den Kindern ermöglichen wir, zu spielen und zu lernen. Insbesondere 2022 standen wir an den Grenzübergängen und in Erstaufnahmeeinrichtungen auch mit Essen, Trinkwasser, Kleidung, Decken, SIM-Karten für Telefone und bei Behördengängen bereit.





