MakerLabs III – Die Macher*innen von Morgen
Ziel: Bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrem Recht auf digitale Bildung und Teilhabe stärken
Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2027
Zielgruppe: Fachkräfte aus Grundschulen, weiterführenden Schulen, Bibliotheken und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Kinder und Jugendliche im Alter von 6–18 Jahren
Umsetzung
Mit dem MakerLabs-Projekt gehen wir an Orte mit besonders hoher Kinderarmut. Wir beziehen in unser Netzwerk neben Schulen auch andere Bildungsorte wie Bibliotheken und Jugendfreizeiteinrichtungen ein. So erreichen wir verstärkt auch Kinder und Jugendliche, die von digitaler Bildung und Teilhabe bislang ausgeschlossen blieben.
Die Umsetzungsstandorte
(Bildungsbenachteiligte) Kinder und Jugendliche durch Making stärken bedeutet:


Die Macher*innen von Morgen – Trainings für Fachkräfte und Jugendliche
MakerLabs bietet Trainings von Jugendlichen für Jugendliche und Fachkräfte an. Umgesetzt werden die Trainings von unseren Senior-Peer-Trainer*innen aus dem lokalen Netzwerk in Begleitung eines professionellen Teams. In diesen praxisnahen Lernsettings werden digitale Tools ausprobiert, kreative Methoden vermittelt und Making als Bildungsansatz erfahrbar gemacht.
Unsere Senior-Peer-Trainer*innen sind Jugendliche aus der vorherigen Projektphase. Sie geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an gleichaltrige und jüngere Kinder sowie an Bildungsfachkräfte weiter. In gemeinsamen Trainingsformaten vertiefen sie das Maker Mindset, üben den Umgang mit digitalen Technologien und sammeln praktische Erfahrungen in der Wissensvermittlung. Dadurch erhalten mehr Kinder und Jugendliche Zugang zum Maker Mindset und zu digitalen Tools, die ihnen zuvor oft nicht zur Verfügung standen.
Die Senior-Peer-Trainer*innen stärken als Vorbilder ihre eigene Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung und ermutigen neue Jugendliche, selbst Peer-Trainer*innen zu werden. Sie entscheiden sich freiwillig für dieses Engagement und gestalten als Macher*innen von Morgen eigene Trainings. Die Trainings sind auf kinderrechtliche Lernziele ausgerichtet, bleiben aber partizipativ flexibel und orientieren sich dabei an den Bedarfen vor Ort.

Vernetzung und Wissenstransfer
Das Projekt stärkt ein aktives bundesweites Netzwerk aus Fachkräften und Peer‑Trainer*innen. Regelmäßige Treffen, gegenseitige Hospitationen und fachlicher Austausch fördern Wissenstransfer, Inspiration und langfristige Kooperationen. So können Einrichtungen sich nachhaltig als lokale Akteure im Bereich Making etablieren und die Jugendlichen in ihrer Nachbarschaft neue Lebensräume und Orte erschließen. Neu in MakerLabs III ist das Format der Online‑MeetUps als digitale Austauschrunden, in denen Fachkräfte und Jugendliche gemeinsam Perspektiven und Erfahrungen einbringen, voneinander lernen und standortübergreifend Impulse setzen.

Beratung und Begleitung
Während des gesamten Projektzeitraums stehen wir als Projektteam den Einrichtungen beratend zur Seite, begleiten die Senior-Peer-Trainer*innen bei den Trainings und unterstützen neue Teilnehmende bei der Planung eigener Making-Angebote. Ziel ist der Aufbau von nachhaltigen Making und Peer-Learning-Angeboten und Strukturen, die barrierearm, inklusiv und partizipativ gestaltet sind.
Build the Change – Die Erweiterung
Als eine Erweiterung unseres MakerLabs III-Projekts bieten wir mit LEGO Build the Change Angebote für Kinder, Jugendliche und Fachkräfte an, sich mit Kreativität, Ideenentwicklung, Problemlösefähigkeiten und partizipativen Prozessen auseinanderzusetzen. Dabei schaffen Klemmbausteine in Kombination mit anderen analogen Materialien und digitalen Tools vielfältige Lernzugänge und eignen sich besonders gut zur schnellen Ideenfindung, zum Beispiel zur Raumgestaltung. Unser Ziel mit den Trainings ist es nicht nur, Lernen und Teilhabe aktiv zu reflektieren, sondern auch, die Vermittlungskompetenzen der Peer-Trainer*innen zu stärken.
Projekthistorie
MakerSpace – Kind- und jugendgerechtes Lernen in digitalen Räumen
MakerSpace – Kind- und jugendgerechtes Lernen in digitalen Räumen
Ziel: Einrichtung und nachhaltige Nutzung digitaler Werkstätten
Laufzeit: August 2019 – Juli 2021
Teilnehmende: Zwei Modellschulen
Region: Berlin
Unterstützer: Adidas, Capgemini, GSK Deutschland, tesa, Wacker Neuson und viele mehr
Der MakerSpace war eine digitale Lernwerkstatt am Pilotstandort zwei Berliner Schulen. Er stärkte Kinder und Jugendliche – besonders jene mit erschwerten Lernbedingungen – darin, Probleme selbst zu lösen und digitale Kompetenzen aufzubauen.
Mit moderner Technik und pädagogischer Begleitung konnten kreative Projekte entstehen, in denen die Schüler*innen Programmieren, Tüfteln und digitale Prozesse verstehen. Gleichzeitig lernten sie ihre Rechte im digitalen Raum kennen. Der MakerSpace stand der gesamten Schulgemeinschaft offen und bereichert den Unterricht nachhaltig.
Umsetzung
Von 2019 bis 2020 wurden Partner gewonnen und die Werkstatt eingerichtet. Während der Pandemie passte das Projekt seine Arbeitsweisen flexibel an. Ein Schwerpunkt lag auf Fortbildungen für Lehrkräfte, die praxisnahe digitale Unterrichtsideen entwickelten und lernten, den MakerSpace selbstständig einzusetzen.
MakerLabs I – Freiräume für die digitale Zukunft
MakerLabs I – Freiräume für die digitale Zukunft
Ziel: Stärkung digitaler und sozialer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen
Laufzeit: Oktober 2021 – September 2023
Teilnehmende: Bibliotheken, Grundschulen, weiterführende Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen
Regionen: Berlin, Hamburg, Dortmund und Kaiserslautern
MakerLabs baut auf dem MakerSpace-Projekt auf und ermöglicht Kindern und Jugendlichen, mit digitalen Tools zu tüfteln, zu programmieren und eigene Ideen umzusetzen. So entwickeln sie spielerisch wichtige digitale und soziale Kompetenzen – und erleben, dass sie Herausforderungen selbst meistern können.
Das Projekt wurde in Berlin, Dortmund, Hamburg und Kaiserslautern gemeinsam mit Schulen, Bibliotheken und Jugendfreizeiteinrichtungen umgesetzt. Im Mittelpunkt standen junge Menschen aus Regionen mit hoher Kinderarmut.
Peer-Trainer*innen
Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren wurden zu Peer-Trainer*innen ausgebildet. Sie lernten verschiedene digitale Werkzeuge kennen, entwickelten eigene Angebote und unterstützten jüngere Kinder beim Lernen auf Augenhöhe.
Ausstattung & Vernetzung
Die Einrichtungen erhielten ein Budget für mobile MakerLabs-Ausstattung, die flexibel einsetzbar ist. Durch Vernetzung entstanden gemeinsame Formate: Workshops in Bibliotheken, Austausch von Tools zwischen Schulen oder Angebote von Peer-Trainer*innen in Jugendclubs.
Partner
Die Junge Tüftler gGmbH leitete die Trainings, unterstützte bei der Ausstattung und half dabei, passende Lernformate zu entwickeln.
Website
Während der Projektlaufzeit ist die Website „Ausstattung für euren Makerspace: Hilfreiche Tipps - TüftelLab“ mit konkreten Lerninhalten, Videos, Anleitungen und Selbstlerneinheiten entstanden, die allen Interessierten zur Verfügung steht.
Fachtag
Am 15. Juni 2023 fand der Fachtag "Mut zum Machen – Digitale Bildung mit MakerLabs" statt und brachte Erwachsene und Jugendliche aus ganz Deutschland an einem Ort zusammen zusammen. Hier geht es zu den Ergebnissen.
MakerLabs II – Machen. Begreifen. Digital teilhaben.
MakerLabs II – Machen. Begreifen. Digital teilhaben.
Ziel: Bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrem Recht auf digitale Bildung und Teilhabe stärken
Laufzeit: Oktober 2023 – Dezember 2025
Zielgruppe: Fachkräfte aus Grundschulen, weiterführenden Schulen, Bibliotheken und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Kinder und Jugendliche im Alter von 6–18 Jahren
MakerLabs II hat Kindern und Jugendlichen in Deutschland spielerisch Zugang zu digitaler Bildung ermöglicht. Mit dem Making-Ansatz lernten sie kreative digitale Tools kennen, setzten eigene Projekte um und stärkten so ihre digitalen und sozialen Kompetenzen.
Wo wir wirken
Das Projekt fand in Regionen mit hoher Kinderarmut statt und band Schulen, Bibliotheken und Jugendfreizeiteinrichtungen ein – so erreichten wir auch junge Menschen ohne bisherigen Zugang zu digitaler Bildung.
Trainings & PeerLearning
Fachkräfte und Jugendliche (13–18 Jahre) wurden gemeinsam geschult. Die Jugendlichen wurden zu PeerTrainer*innen ausgebildet und dazu befähigt, jüngere Kinder zu begleiten und eigene Angebote zu entwickeln. Fachkräfte lernten, Making nachhaltig in ihre Bildungsangebote einzubinden.
Beratung & Begleitung
Das Projektteam unterstützte die Einrichtungen kontinuierlich – von der ersten Umsetzung eigener Making-Angebote bis zur Qualitätssicherung. Barrierearmut, Inklusion und Mitbestimmung standen dabei im Zentrum.
Ausstattung & Förderung
Für Hard- und Software sowie nötige Umbauten standen pro Kommune bis zu 15.000 € bereit. Gefördert wurden Projekte, die Zusammenarbeit, Teilhabe und nachhaltige Strukturen stärken.
Vernetzung
MakerLabs II vernetzte Bildungsakteure lokal, regional und bundesweit. Hospitationen, Austauschformate und ein jährlicher Fachtag halfen, Wissen zu teilen und weiterzuentwickeln. Erfahrungen wurden gemeinsam mit teilnehmenden Erwachsenen und Jugendlichen aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht.






















