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Ein Kind trägt einen pinken Schulrucksack in den Armen und lacht in die Kamera.

The ACCESS Action

The ACCESS Action – EducAtion in emergenCies (EiE) for Children with and without disabilitiEs in West Bank (WB) and Gaza Strip (GS)

Geber: Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
Laufzeit: 01. Juli 2024 - 30. Juni 2026

Projekthintergrund

Der Hintergrund des ACCESS Action-Projekts liegt in der dramatischen Verschlechterung der Bildungs- und Schutzsituation von Kindern im Gazastreifen und Westjordanland seit Oktober 2023. Durch militärische Gewalt, Schulschließungen, Vertreibung und fehlende Infrastruktur ist der Zugang zu sicherer und inklusiver Bildung stark eingeschränkt – besonders für Kinder mit Behinderungen. Viele Kinder leiden unter psychischer Belastung, Lernrückständen und dem Risiko, dauerhaft aus dem Bildungssystem zu fallen. Die Projektpartner Humanity & Inclusion, Save the Children und das Tamer Institute haben daher auf Basis umfangreicher Bedarfsanalysen ein gemeinsames Konzept entwickelt, das Bildung, Schutz und politische Einflussnahme miteinander verbindet. Ziel ist es, Kindern mit und ohne Behinderungen im Alter von sechs bis 14 Jahren auch in Krisenzeiten Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und psychosozialer Unterstützung zu ermöglichen.

Projektumsetzung

Die Umsetzung des ACCESS-Projekts erfolgt durch ein Konsortium aus Humanity & Inclusion, Save the Children und dem lokalen Partner Tamer Institute. Gemeinsam setzen die drei Organisationen Maßnahmen im Gazastreifen und im Westjordanland um, um Kindern mit und ohne Behinderungen im Alter von sechs bis 14 Jahren den Zugang zu sicherer und inklusiver Bildung zu ermöglichen – auch in Krisenzeiten. Im Gazastreifen werden sogenannte „Child Friendly Spaces“ eingerichtet, in denen Kinder lernen und psychosoziale Unterstützung erhalten. Im Westjordanland werden Schulen unterstützt und Schutzmaßnahmen wie sichere Schulwege und psychosoziale Angebote umgesetzt. Zusätzlich werden Lehrkräfte, Eltern und Freiwillige geschult, um Kinder besser zu fördern und zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der politischen Arbeit: Das Projekt setzt sich für das Recht auf Bildung und den Schutz von Kindern auf nationaler und internationaler Ebene ein.