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Publisher Save the Children18.07.2018

Armbänder halten Familien im Monsun zusammen

Wenn der Monsun die Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch trifft, werden Unterkünfte zerstört, Besitz weggespült, Straßen überflutet – und Kinder oft von ihren Familien getrennt. Save the Children ist vor Ort aktiv, um den Menschen in dieser Situation zu helfen.

Ein zweijähriger Rohingya-Junge bekommt in Cox's Bazar ein Sicherheitsarmband. © Daphnee Cook / Save the Children

Schwere Monsunregenfälle haben in den letzten Wochen Flüchtlingslager der Rohingya in Cox’s Bazar, Bangladesch, getroffen. Dabei zerstörten Erdrutsche und Überschwemmungen die Unterkünfte zahlreicher Familien.

Wir sind am meisten besorgt um die Kinder. Sie sind bei Ereignissen wie diesen am verletzlichsten und laufen Gefahr, von ihren Familien getrennt zu werden.

Daphnee Cook, Kommunikationsmanagerin von Save the Children in Cox’s Bazar

Save the Children ist deswegen vor Ort, um Sicherheitsarmbänder an die Kinder zu verteilen. So können Familien später wieder zusammen finden, wenn sie durch die Regenfälle getrennt werden.

Zaheeda* (3) und ihre Mutter Minora* (25) stehen in einem Flüchtlingslager in Cox's Bazar vor einer Toilette, die von Save the Children gebaut wurde. © Daphnee Cook / Save the Children

Solarlampen machen Alltag sicherer

Mit Hilfe von Unterstützern wie dem Auswärtigen Amt konnte Save the Children in knapp einem Jahr Nothilfepakete an über 150.000 geflüchtete Menschen in Cox’s Bazar verteilen.

Auch über 900 Solarlampen wurden vom Auswärtigen Amt gefördert und neben den Wascheinrichtungen und Toiletten von Save the Children in den Flüchtlingslagern errichtet. Dadurch fühlen sich die Familien und ihre Kinder in Cox’s Bazar in ihrem Alltag deutlich sicherer.

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