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Publisher Save the Children26.04.2018

Belagerung in Jarmuk

18.000 Menschen sind in Jarmuk eingeschlossen, darunter Tausende Kinder.

„Was in Jarmuk, einem Stadtteil von Damaskus, passiert, ist eine Tragödie“, so Roger Hearn, Regionaldirektor von Save the Children für den Nahen Osten. „Die Menschen werden ausgehungert und getötet. Das Jarmuk, in dem ich früher gearbeitet habe, war eine bunte und dynamische Stadt voller  Hoffnung. Jetzt ist es ein Ort des Schreckens. Die wirkliche Tragödie daran ist, dass die Menschen keine Möglichkeit haben, diesem Schrecken zu entkommen.“

Nothelfer berichten von Menschen, die auf der Straße liegen und dringend Hilfe benötigen. Doch Hilfsorganisationen haben wegen der heftigen Kämpfe oft keine Möglichkeit, alle Betroffenen zu erreichen. Besonders Kinder brauchen dringend Nahrung, Medikamente und Schutz.

Betroffen von der IS-Belagerung sind vor allem palästinensische Fluchtlinge, die in Syrien seit Jahren leben. Mehrheitlich waren diese Flüchtlinge im Stadtteil Jarmuk in einem Camp untergebracht.

Save the Children fordert einen sofortigen Waffenstillstand, um ausreichend Nothilfe in Jarmuk zu leisten und verletzte Kinder und Familien evakuieren zu können. Seit Ausbruch des Syrien-Konflikts vor mehr als vier Jahren haben mehr als 200.000 Menschen ihr Leben verloren.

Um die Nothilfe in Syrien aufrechterhalten zu können, muss nicht nur ein uneingeschränkter Zugang in alle Gebiete ermöglicht werden, sondern dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie den Kindern und den Familien in Syrien und unterstützen Sie unsere Nothilfe.

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